Archiv für Mai, 2011

Crowdfunding trifft Social Lending - Wie sich die Welt auch ohne die Banken im Netz weiter dreht

Dienstag, 31. Mai 2011

Gastbeitrag von Lothar Lochmaier * zur Artikelserie zum Thema Crowdfunding

Was ist Crowdfunding? Als Kapitalgeber fungiert die „Crowd“, die anonyme Masse der Internetnutzer. Eine Aktion ist durch eine Mindestkapitalmenge gekennzeichnet, die durch die Masse fremdfinanziert sein muss, bevor die Aktion startet. Im Verhältnis zur Mindestkapitalmenge leistet jedes Mitglied der Masse (Crowdfunder) nur einen geringen finanziellen Anteil.

Eine internetbasierte Plattform bzw. ein IT-Dienstleister fungiert dabei als Mittelsmann gegen eine Vermittlungsprovision. Es funktioniert also so ähnlich wie das Social Lending, wenngleich es auch fundamentale Besonderheiten und Unterschiede gibt.

In der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde Crowdfunding durch Projekte mit populären Künstlern wie der Band Public Enemy, die ihr neues Album durch Fans mitfinanzieren ließ. Werbewirksam Furore machte im Juni 2010 auch das Projekt Diaspora. Vier Studenten benötigten für die Entwicklung einer neuen Internetplattform rund 10.000 US-Dollar.

Die Plattform Diaspora sollte dabei als anwenderfreundliche Alternative zum sozialen Netzwerk Facebook aufgebaut werden, insbesondere durch mehr Datenschutz und eine dezentrale Speicherung der Nutzerdaten direkt auf dem Rechner des Anwenders. Mehr als 200.000 US-Dollar kamen zusammen. Unter den Spendern befand sich auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.

Machen wir den aktuellen Trend an einem praktischen Beispiel fest: Die in Szenekreisen bekannte New Yorker Futuristin Venessa Miemis warb bei der weltweit führenden Plattform Kickstarter.com um Unterstützung für ihr Vorhaben. Über ein professionelles Video-Testimonial präsentierte sie es als The Future of Facebook Project (http://www.kickstarter.com/projects/1125835313/the-future-of-facebook-project .

Laut Projektbeschreibung sollen Experten und andere Interessierte die nicht nur geschäftlichen Zukunftsperspektiven des sozialen Netzwerks Facebook ausloten. Das Spendenziel lag bei 5.000 US-Dollar. Binnen weniger Wochen kam jedoch deutlich mehr Geld zusammen. Dies zeigt, innovative Projekte haben gerade mit Blick auf die IT-Branche ihren Charme.

Im Klartext: Der Markt für Social Sponsoring und Fundraising verändert sich dynamisch. Neue Internetportale zur Unternehmensfinanzierung übernehmen eine wichtige Zusatzrolle im Aktiv- und Passivgeschäft von traditionellen Geldhäusern und Kreditvermittlern.

Aus Sicht der Personalchefs und Manager bringt dieser Trend so einige Herausforderungen mit sich. Crowdfunding birgt neben Risiken auch neue Chancen, wenn Mitarbeiter etwa darüber nachdenken, über das Netz nach Unterstützern für neue Produktentwicklungen zu fahnden. Neue und bislang als exotisch angesehene Finanzierungswege gewinnen an Boden, bei denen eine größere Masse an Interessierten durch kleinere Beträge den Initiatoren frischen Schwung verleiht.

Der Reiz: Die anonyme Masse begutachtet ein vorgeschlagenes Projekt direkt im Netz und unterstützt es mit einer Spende oder einem Darlehen. Der weltweit populärste Vertreter ist die amerikanische Plattform kickstarter.com. Aber auch andere Namen kursieren in der lokalen Szene, wie das deutsche Portal Pling, auf dem beispielsweise der Leipziger Spieleentwickler Firehazard die selbst avisierte Spendenmarke von 10.000 Euro deutlich übertraf. (http://www.pling.de/projekte/show/22/Saber Rider and the Star Sheriffs - The Game)

Das bei kickstarter erfolgreich finanzierte Projekt Tiktok (http://www.kickstarter.com/projects/1104350651/tiktok-lunatik-multi-touch-watch-kits) zeigt das Potential von virtuellen Finanzgemeinschaften jenseits von „Peanuts“ auf. Eine kleine US-Firma http://lunatik.com/ bat im Netz um Unterstützung für ein neues Produkt - und zwar für eine Halterung, um den iPod Nano als Multitouch-Armbanduhr zu konstruieren.

Der Erfolg der Aktion ließ nicht lange auf sich warten: 13.512 Geldgeber spendeten 941.718 Dollar. Die Entwickler hatten ursprünglich nur 15.000 Dollar als Spendenziel veranschlagt. Ist der Stein aber einmal ins Rollen gekommen und finden viele aus der Internetgemeinde die Idee sexy, dann ist der Umweg über eine derartige Plattform im Netz für Unternehmen nicht nur eine gute Methode zum Geldeintreiben. Den Werbe- und Marketingeffekt gibt es gleich noch kostenlos hinzu.

Oftmals stecken hinter neuen Ideen alles andere als blutige Amateure. Allerdings bleibt Crowdfunding insbesondere bei größeren das bedeutet sechs- bis siebenstelligen Beträgen - direkt in der Unternehmensfinanzierung angesiedelt - zunächst ein Randphänomen. Unter anderem wegen juristischem Neuland und diversen gesetzlichen Regularien wie Banklizenzen und Konzessionen.

Anonyme Geldgeber gewinnen an Einfluss

Dass Crowdfunding, Social Sponsoring und Social Lending aber neben dem privaten Konsumenten auch die Welt der Unternehmensfinanzierung nachhaltig tangieren, also all diese Elemente nicht im Randbereich für Mikrospenden und Einzelprojekte verhaftet bleiben, diese Erkenntnis beginnt sich allmählich durchzusetzen. Auch in rechtlicher Hinsicht beginnt sich das Terrain bereits zu differenzieren und zu professionalisieren.

So gibt es Tendenzen innerhalb der amerikanischen Regulierungsbehörde United States Securities and Exchange Commission (SEC), sich eingehend mit diesem neuen Phänomen auseinander zu setzen und den dafür passenden rechtlichen Rahmen bereit zu stellen. Ein gewisser Handlungsbedarf scheint evident zu sein, zumal zahlreiche neue und auf junge Unternehmen spezialisierten Plattformen wie Rippple auf den Markt drängen, deren Seriösität im Umfeld dieser neuen Klasse von Business Angels erst eingehend geprüft werden sollte.

Vor allem gilt es, Trittbrettfahrer des Hypes um die sozialen Netzwerke rechtzeitig zu erkennen, die nur Vorabgebühren in Rechnung stellen, statt sich etwa erst am Ende einer erfolgreich verlaufenen Auktionsfrist honorieren zu lassen. Überblicksweise lässt sich feststellen, dass eine Finanzierung zur Aufstockung von unternehmerischem Eigenkapital via Crowdfunding derzeit nicht in allen Ländern möglich ist.

Der lokale Rahmen hängt sehr stark von den jeweiligen Regularien ab. In Europa haben zumindest mit Blick auf kleinere Unternehmensfinanzierungen einige Plattformen die ersten regulatorischen Hürden bereits überwunden. Gerade im Vergleich mit den USA deutlich risikoscheueren Europa bzw. Deutschland sehen Experten neue Chancen. Insbesondere Startups ohne klare Roadmap bei der Fahndung nach Gründungskapital, könnten verstärkt auf diese unkonventionelle Methode zurückgreifen.

Allerdings bleibt der Trend insbesondere bei sechs- oder gar siebenstelligen Beträgen - direkt in der Unternehmensfinanzierung angesiedelt - zunächst ein Randphänomen, unter anderem wegen diverser gesetzlicher Regularien wie Banklizenzen und Konzessionen. Viele Einstiegshürden stellen also noch juristisches, gleichwohl nicht völlig unlösbares Neuland dar.

Und dann gäbe es auch noch den ganz banalen kulturellen Wandel im Unternehmen zu bewältigen. Das Management könnte eine derartige Initiative abblocken, etwa aufgrund von rechtlichen Hürden oder einem drohenden Machtverlust. Aber auch hier gibt es gegenläufige Argumente: Geschickt adressiert, könnte mit Hilfe einer derartigen Aktion das unternehmerische Beziehungsnetzwerk sogar sprunghaft anwachsen. Dies könnte die eigene Marktposition und Reichweite eines Unternehmens stärken.

Neue Formen der Kundenbeziehungspflege (CRM) könnten sich so ihren Raum verschaffen. Außerdem könnten Finanzmanager im Unternehmen einen zusätzlichen Verhandlungsspielraum gegenüber konventionellen Finanzierungshäusern generieren. Allerdings wird in den neuen Kanälen häufig eine deutlich offenere, direktere und schnellere Kommunikation erwartet, was eine allzu blauäugige Herangehensweise verhindert. Denn auch ein Zielkonflikt mit klassischen Investoren und anderen relevanten Einflussgruppen ist denkbar.

Neben dem Hype um das Thema Crowdfunding gibt es ein weiteres Spielfeld, bei dem (kleinere) Unternehmen oder Selbstständige im Netz um Unterstützung für ihr Anliegen werben können. Denn es zeichnet sich bereits ab, dass Online-Kreditbörsen, bei denen private Nutzer sich gegenseitig Kredite gewähren bzw. Darlehen vergeben, sich auch auf das Segment von Geschäftskunden ausweiten.

Als weltweit führende Vertreter dieser erst seit wenigen Jahren existenten alternativen Investitionsklasse sind der britische Vertreter Zopa, das amerikanische Pendant Lending Club und der deutsche Betreiber smava zu nennen. Auch hier lässt sich zusammen fassend bilanzieren, dass sich diese neue Anlageklasse in einer - allerdings noch überschaubaren - Wachstumsnische etabliert hat. Der Wettbewerb um die besten Konditionen und den besten Kundenservice hält an.

Fazit: Der Markt für kleinteilige Wachstumsfinanzierungen mit niedriger Einstiegsschwelle befindet sich nicht nur im Kernrevier von Social Sponsoring und Fundraising in einer neuen Entwicklungsphase. Insbesondere Existenzgründer, Künstler, Startups und Kleinunternehmen adressieren mit Hilfe von Web 2.0-basierten Plattformen via Crowdfunding und Social Lending neue Chancen in der Unternehmensfinanzierung.

Über den Autor: Lothar Lochmaier arbeitet als Freier Fach- und Wirtschaftsjournalist in Berlin. Zu seinen Schwerpunkten gehören Umwelttechnik, Informationstechnologie und Managementthemen. Mit Kommunikationsabläufen und neuen Organisationsformen in der Bankenszene hat sich der Autor in zahlreichen Aufsätzen beschäftigt. Im Mai 2010 erschien von Lothar Lochmaier das Telepolis-Buch: Die Bank sind wir – Chancen und Zukunftsperspektiven von Social Banking. Er betreibt außerdem das Weblog Social Banking 2.0.

Nachtrag: Herr Lochmaier hat einen ergänzenden Kommentar zu diesem Gastbeitrag in seinem Blog veröffentlicht: Crowdfunding - Die Peanuts-Revolution hat begonnen

Crowdfunding im deutschsprachigen Raum

Montag, 30. Mai 2011

Das in den USA bereits weit verbreitete Crowdfunding hat hierzulande lange Zeit wenig Aufmerksamkeit genossen. Seit einigen Monaten allerdings gewinnt Crowdfunding auch im deutschsprachigen Raum immer mehr Aufmerksamkeit. 2011 verspricht ein gutes Jahr für das Crowdfunding zu werden: Im Laufe der letzten Monate ist eine große Vielfalt an Internetplattformen in Deutschland und anderen deutschsprachigen Ländern an den Start gegangen und versucht mit unterschiedlichsten Konzepten den Markt zu erschließen. Das Echo ist sowohl online als auch offline groß, viele namhafte Redaktionen haben sich des Themas bereits angenommen, so z.B. Spiegel Online Anfang Mai.

Auch smava nimmt aktiv an der Diskussion um das Crowdfunding teil. smava Gründer Alexander Artopé war bereits Anfang März im Rahmen des Startup Camp Berlin 2011 bei einer Podiumsdiskussion zum Thema “Crowdfunding als Startup-Finanzierung auch in Deutschland machbar?” vertreten. Um unseren Lesern das Thema näher zu bringen und einen Überblick über die heutige Situation in Deutschland zu schaffen, werden wir in einer Artikelserie über das Thema berichten. Mit dieser Serie möchten wir den Stand des Crowdfunding in Deutschland darstellen, Chancen und Risiken beleuchten und natürlich die Verbindung zum p2p-lending betrachten.

Neben der Darstellung eigener Beiträge, freuen wir uns besonders, dass wir den freien Wirtschaftsjournalisten und Finanzblogger Lothar Lochmaier als Experten zum Thema gewinnen konnten, der mit einem ausführlichen Bericht seine Sicht auf die Themen Crowdfunding und Social Lending darstellen wird. In eigenen Artikeln werden wir außerdem einen umfassenden Überblick über die noch junge deutsche Crowdfunding-Szene bieten. Dazu werden wir strukturiert die im deutschsprachigen Raum aktiven Unternehmen vorstellen.

Besucht auch diese und nächste Woche regelmäßig unseren Blog. Morgen wird mit Herrn Lochmaiers Gastbeitrag die Crowdfunding-Serie beginnen.

Update: Hier gelangt ihr zu den Artikeln unserer Serie zum Thema Crowdfunding:

1. Crowdfunding trifft Social Lending - Gastbeitrag von Lothar Lochmaier
2. Crowdfunding Unternehmen im deutschsprachigen Raum - Infografik
3. Crowdfunding Unternehmen für gesellschaftliches Engagement und Soziales”
4. Crowdfunding Unternehmen zur Startup-Finanzierung
5. Crowdfunding Unternehmen für Kreative und Kultur
6. Crowdfunding für alle Arten von Projekten

Viele Grüße,
das smava-Team

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (27. Mai 2011)

Freitag, 27. Mai 2011

Liebe Leser,

das Wochenende rückt näher und es ist wieder Zeit für einen Wochenrückblick. Diese Woche besonders spannend: das Auf und Ab an den Aktienmärkten. Nach einem durchwachsenen Mittwoch erholte sich der DAX am Donnerstagmorgen vorest, aber wie sieht es zum Wochenende aus? Was die Blogs hierzu berichten und andere Themen, die diese Woche wichtig waren, hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Eine Schuldenkrise, wie sie manche europäische Länder zurzeit durchleben, wird in den USA aller Voraussicht nach nicht eintreffen. Dennoch beunruhigt die hohe US- Staatsverschuldung die Marktteilnehmer. Die Vorteile einer raschen Haushaltskonsolidierung der USA erklärt die Ökonomenstimme in einem Artikel über die amerikanische Schuldenlast.

Investorsinside berichtet am Mittwoch wie sich VW, Audi und Porsche im US-Amerikanischen Markt zurechtfinden. Interessant ist vor allem die US-Strategie von VW, die für den Konzern den Weg zum größten Autobauer der Welt ebnen soll.

Börsen und Geldanlage

Nach einer turbulenten Woche an der Börse deutet am Donnerstag alles auf eine Erholung hin, schlechte US- Daten haben nachmittags jedoch wieder schlechten Einfluss auf den Leitindex. Wie sieht es an den Aktienmärkten zum Wochenende aus? Hier die Analyse von den Börsenbloggern.

Letzte Woche war ein Thema an den Börsen nicht zu umgehen: der fulminante Börsengang des Online-Netzwerkes LinkedIn. Diese Woche herrscht diesbezüglich Ernüchterung und viele Finanzblogger beschäftigen sich mit dem Thema Blasen an der Börse. Wie Yandex, die größte russische Suchmaschine, einen ähnlich Börsengang wie LinkedIn schaffen möchte und welche Parallelen zur Dotcom-Blase gezogen werden können zeigt Boersenpoint. Auch Tim Schaefer beleuchtet in einem Artikel über Blasen, wozu diese Übertreibungen an den Märkten führen und welche Social Media IPOs uns noch erwarten.


Geldmarkt und Währungen

Die EZB schafft es endlich Griechenland von der Notwendigkeit weitreichender Privatisierungen zu überzeugen und den europäischen Regierungen die Folgen eines Staatsbankrotts in der Euro-Zone verständlich zu machen, um bei diesen so die Hilfsbereitschaft wiederzuerwecken. Best Börsen Blog informiert hierzu und stellt eine interessante Alternative zur Schuldenerleichterung Griechenlands vor.

Im aktuellen Economic Outlook der OECD fordert diese aufgrund verschiedener Argumente neue Zinserhöhungen. ACEMAXX-ANALYTICS beschäftigt sich diese Woche in einem Beitrag mit Geldpolitik und kritisiert den Zinsstandpunkt der OECD.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Der Bank Blog erklärt diese Woche was Empire Avenue, das neue „soziale Monopoly“, allen, die über eine gewisse Social Media Affinität verfügen, zu bieten hat. Die Frage hierbei ist, wie hoch ist Ihr Social Media Wert?

Zuletzt sind wir noch auf die Serie über Großinvestor und Unternehmer Waren Buffet auf Social Banking 2.0 aufmerksam geworden. Hier geht es zum ersten Artikel der Serie.


Neu bei smava?
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Risikobereitschaft: Frauen zurückhaltender als Männer? Nicht bei smava

Dienstag, 24. Mai 2011

Wer smava kennen lernt, merkt schnell: Wir passen nicht in klassische Raster. Zum Beispiel wird bei smava entgegen der ansonsten vorherrschenden Undursichtigkeiten der Finanzwelt Transparenz groß geschrieben. Auch außenstehende Personen sollen bei uns die Möglichkeit haben, alle Entwicklungen auf unserem Marktplatz transparent nachzuvollziehen. Diese Möglichkeit führt immer wieder zu spannenden Auswertungen der Geschehnisse auf unserem Marktplatz.

Mit Hilfe unserer Daten konnte jetzt in einer aktuellen Studie gezeigt werden, dass auch ein häufiges Vorurteil der Finanzwelt bei smava.de nicht zutrifft: Dass Frauen risikoscheuer investieren als Männer. In einer Studie am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung wurde untersucht, ob Frauen und Männer eine unterschiedliche Risikobereitschaft bei der Anlage Ihres Geldes aufweisen. Die Autorin Nataliya Barasinska konnte in der Studie mit dem Titel „Does Gender Affect the Risk Propensity of Retail Investors? Evidence from the Largest German Market for Peer-to-Peer Lending” zeigen, dass Frauen auf smava keineswegs risikoscheuer agieren als Männer. Der Anteil männlicher Investoren auf www.smava.de ist zwar höher als der weibliche: Die Risikobereitschaft bei der Anlage des Geldes in Kreditprojekte ist bei Männern und Frauen aber gleich. Frauen wählen demnach weder riskoärmere noch risikoreichere Projekte aus als Männer. Die Studie wurde im Februar diesen Jahres auf der European Retail Investment Conference vorgestellt und kann hier online abgerufen werden.

Dies ist nicht die erste Studie des DIW, die zeigen konnte, dass geschlechterspezifische Unterschiede auf einem modernen Marktplatz wie www.smava.de nicht gelten. Bereits im August 2010 hat das DIW gezeigt, dass selbständige Frauen in der Kreditvergabe über smava nicht wie bei klassischen Banken benachteiligt werden (“smava schlägt Banken bei Kreditvergabe für Unternehmerinnen”). Die Kreditvergabepraxis klassischer Banken wurde als diskriminierend kritisiert, da dort weibliche Unternehmer schlechtere Erfolgschancen auf einen Kredit haben und außerdem bei gleichen Voraussetzungen mit schlechteren Konditionen kämpfen müssen als Ihre männlichen Kollegen. smava Anlegern dagegen sind solche Diskriminierungen fremd, so dass Frauen und Männer auf unserem Marktplatz die gleichen Chancen auf einen Kredit mit guten Konditionen haben.

Wir freuen uns über die Ergebnisse der Studie und sind gespannt, wie ihr zu den Ergebnissen steht. Sind die Ergebnisse für euch überraschend oder war euch aus eurer eigenen Erfahrung bereits bewusst, dass Risikobereitschaft nicht vom Geschlecht abhängt? Wir freuen uns auf eure Meinungen als Kommentar unter diesem Beitrag, oder bei Facebook und Twitter.

Viele Grüße,
euer smava-Team

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (20. Mai 2011)

Freitag, 20. Mai 2011

Auch diesen Freitag geben wir euch in unserem Wochenrückblick wieder eine Übersicht über die Themen, die diese Woche in den deutschsprachigen Wirtschafts-und Finanzblogs behandelt wurden. Zwei Börsengänge waren besonders im Gespräch: der der Social Media Plattform LinkedIn und des Rohstoffhändlers Glencore. Dabei legte LinkedIn gestern einen Traumstart hin, der bis jetzt nur mit dem Börsengang von Google vergleichbar ist.


Wirtschaft und Unternehmen

Über Elektroautos und die Entwicklung, die wir in dieser Branche in Zukunft erwarten können, berichtet am Dienstag Boersenpoint in einem Artikel mit Videobeitrag. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf die geplanten Elektroautos der deutschen Autobauer, BMW, Volkswagen und Daimler gelegt.

Die Vorteile von Corporate Blogs für Unternehmen zeigen die Börsenblogger auf. Dabei wird auf die Möglichkeit verwiesen die Corporate Blogs in Investors Relations zu nutzen, wie es die QSC AG mit ihrem eigenen Blog vormacht.

Börsen und Geldanlage

Die Social Media Plattform LinkedIn ging am Donnerstag an die Börse und schaffte einen Traumstart, wie es ihn seit Google nicht mehr gegeben hat. Es war der erste Börsengang einer Social Media Firma. Das Handelsblatt berichtet über den erfolgreichen Börsengang und auch Investorsinside stellt heute Morgen eine Analyse zur LinkedIn Aktie online.

Investorsinside erklärt uns am Mittwoch, wie in den letzten Tagen die Situation am DAX aussah und was sich in den nächsten Wochen ändern könnte. Zudem startet der Blog eine Reihe zum Thema „Wohlfühl-Aktien“, in dem einige Titel vorgestellt werden, die aufgrund ihres Wachstumspotenzials für Anleger interessant sind. Hierzu zählt beispielsweise die Porsche Aktie.

Am Donnerstag feierte Glencore, der größte Rohstoffhändler der Welt, seinen Börsengang. Blick Log gibt Details zu Glencore und analysiert wie sich die Aktie entwickeln könnte. Mit Rohstoffen beschäftigte sich diese Woche fils Aktienblog, der auf den Ölpreis und die Öl-Nachfrage schaute.


Geldmarkt und Währungen

Der Fall des ehemaligen IWF Chefs Dominique Strauss-Kahn, der am Donnerstag seinen Rücktritt bekannt gab, beschäftigte in den letzten Tagen die ganze Welt. ACEMAXX-ANALYTICS stellt einen möglichen Nachfolger vor.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Überlegungen über die Rolle von Twitter im Finanzsektor stellten diese Woche die Börsenblogger auf, angeregt von der Neuigkeit dass eine britische Investmentfirma die Twitter Stimmung der Twitter User analysiert und zur Aktienkurs-Prognose nutzt.

Wie Banken Werbung innovativer gestalten können zeigt direkt Bank-Marketing und stellt die und eine Plakatwerbung der Commerzbank vor.


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Private Finanzen: Optimale Finanzierung mit den richtigen Tipps und Tools

Mittwoch, 18. Mai 2011

Im letzten Teil unserer Serie zum Thema Private Finanzen dreht sich alles um die optimale Finanzierung. Um bestimmte Ideen und Projekte zu verwirklichen, bedarf es meist externer Finanzierung in Form von Krediten. Damit ein Kredit ideal zur Realisierung eines Projektes eingesetzt werden kann, ist es von Vorteil im Voraus genau zu planen wie die Finanzierung gestaltet werden soll. Wir erklären euch welche Informationen euch bei der Suche nach dem richtigen Kredit hilfreich sein können und zeigen euch, wo ihr diese finden könnt. Zusätzlich stellen wir euch einige Tools vor, die euch die Planung der eigenen Finanzierung erleichtern können.

Optimale Finanzierung planen: Welche Informationen brauche sind relevant?

Die wichtigsten Fragen, die man sich stellen sollte, bevor man einen Kredit beantragt sind:

Wie hoch muss die Kreditsumme sein? Das heißt, wie viel Geld benötige ich tatsächlich und wie groß ist der eigene Finanzierungsbedarf.

Welche Arten von Krediten kommen für mich in Frage? Entscheidend ist hierbei vor allem was ich mit dem Kredit finanzieren möchte. Sollte beispielsweise eine Immobilie gebaut oder erworben werden, handelt es sich bei der Finanzierung um eine Baufinanzierung.

Welche Versicherungen für Kredite gibt es und welche Versicherung ist für mich sinnvoll? Mit der Restkreditversicherung kann man sich beispielsweise vor Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit und Todesfälle versichern.

Was ist die richtige Laufzeit für meinen Kredit? Die Frage zur Laufzeit des Kredites wird unter anderem durch die Höhe der monatlichen Raten beeinflusst. Bei langer Laufzeit sind die anfallenden Rückzahlungen geringer und es dauert länger bis die Restschuld getilgt ist.

Zum Schluss stellt sich noch dir Frage nach der eigenen Bonität. Diese beeinflusst im Wesentlichen die Höhe der beim Kredit anfallenden Zinsen. Je nach Bonität erhöht sich das statistische Risiko eines Kreditausfalls für den Kreditgeber und damit der Preis, den ein Kreditgeber für die Ausgabe des Kredites verlangen wird.

Im Folgenden zeigen wir euch, wo ihr detaillierte Antworten auf diese Fragen findet.

Die richtigen Informationen zum Thema Finanzierung finden

smava.de bietet viele Informationen rund um das Thema Finanzierung
Wichtige Begriffserklärungen und Informationen findet ihr auf unserer eigenen Website. Auf smava.de werden euch Begriffe wie Bonität und Restkreditversicherung ausführlich erklärt. Auch unsere FAQ-Sektion bietet viele nützliche Informationen über den Prozess vom Kreditantrag bis zur Auszahlung der Kreditsumme.
Darüber hinaus werden wir euch auch in Zukunft immer wieder neue, wichtige Informationen und Tipps für euer Finanzierungsvorhaben zur Verfügung stellen. Insbesondere werden wir euch einen ausführlichen Ratgeber rund um das Thema Finanzen zur Verfügung stellen. Schaut regelmäßig auf unserem Blog vorbei, um über neue Veröffentlichungen auf dem Laufenden zu bleiben.

Private Finanzierung mit Hilfe unabhängiger Beratung

Wer trotz der online angebotenen Informationen noch unsicher ist, welches Kreditangebot das Passende ist, kann sich Beratung von verschiedenen unabhängigen Institutionen holen. Für Privatpersonen bieten sich hier die öffentlichen Verbraucherzentralen an. Selbständige können sich je nach Branche - in der Regel kostenfrei - von Industrie- und Handelskammern oder Handwerkskammern beraten lassen. Hier helfen ausgebildete Betriebsberater mit fundiertem Hintergrundwissen und einem Überblick über verschiedene Angebote den eigenen Finanzierungsbedarf korrekt zu ermitteln und das passende Angebot auszuwählen. Außerdem bieten Kammern viele Informationsveranstaltungen zum Thema Finanzierung. Auf einigen dieser Veranstaltungen für Mitglieder ist auch smava regelmäßig als Referent aktiv, wie z.B. zuletzt auf einer Veranstaltung der HWK Reutlingen, und berichtet über die Vorteile unseres Kreditmarktplatzes als innovative Form der Finanzierung.

Finanzierung: Kosten bewerten mit den richtigen Informationen

Eine der wichtigsten Rahmenbedingungen bei der Kreditaufnahme sind die Kosten, die diese mit sich bringt. Es gestaltet sich oft als schwierig die Höhe der Zinsen eines Kredites einzuschätzen, da diese unter anderem von der Bonität des Antragstellers abhängig sind. Je nach Kreditangebot variieren demnach die Kosten, die bei der Kreditaufnahme anfallen. Auf smava könnt ihr euch schnell und kostenfrei über realistische Zinssätze informieren indem ihr einfach eine unverbindliche Kreditanfrage stellt.

Ein Tool, das euch bei der Berechnung der Kreditkosten auch hilfreich sein kann, ist unser Kreditrechner der euch Auskunft über den möglichen Effektivzins gibt.

Anhand einer Selbstauskunft bei der Schufa könnt ihr Informationen über eure eigene Bonität einsehen. Über die eigene Bonität könnt ihr vorab schon einmal abschätzen, ob ihr eher mit hohen oder niedrigen Zinsen zu rechnen habt. Dazu könnt ihr unsere smava Statistiken verwenden, die aufzeigen, zu welchen Zinsen auf dem Marktplatz in letzter Zeit Kredite vergeben wurden.


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Private Finanzen: Finanzen verwalten mit den richtigen Tipps und Tools

Dienstag, 17. Mai 2011

Die eigenen Finanzen zu verwalten gestaltet sich oft als kompliziert und zeitaufwendig. Daher fällts es häufig schwer Ausgaben und Einnahmen richtig aufeinander abzustimmen und die eigenen Finanzen vorrausschauend zu planen und zu verwalten. Nachdem wir in der letzten Woche bereits im ersten Teil unserer Blogserie zum Thema private Finanzen Tipps und Tools zur Geldanlage vorgestellt haben, wollen wir euch heute zeigen, mit welchen einfachen Mitteln und innovativen Online-Tools ihr euer Geld verwalten könnt.

Das Haushaltsbuch: Der Klassiker zur Verwaltung privater Finanzen


Früher war es deswegen üblich ein Haushaltsbuch zu führen, in dem per Hand alle Einnahmen, sowie feste, veränderliche und besondere Ausgaben aufgestellt und summiert wurden. Das Haushaltsbuch erlaubte Familien die eigenen Finanzen übersichtlich sortiert und somit verantwortungsvoll unter Kontrolle zu halten, was nicht schwierig war, da Zahlungen meist nur in Bargeld vorgenommen wurden. Heute werden Zahlungen dagegen auf viele verschiedene Arten vorgenommen, Überweisungen, Lastschriften und Kreditkarten sind nur einige Beispiele der verwendeten Zahlungsmittel. Eine einfache Erfassung der Einnahmen und Ausgaben sowie der Zuordnung von Beträgen zu bestimmten Verwendungszwecken wird so erschwert. Außerdem hat heute kaum noch jemand Zeit oder Lust sich täglich als Buchhalter zu üben und akribisch festzuhalten wie oft und wofür die Kreditkarte diese Woche eingesetzt wurde.
Mit Sicherheit ist ein klassisches Haushaltsbuch auch heute noch geeignet, die privaten Finanzen zu verwalten. Trotzdem gibt es inzwischen weitaus einfachere Methoden seine Finanzen zu verwalten und die Übersicht zu behalten. Wir zeigen ihnen wo sie hierfür die passenden Informationen finden und welche online Tools hilfreich sind.

Private Finanzen verwalten mit Hilfe moderner Programme

Online finden sich viele kostenfreie Programme zur Verwaltung der eigenen Finanzen. In der Regel bieten diese Programme die Möglichkeit ein elektronisches Haushaltsbuch zu führen, das einfache und übersichtliche Auswertungen der eigenen Finanzen ermöglicht. Auch wenn die automatischen Auswertungen mit Sicherheit einen Vorteil gegenüber dem klassischen Haushaltsbuch bieten, bleibt doch die manuelle Eingabe der Daten.
Ein interessantes online Tool, das aus unserer Sicht einen stärkeren Mehrwert bei der Verwaltung privater Finanzen bietet, ist kontoblick. Hier können Konten bei verschiedenen Banken verbunden und automatisch ausgewertet werden, was unter anderem nützlich ist um ein Gesamtsaldo zu ermitteln. Im Gegensatz zum Online-Banking gehen ältere Transaktionen nicht verloren, sondern sind ab dem ersten Import zur Einsicht verfügbar. Erspart wird einem hierdurch die Suche nach bestimmten Transaktionen in alten Kontoauszügen. Zusätzlich stellt Kontoblick in anschaulichen Grafiken Ausgaben und Einnahmen dar, so dass man sofort erkennen kann wofür Geld ausgegeben wurde und Unregelmäßigkeiten schneller auffallen. Praktisch ist auch, dass mit kontoblick Transaktionen automatisch in passende Kategorien geordnet werden, ohne dass persönlich sortiert werden muss.

Wunsch zu besserer Verwaltung privater Finanzen entsteht häufig durch die Steuererklärung


Gerade die jährliche Steuererklärung ist häufig Auslöser für den Wunsch, die privaten Finanzen besser zu verwalten. Die Beratung durch einen Steuerberater kann hier natürlich hilfreich sein, um schon vorab zu wissen, welche Dokumente aufbewahrt und welche Statistiken geführt werden sollten.
Neben dem klassischen, lokalen Steuerberater bieten sich inzwischen auch online Möglichkeiten, sich bei der Erstellung einer Steuerberatung und den privaten Finanzen beraten zu lassen. Ein Beispiel hierfür ist das Online Steuerbüro von steuerberaten.de. Laut Eigenaussage des Unternehmens entstehen hier geringere Kosten als beim klassischen Steuerberater vor Ort. Trotzdem steht jedem Mandanten ein persönlicher Berater zur Verfügung steht, der sich über den gesamten Zeitraum, über den die Leistungen in Anspruch genommen werden, nicht ändert. Dieser feste Berater ist per Post, E-Mail oder telefonisch erreichbar. Für den Mandanten wird ein persönliches online Steuerbüro erstellt, auf das er jederzeit zugreifen kann. In diesem virtuellen Steuerbüro sind alle Unterlagen, Belege und der Schriftverkehr des Mandanten vorzufinden. Sollte der Mandant vorher schon einen Steuerberater zu Hilfe gezogen haben, dann kümmert sich steuerberaten.de um die Übernahme der vorhandenen Dokumente.

Finanzen verwalten für Selbständige und Freiberufler

Für Selbständige und Freiberufler sind private und berufliche Finanzen eng miteinander verknüpft. Eine erfolgreiche Buchhaltung für das Unternehmen wirkt sich direkt darauf aus, wie gut die eigenen, privaten Finanzen verwaltet werden können. Wichtigster Baustein zur Verwaltung der beruflichen Finanzen ist eine gute Buchführung. Professionelle Buchhaltungsprogramme erleichtern diese Aufgabe. Ein online-Tool, dass gerade auch für kleinere Unternehmen relevant ist, ist beispielsweise das online Tool e-conomic. e-conomic ermöglicht es unter anderem Belege zu Scannen, Rechnungen online zu erstellen und zu verschicken, ein Kassenbuch zu führen, eine Umsatzsteuer- Voranmeldung durchzuführen, Einnahme Überschüsse zu berechnen und vieles mehr. Zudem gibt es die Möglichkeit die e-conomic Funktionen mobil über ein iPhone zu nutzen.
Für mehr Informationen zu Buchhaltungsprogrammen lohnt sich ein Blick auf Finanzblogs, die sich mit dem Thema befassen. Für einen Überblick über verschiedene Finanzblogs lohnt sich ein Blick auf unseren wöchentlichen Rückblick zu Wirtschaft und Finanzen.


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Private Finanzen: Tipps und Tools zur Geldanlage

Freitag, 13. Mai 2011

Die Komplexität vieler Geldanlagen weckt den Anschein, dass fundiertes Finanzwissen, hohe Risikobereitschaft und hohe Kapitalsummen notwendig sind, um überhaupt erfolgreiche Geldanlagen tätigen zu können. Doch auch wenn diese Eigenschaften hilfreich sind, um am Geldmarkt erfolgreich zu sein, so sind sie definitiv nicht zwingend. Mit der Unterstützung neuer online Tools und einigen Tipps und Tricks können auch Anlage-Anfänger eine passende Strategie für ihr Geld finden. Um euch hierzu ein paar Anhaltspunkte zu geben, zeigen wir euch im ersten Teil unserer Blogserie zum Thema Private Finanzen, wo ihr die richtigen Informationen findet und welche online Tools euch dabei helfen können, ein passendes Anlageportfolio zusammenzustellen.

Wo kann ich mich über Anlageformen- und Strategien für meine privaten Finanzen informieren?


Das Internet bietet umfassende Informationen zu allen möglichen Anlage-Themen. Insbesondere Finanzblogs schaffen es, die Märkte täglich neu zu analysieren und genau zu beobachten welche Möglichkeiten sich auftun. Die neuesten Informationen zur Börse und einzelnen Aktien stellt zum Beispiel Lars Röhrig in seinem Blog investorsinside dar. Der Gewinner des Finance Blog of the Year 2011 legt in seinen gut strukturierten und aufschlussreichen Analysen den Fokus auf einzelne Branchen, Unternehmen und Aktien. Gerade wenn ihr schon eine bestimmte Anlage im Blick habt, lohnt es sich hier Informationen zur Performance und dem Potential der jeweiligen Investitionsmöglichkeit nachzulesen.

Lohnend ist bei der Suche nach der richtigen Anlageform auch ein Blick auf die unabhängigen Tests der Stiftung Warentest zum Thema Geldanlage. In Finanztests und Risikochecks prüft und evaluiert diese regelmäßig alle möglichen Anlageformen, über Gold, Riester Produkte und Aktien bis hin zu Staatsanleihen.

Unabhängige, praktisch orientierte Tipps zur Optimierung der eigenen Anlagestrategie findet man auf timschaefermedia. In diesem Finanzblog finden Laien viele Hinweise, die sie in Punkto Strategie und Anlagepsychologie auf den richtigen Kurs bringen können. Aktuelle Beispiele solcher Tipps zur richtigen Strategie bei der Geldanlage sind beispielsweise „Psychofalle Kursverlust! Kaufen Sie Firmen in Ihrer Stadt!“ und „Vorsicht vor den Wachstumswundern und Lieblingen der Masse“.

Die beiden genannten Blogs sind allerdings nur zwei Beispiele, die wir hier auf Grund Ihrer pragmatischen und hilfreichen Positionierung im Bereich Geldanlage präsentieren. Daneben gibt es noch viele weitere hervorragende Finanz- und Wirtschaftsblogs, die eure private Geldanlage mit hilfreichen Tipps und Tricks unterstützen können. Werft einfach einen Blick in unseren regelmäßigen Wochenrückblick zur deutschen Wirtschafts- und Finanzblogszene für einen Überblick der Blogs und regelmäßig behandelter Themen.

Welche Online Tools und Services im Bereich privater Finanzen erleichtern die Geldanlage?

Wer auf der Suche nach einem guten Anlagemanager ist, sollte einen Blick auf Yavalu.com werfen. Uns jedenfalls hat das Konzept des Unternehmens überzeugt: Es bietet ein auf die persönlichen Rendite- und Risikopräferenzen privater Anleger zugeschnittenes Portfolio, Anlageempfehlungen und eine fortlaufende Überwachung der getätigten Anlagen. Hierzu werden online sieben Fragen zur eigenen Zielsetzung beantwortet werden und schon plant yavalu die passende Anlagestrategie. Das spart Gebühren und weist weniger Komplexität auf, als die herkömmliche Anlageberatung.


Auch Finanzberater können einem dabei hilfreich sein, die geplante Geldanlage zu optimieren. Viele Anlage-Anfänger empfinden es hierbei als Vorteil von einer Person direkt beraten zu werden. Finanzberater gibt es in Deutschland mittlerweile zur Genüge, wobei immer wieder vor großen Unterschieden bei der Qualität des Service und der Beratung gewarnt wird. Whofinance.de ist ein unabhängiges Bewertungsportal für Finanzberatung, auf dem ihr erfahrene und von Kunden positiv bewertete Berater in eurer Nähe finden könnt. Zudem gibt es hier eine Vielzahl von Erfahrungsberichten zu den jeweiligen Beratern und die Suchmaschine erlaubt es, die Berater nach Kompetenzen aufgrund verschiedener Anlagebereiche wie Immobilienfinanzierung, Altersvorsorge oder Vermögensanlage zu sortieren.

Wer keine Berater in Anspruch nehmen möchte, sondern lieber von den Erfahrungen anderer Investoren lernt und sich über mögliche Anlageformen aktiv austauschen möchte, sollte sich sharewise genauer anschauen. Die Aktiencommunity ermöglicht es euch, die Anlagestrategien und -empfehlungen anderer Investoren zu analysieren und euch über Aktien und deren Entwicklungen auszutauschen. Am meisten interessieren natürlich die Einschätzungen und Aktienempfehlungen besonders erfolgreicher Investoren. sharewise verfolgt zu diesem Zweck, wie häufig ein Mitglied der Community mit seinen Empfehlungen im Rückblick richtig oder falsch lag. So könnt ihr gleich erkennen, wer in der Vergangenheit ein erfolgreicher und wer ein weniger erfolgreicher Anleger war. Aus unserer Sicht eine spannende Community, die bei der Auswahl einzelner Aktien und der Zusammenstellung eines persönlichen Portfolios sehr hilfreich sein kann.


Neu bei smava?
Wenn Sie sich für eine Finanzierung interessieren, dann schauen Sie doch einmal auf unserer Webseite vorbei und informieren sich über unsere Kredite.
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smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (13. Mai 2011)

Freitag, 13. Mai 2011

Liebe Leser, es ist wieder Zeit für einen Wochenrückblick. Wie bereits in den letzten Wochen waren Griechenland und die Achterbahnfahrt des Silbers wieder Thema in den Wirtschafts-und Finanzblogs. Aber es gibt natürlich auch viel Neues zu berichten: So veröffentlichte gerade heute das Statistische Bundesamt durchweg positive Zahlen zur deutschen Wirtschaft, die einen starken wirtschaftlichen Aufschwung Deutschland im ersten Quartal 2011 zeigen. Besonders interessant war außerdem die Performance der Solar Unternehmen und das Urteil des Oberlandesgerichtes Karlsruhe zur Bearbeitungsgebühr bei Verbraucherkredite.

Hier alle Themen im Rückblick:


Wirtschaft und Unternehmen

Die Deutsche Wirtschaft boomt! Das Statistische Bundesamt hat heute Morgen Zahlen veröffentlich die zeigen, wie stark die deutsche Wirtschaft ins neue Jahr gestartet ist: das Bruttoinlandsprodukt stieg von Januar bis März um 1,5 %. Die Financial Times erklärte hierzu vor einer Stunde, wie das Wirtschaftswachstum nahezu vervierfacht wurde und was die Zahlen bedeuten.

Die Situation Griechenlands scheint sich langsam zu einer unendlichen Geschichte zu entwickeln. Auch diese Woche beschäftigte das Thema wieder ganz Europa und ging natürlich auch an den Wirtschafts-und Finanzblogs nicht spurlos vorbei.

Auf die mögliche Umschuldung Griechenlands schauen ACEMAXX-ANALYTICS und Blicklog in jeweils zwei Artikeln:

ACEMAXX-ANALYTICS: Griechenlands Umschuldung: Plan A, Plan B und Plan C und Umschuldung im Vergleich: Argentinien vs. Griechenland
Blicklog: Live-Ticker zur EURO-Schuldenkrise: Will Griechenland die Eurozone verlassen oder umschulden? und Misstrauisch machender Vertrauensbeweis für Griechenland trotz Rating und Umschuldungsdebatt

Um über die Schuldenkrise zu debattieren trafen sich diese Woche die EU Finanzminister in Luxemburg. Das Brisante hierbei ist allerdings nicht wirklich das Treffen an sich, sondern die Spekulationen die es im Voraus gab, ob und wo das ganze stattfinden sollte. Mehrmals wurde von offizieller Seite dementiert, dass es dieses Treffen geben würde und siehe da, es fand doch statt. Die Börsenblogger, blognition.de und ACEMAXX-ANALYTICS stellen Überlegungen hierzu an.
Börsenblogger: Die Euro-Krise wird zur Dauerbelastungsprobe für überzeugte Europäer
Blognition.de: Jenseits von Gut und Böse: Die Luxemburger Lüge
ACEMAXX-ANALYTICS: EU: Schulden- oder politische Krise?

Börsen und Geldanlage

Sowohl investorsinside als auch Boersenpoint.de beschäftigen sich diese Woche mit verschiedenen Unternehmen aus der Solarbranche. Investorsinside schaut in drei Artikeln näher auf Q-Cells Solon, Sunways und Conergy, Phoenix Solar
und analysiert wie es mit ihnen in Zukunft weiter geht, während Boersenpoint.de über Centrosolar berichtet.

In unserem ersten Wochenrückblick konnten wir noch darauf verweisen, wie in den Blogs der Aufwärtstrend des Silbers gepriesen wurde, letzte Woche wurde dann über den großen Absturz berichtet. Diese Woche war das Silber natürlich auch wieder ein Thema und es wurden unter anderen interessante Ausblicke erstellt, wie sich der Kurs in den nächsten Wochen verhalten könnte. Rott & Meyer fragen sich ob es nach dem Crash zu neuen Höhen kommen könnte und die Börsenblogger erklären, wie sich mutige Trader die Achterbahnfahrt des Silbers zu nutzen machen können.

Diese Woche gibt Fils Aktienblog einen aktuellen Überblick über die Dividendensaison 2011 und zeigt auf wo wir hohe Dividendenrendite erwarten können.


Geldmarkt und Währungen

Einen interessanten Artikel zur Inflation veröffentlicht am Mittwoch ACEMAXX-ANALYTICS, in dem in Anbetracht volkswirtschaftlicher Theorie diskutiert wird, ob ein Inflationsziel von 2% zu niedrig ist.
Der Wechsel an der Spitze der EZB naht, Ökonomenstimme analysiert das Profil der EZB als Zentralbank Europas und wie sich die Persönlichkeiten der verschiedenen Zentralbanker an der Spitze der EZB auf deren Konservativität und Transparenz auswirken.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Dr. Hansjörg Leichsenring weist Banken auf fünf weitere Missverständnisse im Umgang mit sozialen Medien hin und zeigt an einem Beispiel wie virales Bankmarketing und soziale Medien zusammen funktionieren können.

Nach einem Urteil des Oberlandesgerichtes Karlsruhe sind Bearbeitungsgebühren bei Verbraucherkrediten widerrechtlich, Finblog und finsider.de berichten: Verbraucherkredite: Bearbeitungsgebühr verboten und Bye Bye, Bearbeitungsgebühr?


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Private Finanzen – smava.de zeigt die besten Tools und Informationsquellen

Donnerstag, 12. Mai 2011

Private Finanzen - häufig eine bürokratische Last

Die privaten Finanzen zu managen stellt für viele von uns eine bürokratische Last dar, über die man längst den Überblick verloren hat und die man am liebsten aus dem eigenen Leben verbannen würde. Bei unserer Finanzierung herrscht entweder Notstand oder wir haben Geld gespart, wissen aber nicht wo wir es am besten anlegen sollen. Egal in welcher Situation wir gerade stecken: am schwierigsten ist es, herauszufinden wie auf bestimmte Situation reagiert werden und private Finanzen richtig verwaltet werden sollten. Damit ihr bei euren privaten Finanzen wieder den vollen Durchblick habt, stellen wir euch in einer Blogserie zum Thema Private Finanzen gute Informationsquellen und hilfreiche Tools für zusammen.

smava.de beleuchtet drei Bereiche privater Finanzen: Geldanlage - Verwaltung - Finanzierung

Im Rahmen dieser Serie werden wir drei Bereiche näher betrachten: Geldanlage, Verwaltung privater Finanzen und Finanzierung. Mit drei Artikeln möchten wir euch helfen, eure Finanzen in diesen drei Bereichen zu optimieren und aufeinander abzustimmen. Hierzu stellen wir euch zum einen Seiten vor, die gute und hilfreiche Informationen zu den drei Bereichen privater Finanzen liefern. Zum anderen präsentieren wir Tools, die euch den alltäglichen Umgang mit euren Finanzen erleichtern. Dazu werden wir ab morgen drei Artikel veröffentlichen, in denen die drei genannten Themen Geldanlage, Verwaltung privater Finanzen und Finanzierung behandelt werden.

Herausforderungen privater Finanzen

Besonders die große Vielfalt an Möglichkeiten zur Verwaltung privater Finanzen macht es schwierig den Überblick zu behalten. So weisen die vielen verschiedenen Möglichkeiten zur Geldanlage, wie z.B. Rohstoffe, Aktien oder Anleihen alle unterschiedliche Risiko- und Renditeprofile auf. Doch wie finde ich heraus, welche Anlage zu mir und meiner privaten Planung passen? Entwicklungen wie die Euro-Schuldenkrise, die stark schwankenden Rohstoffpreise und die unsicheren Aussichten zur Entwicklung der Inflation tragen zur allgemeinen Verunsicherung bei. Mit den richtigen Informationen und Tools lässt sich jedoch Klarheit in das Durcheinander bringen. Auch einige bis dato noch relativ unbekannte Online-Tools können einem helfen, dass Beste aus seinen finanziellen Möglichkeiten zu machen und hierbei den Durchblick zu behalten.

Ebenso wie im Bereich Geldanlage gibt es auch bei der Verwaltung privater Finanzen und der Finanzierung eigener Vorhaben Herausforderungen, die sich mit den richtigen Informationen und Tools vereinfachen lassen. Also: Schaut im Laufe der nächsten Woche regelmäßig in unserem Blog vorbei und erfahrt mehr darüber, wie ihr eure privaten Finanzen optimieren könnt.


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