Archiv für September, 2010

Die Inflationsrate

Dienstag, 7. September 2010

Die Inflationsrate gibt die jährliche Preissteigerung an und mindert den Gegenwert des Geldes. Im letzten Jahr betrug diese 1,2 %.  Diese Informationen sind allgemein bekannt. Jedoch mehr darüber zu wissen kann ja nicht schaden.

Die vom statistischen Bundesamt ermittelte Inflationsrate ist nicht nur allein von der Preisentwicklung der Gesamtheit aller produzierten Waren und Dienstleistung abhängig. Für die Berechnung ist auch maßgeblich wie häufig diese Produkte konsumiert werden bzw. wie hoch der Anteil des monatlichen Budgets ist, der dafür verwendet wird . Auf Basis eines Warenkorbs des typischen Verbrauchs wird der Verbraucherpreisindex ermittelt. In der unten zu sehenden grafischen Aufbereitung dieses typischen Warenkorbs lässt sich gut erkennen, wofür die Deutschen im Durchschnitt ihr Geld ausgeben und wie sich die Preise im Vergleich zum Vorjahr entwickelt haben.

preiskaleidoskop

Die Geschichte der Mehrwertsteuer

Freitag, 3. September 2010

Die letzte Mehrwertsteuererhöhung ist uns allen noch gut in Erinnerung, jedoch wissen wohl die wenigstens wie hoch die Mehrwertsteuer vor 50 Jahren oder sogar noch früher war. Zu diesem Thema das folgende Video ganz interessant, das die Entwicklung dieser Steuerart auf unterhaltsame Art erklärt.

Viele Grüße
das smava Team

Bankgeschäfte im Internet

Mittwoch, 1. September 2010

In einer aktuellen Studie der GfK wurde untersucht, inwieweit die Deutschen ihre Bankgeschäfte online tätigen. Dabei wurde herausgefunden, dass in der Bankfiliale nach wie vor ein Großteil der Verträge abgeschlossen wird. Zwar ist der Onlineanteil von 7,2% im Jahr 2004 auf 11,4 % in 2010 gestiegen, jedoch ist der Anteil des Filialgeschäfts von 82,6 % nur wenig davon betroffen. Dafür haben die Abschlüsse per Telefon und Brief abgenommen. Trotz des Offlinekaufs erfolgt die Informationssuche im Internet. Bei jüngeren Menschen ist der Onlineanteil naturgemäß höher. 75 % der Jüngeren Menschen unter 40 Jahren informieren sich mittlerweile online vor einem Finanzabschluss aber auch nur ein Drittel kauft die Produkte dann online.

In der Übersicht sieht man die Finanzprodukte und deren Onlineanteil an den Vertragsabschlüssen.

Finanzprodukt Onlineanteil
Tagesgeld 27,1%
Kreditkarte 18,6%
Festgeld 16,6%
Girokonto 12,4%
Aktiendepot 11,6%
Ratenkredit 7,1%
Fonds 5,3%
Vorsorge 4,7%
Baufinanzierung 0,8%

Auffällig ist, dass weniger beratungsintensive und gut vergleichbare Produkte verstärkt online gekauft werden. Im Bereich Kreditkarten zeigt sich dieser Trend insbesondere, wenn die Kreditkarte im Ausland verwendet werden soll. Mehr Informationen dazu findet ihr hier:
Kreditkarte im Ausland