Würden Sie Ihre Seele als Pfand hinterlegen?

13. Juli 2009

Dass die Kreditvergabe von Banken an bestimmte Sicherheiten geknüpft wird, ist nichts Ungewöhnliches. Vor allem von Kreditnehmern, die von Haus aus als “riskant” eingestuft werden, verlangen Banken einen Nachweis von Sicherheiten. Das ist auch ihr gutes Recht. Denn um wirtschaftlich arbeiten zu können, muss eine Bank sich vor Verlusten schützen. Als Sicherheiten werden von Banken z.B. Bürgschaften, Wertpapiere, Sparguthaben, Lebensversicherungen oder Immobilien akzeptiert.

In Lettland wird jetzt eine neue Form der Kreditsicherheit eingeführt: Die menschliche Seele. So absurd es klingen mag: Eine Bank in Lettland scheint tatsächlich Kredite unter der Bedingung zu vergeben, dass die Kreditnehmer ihre Seelen als Pfand hinterlegen. Laut dem Unternehmen werden Leute, denen ihre Seele etwas wert ist, den aufgenommen Kredit tatsächlich wieder zurückzahlen. Stellt sich nur die Frage, wie die Bank mit Atheisten umgeht ;-)

Viele Grüße
das smava Team

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2 Kommentare zu “Würden Sie Ihre Seele als Pfand hinterlegen?”

  1. Kredit-Antrag sagt:

    Vom humanistischen Standpunkt aus, sind diese Kredite schon mehr als seltsam. Zumal diese Kleinkredite zwischen umgerechnet 70 und 700 Euro zu einem Jahreszins von 365 Prozent angeboten werden!

    Wer bei diesem Zinssatz unterzeichnet, hat doch bereits Verstand und Seele verloren!

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