Archiv für die ‘Unternehmer stellen sich vor’ Kategorie

Unternehmer stellen sich vor: Axel Niedenthal, Heizungsinstallateur

Dienstag, 24. August 2010

Für kleine Unternehmen, die finanzielle Engpässe zu meistern haben oder vor größeren Investitionen stehen, muss der Gang zur Hausbank nicht mehr automatisch die einzige Wahl sein. Online-Kreditbörsen wie smava.de bieten inzwischen eine clevere und vor allem schnelle Alternative, um eine Finanzierung zu erhalten. Das zeigt das Beispiel von Axel Niedenthal aus Baden-Württemberg.

Seit über zehn Jahren führte der 37-jährige Installateur seinen kleinen Heizungs- und Sanitärbetrieb in Burladingen, einer Kleinstadt im schwäbischen Zollernalbkreis, als er durch ein Versäumnis seiner Steuerberatung Ende 2009 in einen finanziellen Engpass geriet. Das Finanzamt forderte zugleich Steuer Nach- und Vorauszahlungen. Da Niedenthal im selben Jahr bereits erhebliche Mittel in die Anschaffungen neuer Maschinen investiert hatte, entstand für das Familienunternehmen eine Liquiditätslücke. Daher entschied sich Niedenthal, einen Kredit in Höhe von 18.000 Euro aufzunehmen.

Allerdings musste eine schnelle Lösung her. Aus seiner Erfahrung mit Banken wusste er, dass die Bewilligung eines Geschäftskredites erhebliche Zeit in Anspruch nehmen würde, die im Moment nicht zur Verfügung stand. Daher probierte er einen alternativen Finanzierungsweg und machte sich mit Deutschlands führender Online-Kreditbörse smava.de vertraut: „Für das Geschäft habe ich bereits einen anderen Kreditvertrag über eine Bank laufen. Aber ich habe mich für einen Online-Kredit mit smava.de entschieden, weil es eben schneller geht.“

Die Anmeldung war leicht: Im ersten Schritt gab er online bei smava.de seine Daten ein und erfuhr sofort, welchen Kreditbetrag zu welchem Preis er erhalten könnte. Im zweiten Schritt schickte er am selben Tag die erforderlichen Einkommensnachweise an smava. „Das war nicht umständlich, weil es der normale Weg ist. Wenn jemand Geld geben soll, will er ja wissen warum, und das ist hier genau dasselbe.“ Im dritten Schritt wurde das Kreditprojekt von Niedenthal mit dem Titel „Neuanschaffung“ zum Nominalzins von 9 Prozent bei einer Laufzeit von 60 Monaten innerhalb von gut 24 Stunden von 36 Anlegern finanziert. Im vierten Schritt wurden die 18.000 Euro von smava.de innerhalb weniger Tage auf sein Unternehmenskonto ausgezahlt.

Damit hatte der Kleinbetrieb von Axel Niedenthal seine Liquidität in gut einer Woche wiederhergestellt. Dank der Unterstützung der smava-Anleger konnte der Familienbetrieb aus Burladingen seine Liquiditätssituation schnell und unkompliziert verbessern und sich weiter erfolgreich seinen rund 70 Kunden widmen. Rückblickend sieht der Heizungs- u. Sanitärbetrieb Axel Niedenthal seine Kreditaufnahme bei smava.de als guten Schritt und empfiehlt diesen auch anderen Unternehmen. Was aber würde er seinen Anlegern, die er nie persönlich kennengelernt hat, sagen? „Erstmal vielen Dank, dass sie in Selbständige mit Kleinbetrieben investieren. Wenn ich Geld übrig habe, würde ich es auch nicht bei der Bank anlegen, sondern andere Menschen bei smava finanzieren.“ Die Geschichte wurde auch im Fernsehen vom SWR verfilmt und findet sich online hier:

smava auf swr

Unternehmer stellen sich auf smava.de vor: Andrea Himmelstoß, freie Texterin und Journalistin

Dienstag, 29. Juni 2010

Kredit für SelbständigeWie bereits in einigen Blogbeiträgen getan, möchten wir wieder eine Selbständige zu Wort kommen lassen. Die Journalistin Andrea Himmelstoß berichtet heute über ihre Erfahrungen.

Als freiberufliche Journalistin und Werbetexterin betreibe ich im fränkischen Fürth “Das Texthaus” (www.das-texthaus.de). Dass Passanten mir im Texthaus durch große Schaufensterscheiben bei der Arbeit zuschauen können, ist ein wenig ungewöhnlich. Das Konzept, einen Beruf ins Licht der Öffentlichkeit zu stellen, der sonst eher im heimischen Büro, in Redaktionen und Agenturen ausgeübt wird, ist aber besonders im Bereich Werbetext erfolgreich. Ungewöhnlich ist mein Büro aber auch wegen seiner Farbe – es ist ganz in Rosa gehalten.
Unternehmen unterschiedlicher Größe zählen im Bereich Werbetext zu meinen Kunden. Bevor ich einen Werbetext für einen neuen Kunden oder ein neues Projekt erstelle, führe ich mit den Unternehmern oder Entscheidern ausführliche Gespräche, um die Besonderheiten des jeweiligen Unternehmens herauszuarbeiten. Das ist die beste Basis, um für den Kunden Texte für zum Beispiel Broschüren, Websites oder Mailings zu erstellen, in denen das Unternehmen – genau wie dessen Produkte – erfolgreich präsentiert wird. Viele meiner Kunden kamen auf Empfehlung zu mir, andere über das Internet und wieder andere, weil sie “Das Texthaus” in der Fürther Altstadt kennen.
Im journalistischen Bereich schlage ich Redaktionen Themen vor, die in deren thematisches Umfeld passen. Dazu muss man sich natürlich erst einmal das Medium genau anschauen und die Themenfindung darauf abstimmen – wobei natürlich meine eigene Kreativität stark gefragt ist. Wenn dann seitens der Redaktion Interesse besteht, recherchiere und verfasse ich die gewünschten Artikel. Die thematischen Schwerpunkte meiner journalistischen Arbeit lagen in letzter Zeit im Bereich Betriebsführung, Bauen und Wohnen, Essen und Trinken sowie Lifestyle. Früher schrieb ich auch häufig Artikel zu Reisethemen.
Neben meiner Kerntätigkeit verbringe ich recht viel Zeit damit, mein Unternehmen zu organisieren und noch stärker am Markt zu positionieren. Eine geringfügig beschäftigte Mitarbeiterin unterstützt mich in der Akquise von Neukunden. Ein weiterer geringfügig Beschäftigter kümmert sich um die Erfassung der Belege. Vor allem aber arbeitet eine fest angestellte Mitarbeiterin mit mir zusammen, die sich um sehr viele organisatorische Dinge kümmert und mich zum Beispiel mit Recherchen und Interviews bei meiner täglichen Arbeit sehr engagiert und kompetent unterstützt.
Ursprünglich habe ich übrigens Neuere deutsche Literatur, Psychologie und Soziologie studiert. Schon während meiner Studienzeit begann ich, als freie Journalistin Geld zu verdienen. Nach dem Studium arbeitete ich erst als Ressortleiterin, dann als stellvertretende Chefredakteurin für das Onlinemagazin eines Finanzdienstleisters. Anschließend bin ich in das Mutterunternehmen gewechselt, wo ich fast sieben Jahre lang im Onlinemarketing arbeitete. Nebenberuflich schrieb ich aber weiterhin und merkte, dass mein Herz daran hängt. Ich verbrachte im Laufe der Jahre immer mehr Zeit mit der Erstellung von Werbetexten, was mir sehr viel Freude machte.
2007 entschloss ich mich dann dazu, mich nur noch auf das Schreiben zu konzentrieren und gab schließlich meine Festanstellung auf. Mein Büro “Das Texthaus” liegt im Herzen von Fürth in der Nähe der bekannten Gustavstraße und des Bauernmarktes. Da ich mein Unternehmen erst 2007 gegründet habe, steckt es natürlich noch in den Anfängen. Doch meine wichtigsten Erwartungen wurden bereits erfüllt: Mich hat an der Selbstständigkeit vor allem die komplett andere Arbeitsform im Vergleich zu einem Großkonzern gereizt. Hier arbeite und entscheide ich ganzheitlich.
Der schnelle Erfolg hat mich gerade in der Anfangszeit schon ein bisschen überrascht. Dazu haben sicherlich besonders die Präsenz meines offenen Büros im öffentlichen Raum und andere öffentlichkeitswirksame Aktionen beigetragen. Das Erscheinungsbild meines Büros lockt des Öfteren interessierte Passanten an, die ab und an auch zu Kunden werden. Natürlich sind auch meine Professionalität und meine Erreichbarkeit wichtige Erfolgsfaktoren. Aufgrund meiner jetzigen Erfahrungen stehe ich meiner unternehmerischen Zukunft optimistisch gegenüber und habe bereits Pläne gefasst, um meine Schwerpunkte klarer herauszustellen. Im Moment beginne ich gerade damit, Workshops zum Texten von Mailings anzubieten. Die größte Herausforderung in meinem noch jungen Unternehmen war das korrekte Anmelden von Personal. Ich habe leidlich erfahren müssen, wie viel wertvolle Zeit und Energie durch Bürokratie verloren gehen kann.
In den ersten Jahren habe ich das Wachstum meines Unternehmen aus dem laufenden Geschäft finanziert. Doch angesichts der nötigen Renovierung meines Büros und um finanziell beweglicher zu sein, habe ich mir jetzt eine Finanzierung gewünscht. Im Austausch mit anderen Selbstständigen habe ich von der schwierigen Finanzierungssituation für Unternehmer erfahren. Bei Banken passen Freiberufler wohl nicht in das typische Raster und scheinen formal benachteiligt zu werden, weil sie nicht durch Standardprozesse erfasst werden können. Darum habe ich es von vornherein vermieden, zu einer Bank zu gehen, und die Finanzierung über den Online-Kreditmarktplatz smava beantragt. Mich haben der transparente Ablauf und die fairen Zinsen mehr als überzeugt. Ich hatte in jeder Phase das Gefühl, dass hier alles in Ordnung ist und dass offen und klar kommuniziert wird.

Unternehmer stellen sich auf smava.de vor: Christoph von Düsterlohe, Unternehmensberater

Mittwoch, 2. Juni 2010

Wir möchten hiermit unsere Serie an Beiträgen über erfolgreiche Unternehmer fortsetzen. Christoph von Düsterlohe ist ein Unternehmensberater, der uns sehr interessantes Feedback zum Thema Finanzierung für Unternehmen geben konnte. Nun wollen wir Ihn aber selbst zu Wort kommen lassen:

Seit 1996 leite ich eine Unternehmensberatung in Leipzig und bin Mitbegründer der „runden Tische“. Die runden Tische haben es sich zum Ziel gesetzt, Unternehmen in Not zu helfen, um eine drohende Insolvenz abzuwenden. Dies wird mit einem außergerichtlichen Vergleichsverfahren erreicht. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass das Unternehmen nicht abhängig vom Insolvenzverwalter wird und sowohl das Unternehmen als auch die Arbeitsplätze bestehen bleiben. Dazu ist eine Berichterstattung über die Finanzlage des Unternehmens erforderlich, welche meine Unternehmensberatung durchführt. Die Gläubiger, die an diesen Gesprächen am „runden Tisch“ teilnehmen sind z.B. Banken, Krankenkassen, Finanzämter oder Vermieter sowie alle Gläubiger aus Lieferantenbeziehungen. Bei dem Vergleichsverfahren wird nur der Teil der Verbindlichkeiten, der nicht durch Sicherheiten geschützt ist, betrachtet. Von diesem Anteil wird eine bestimmte Quote von etwa 10-30% bestimmt, in dessen Höhe der Unternehmer durch eine Einmalzahlung eine Restschuldbefreiung dieses ungesicherten Anteils erzielen kann. Dies ist besonders für Betriebe in den neuen Bundesländern interessant, da dort viele staatliche Darlehen nicht abgesichert sind und sich deshalb gut vergleichen lassen. Die Einmalzahlung in Höhe von 10-30% des nicht gesicherten Restschuldbetrages kommt meist entweder durch die Familie des Unternehmers oder erneut durch eine das Darlehen Bank. Für die Bank ist so ein Vergleich das geringere Übel, da bei einer Unternehmensinsolvenz oft auch die privaten Kredite der ehemaligen Angestellten dieses Betriebes ausfallen würden und somit ein noch größerer Schaden für die Bank entstehen dürfte. Das Vergleichsverfahren stellt für alle Beteiligten also eine Win-Win-Situation dar. Obwohl es für alle Beteiligten einen Vorteil gibt, wissen 99% der von der Insolvenz bedrohten Unternehmen nicht, dass es diese Möglichkeit des Vergleichs gibt.

Im letzten Jahr habe ich 12 Unternehmen betreut, die durch eine Insolvenz bedroht waren. Dabei ist die Unternehmensgröße sehr unterschiedlich und schwankt von einer Mitarbeitergröße von 1 bis zu 150 Personen. Meine Unternehmensberatung beschäftigt 2 Mitarbeiter, die die Berichte erstellen. Ich arbeite aufwandsbezogen mit einer angemessenen Erfolgsprovision. Für meine Kunden ist die Beratung günstig, da diese vom Staat bezuschusst wird. Die KfW fördert diese Beratung i. d. R. zu 75%.
Neben der Beratung von Unternehmen mit Zahlungsschwierigkeiten betreue ich Unternehmensgründer, junge Unternehmer und gebe Rat zum Thema Unternehmensfinanzierung.

Meine Erfahrung mit Unternehmensfinanzierungen sind Folgende: In den letzten Jahren ist es für Unternehmen fast unmöglich geworden, ein Bankdarlehen zu bekommen. Viele Banken verlangen eine fast 100 prozentige Hinterlegung des Darlehensbetrages und 100% als Sicherheit. Es ist somit offensichtlich, dass Selbständige bei Banken in gewisser Weise diskriminiert werden, nur weil sie selbständig sind. Selbst beispielsweise ein Rentner, der im Monat nur 800 € erhält, bekommt viel einfacher einen Bankkredit. Wenn dann doch ein Kredit gewährt wird, egal über welche Finanzierungsform, dann ist der Zinssatz für Selbständige nicht die entscheidende Größe, sondern die Schnelligkeit der Zahlung. Leider ist es bei Banken ja oft so, dass der Antrag erst einmal für 6 Wochen in einer Schublade verschwindet.

Ich selbst habe auch schon einen Kredit für private Zwecke aufgenommen. Ich wollte mir einen historischen Oldtimer kaufen, einen Mercedes 450 SEL 6.9 aus prominentem Vorbesitz. Da es schnell gehen musste und noch mehrere Interessenten das Auto kaufen wollten, bin ich zu smava.de gegangen. Hier habe ich das Geld schnell erhalten und das Auto schließlich bekommen. Überhaupt bin ich von dem Konzept hinter smava überzeugt und glaube, dass es für viele Selbständige eine interessante Alternative darstellt.

Vor meiner Selbständigkeit arbeitete ich nach meinem BWL-Studium in Hamburg in verschiedenen Unternehmen im Bereich Controlling / Revision, so zum Beispiel 7 Jahre in der EDEKA Zentrale und 6 Jahre in der Deutschen Agrar AG. Dadurch konnte ich sehr viele Erfahrungen sammeln. Durch einen persönlichen Kontakt zur IHK in Leipzig erfuhr ich über die finanzielle Lage vieler Unternehmer im Ostdeutschland und entschloss mich daraufhin mich selbständig zu machen. Denn nach der Wende wurden Unternehmen mit günstigen Darlehen überhäuft (Eigenkapitalhilfe, ERP Kredite). Jedoch konnten viele Unternehmer damit nicht umgehen und lebten über ihren Verhältnissen. Nun stehen diese Kredite vor dem Ausfall. In letzter Zeit habe ich besonders oft mit Gaststätten, Speditionen, Baubetrieben und Autohäusern zu tun. Wenn es um drohende Insolvenzen geht ist leider auch in Zukunft kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen, trotz erster Zeichen eines Abklingens der Wirtschaftskrise.

Unternehmer stellen sich auf smava.de vor: Mike Mätzing, Zimmermeister aus Brandenburg

Freitag, 28. Mai 2010

Mike MätzingBereits in einem der letzten Beiträge hat sich ein Selbständiger im smava-Blog vorgestellt und über seine Erfahrungen berichtet. In Zukunft soll dies zu einer ganzen Serie an Erfahrungsberichten werden.  In diesem Blogbeitrag stellt sich der Zimmermeister Mike Mätzing aus Brandenburg vor.

Ich bin Einzelunternehmer mit 2 Angestellten und fertige seit 2007 hauptsächlich Naturstammblockhäuser im Raum Berlin und Brandenburg. In nächster Zeit werden noch einmal 2 Mitarbeiter dazu kommen, da die Naturstammblockhaus-Bauweise, die anfangs in unserer Gegend sehr unbekannt war, nun stärker nachgefragt wird. Dazu hat auch beigetragen, dass ich vor einiger Zeit Musterhäuser als Anschauungsobjekt gebaut habe. Da die Entscheidung für einen Hausbau bei vielen Menschen erst über längere Zeit reifen muss und etliche Schritte zum Eigenheim erledigt werden müssen, beginnt sich erst langsam meine Werbung in Form meiner Musterhäuser auszuzahlen. Der Preis meiner Blockhäuser ist mit dem Preis eines Massivbauhauses vergleichbar und ist abhängig von der Anzahl der verblockten Ecken. Das Wohngefühl ist aber ein komplett anderes, da die Naturstämme völlig unbehandelt sind und nur die Rinde entfernt wird. Für naturverbundene Menschen wird damit ein Traum wahr. Etwa 80% meiner Interessenten wünschen sich ein altersgerechtes Blockhaus, d.h. ebenerdig im Bungalowstil. Bei einer Größe von 80-100 m² liegen die Kosten bei etwa 115.000-130.000 €.
Die Blockhäuser werden in Vogelsdorf, in der Nähe von Berlin hergestellt. Dazu werden die Baumstämme entrindet und mit Kettensägen bearbeitet und dann ohne Nägel oder sonstige Befestigungen zusammengefügt, so dass das Blockhaus schon einmal komplett steht. Dies dauert in der Regel 4-12 Wochen, je nach Größe. Danach wird das Haus abgebaut und zum Kunden transportiert, bei dem dann der erneute Aufbau nur 1-3 Tage benötigt. Die Kunden kommen größtenteils aus dem Raum Berlin / Brandenburg, da ich hier der einzige Anbieter bin. Aber auch deutschlandweit kommen Anfragen über meine Homepage www.maetzing-naturstammhaus.de. In ganz Deutschland gibt es weniger als 10 Hersteller von Blockhäusern.

Ich bin bereits seit 1994 selbständiger Zimmermeister und habe seit Beginn Häuser lediglich in Holzrahmenbauweise und Blockbohlenbauweise gebaut. Bei der letzteren Variante werden die Stämme komplett durch Maschinen bearbeitet und in Form gebracht. Durch einen Auftrag aus Österreich, bei denen die Naturstammblockbauweise weiter verbreitet ist, konnte ich viel Wissen  mit dieser 3. Holzhausbauweise sammeln und konzentriere mich seit dem auf diese Alternative zu den verbreiteteren Häusern in Holzrahmen- und Blockbohlenbauweise. Die speziell für diese Bauweise benötigten Maschinen, also z.B. Kettensäge und Kran habe ich mir daraufhin angeschafft.

Mir war von Anfang an klar, dass ich mich einmal selbständig machen werde, denn entweder man ist für die Selbständigkeit geboren oder nicht. Mir war es auch immer wichtig Entscheidungen selbst treffen zu können. Dabei konnte ich auch die Herausforderungen der Vergangenheit, insbesondere der Finanzierung meines Unternehmens gut meistern. Denn in der Vergangenheit war  die Zahl der Aufträge noch überschaubar und die monatlichen Kosten für Maschinen und Personal hoch. Außerdem gibt es in der Winterzeit traditionell weniger zu tun. Darum habe ich die Zeit genutzt und mich auf den Vertrieb konzentriert.

Die Finanzierungssituation ist für Bauunternehmen schwierig, da man bei einer Bank gezwungen ist Sicherheiten vorzuweisen. Da in meiner Familie Bankangestellte sind, weiß ich welchen Standpunkt die Bank hat und somit habe ich Bankgespräche immer vermieden. Auch andere Förderprogramme kommen für die Baubranche nicht in Frage. Einen Kontokorrentkredit habe ich auch nie genutzt. Da ich nicht abhängig sein wollte vom guten Willen der Banken habe ich mich nach Alternativen umgesehen. Für eine Maschine habe ich eine Herstellerfinanzierung in Anspruch genommen. Außerdem finanzierte ich eine Lieferung von Holzstämmen für ein Musterhaus durch einen Kredit bei smava.de und war besonders mit der schnellen Abwicklung zufrieden.

Trotz Wirtschaftskrise blicke ich positiv in die Zukunft, denn es gibt immer noch genug Menschen, die bereit sind sich ein Holzhaus anfertigen zu lassen. Außerdem wird die Nachfrage umso größer, je mehr Häuser ich gezimmert habe, da die Anfragen allein durch Mundwerbung und den Anblick dieser Bauweise steigen. Auch wird in nächster Zeit ein Restaurant in Vogelsdorf von mir gebaut und ein noch größeres mit einer Nutzfläche von 1000 m² ist geplant.

Unternehmer stellen sich bei smava.de vor: Jens Lüth, Zimmermeister aus Schleswig-Holstein

Donnerstag, 20. Mai 2010

In einem unserer Werbevideos sehen Sie ja die Zimmerei Lüth, die sich auf die Suche nach einem Kredit für eine neue Lagerhalle macht. Als kleines Dankeschön für diese Unterstützung möchten wir im Gegenzug Jens Lüth die Möglichkeit geben, sein Unternehmen bei smava vorzustellen. Vielleicht finden sich ja Interessenten unter den Lesern des Blogs, die sich eine Holzterrasse von ihm bauen lassen möchten! Und jetzt: Film ab…

Jens Lüth: „Mein Unternehmen, die Zimmerei Lüth, hat sich darauf konzentriert Holzterrassen zu bauen. Ich bin mittlerweile seit 10 Jahren selbständig. In meiner Zimmerei arbeiten seit 3 Jahren insgesamt 4 fest angestellte Handwerker. Unsere Aufträge reichen von kleinen Balkonen ab 4 m² bis zu einer Gesamtauftragsfläche von 3000 m². Die größte Terrasse, die wir gebaut haben, hatte eine Größe von 520 m². Im Jahr 2009 haben ich und meine Mitarbeiter eine Gesamtfläche von 4000 m² an Terrassen und Balkonen gefertigt. Unsere Terrassen können Sie auch unter http://www.holz-terrasse.de/ ansehen.

Vor meiner Unternehmensgründung arbeitete ich als angestellter Zimmermann und baute vor allem Dachstühle. Dann kündigte ich meine Anstellung, um nach Kanada zu gehen und dort als Zimmermann tätig zu sein, da ich dort familiäre Kontakte habe. Dort sind große Holzterrassen sehr verbreitet und dies brachte mich auf meine jetzige Geschäftsidee. Ich blieb nur ein Jahr in Kanada, denn das kanadische Zimmerhandwerk ist nicht mit dem deutschen Standard zu vergleichen ist und ich sah dort keine Perspektiven, um noch etwas zu lernen. In Kanada legt man zum Beispiel keinen Wert auf Energiesparen. Hier ist auch effizientes Arbeiten wichtig und in Kanada versucht man vorrangig Arbeitskraft billig einzukaufen.

Als ich wieder in Deutschland war, machte ich mich mit der Idee meinen Kunden den Wunsch nach großen Holzterrassen zu erfüllen selbständig. Es lief von Anfang an gut und über mangelnde Aufträge konnte ich zu keiner Zeit klagen. Der Trend zu schönen und großen Holzterrassen ist nun mittlerweile seit 3 Jahren auch voll in Deutschland angekommen und die Nachfrage nimmt nach wie vor zu. Daher habe ich auch mein Unternehmen vergrößert und weitere Mitarbeiter eingestellt. Über die Zahlungsmoral der Kunden, über die viele Handwerker klagen, kann ich mich auch nicht beschweren, da eine schöne Holzterrasse ein Wunsch unserer Kunden ist und dafür das Geld lockerer sitzt als wenn eine Dach undicht geworden ist, es ins Haus regnet und dadurch Reparaturkosten anfallen. Somit sind die Voraussetzungen für meine Arbeit günstig.

Ich plane den Bau einer größeren Lagerhalle, wofür ich einen Kredit benötige. Dabei hab ich auch bereits Erfahrungen mit Banken gesammelt. Eigentlich ging ich davon aus, dass eine Bank äußerst seriös ist und sich an Absprachen hält. So wurde beispielsweise in der Vergangenheit eine Finanzierung mit der Bank besprochen. Nachdem der Kaufvertrag unterzeichnet war, machte die Bank jedoch einen Rückzieher und wollte nur noch 80% des Kaufbetrages finanzieren. Man ist also vor Überraschungen nie sicher und sollte sich auch über Finanzierungsalternativen Gedanken machen. Aus diesen Gründen unterstütze ich smava.de gerne!“