Archiv für die ‘Wochenrückblick Wirtschaft und Finanzen’ Kategorie

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (17. Februar 2012)

Montag, 20. Februar 2012

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLiebe Leser,
Deutschlands Bundespräsident trat zurück! Nachdem wochenlang von Korruptionsvorwürfen gegen Christian Wulff die Rede war, trat dieser am Freitag von seinem Amt zurück. Gestern entschied die Koalition, dass Joachim Gauck der neue Bundespräsident werden soll. Die endgültige Entscheidung wird am 18. März fallen. Wenn die Bundesversammlung darüber abstimmt. Aber es gibt auch noch weitere interessante Neuigkeiten aus Deutschland. Es wurde unter anderem bekannt, dass das Bruttoinlandprodukt gesunken ist. Und auch in Europa war wieder einiges los. Erneut wurden Länder der Eurozone in ihrer Kreditwürdigkeit herabgestuft. Alle Einzelheiten und weitere interessante wirtschaftliche Ereignisse sind hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Moody’s stuft erneut Kreditwürdigkeit einiger Euroländer herab

Die Kreditwürdigkeit der Länder Italien, Malta, Portugal und Slowakei wurde um eine Stufe herabgesetzt. Um sogar zwei Stufen runter ging es für Spanien. Die bekannte Ratingagentur Moody’s traf diese Entscheidungen. Des Weiteren senkte sie den Ausblick auf negativ für folgende Länder: Frankreich, Österreich und Großbritannien. Die Gründe hierfür sind zahlreich. Frankreich hat zum Beispiel ein zu hohes Haushaltsdefizit und zu viele Schulden. Bei Großbritannien sieht Moody’s ein schwächeres Wachstum. Die weiteren Begründungen analysiert die wunderbare Welt der Wirtschaft.

Deutsches Bruttoinlandprodukt gesunken

Im letzten Quartal 2011 ging das BIP um 0,2 Prozent zurück, gegenüber dem vorherigen Quartal. Der Grund hierfür, soll laut dem statistischen Bundesamt an sinkenden Konsumausgaben und fehlenden Impulsen für den Außenhandel liegen. Dadurch wird deutlich, dass es nicht ratsam ist, in der jetzigen Situation Staatsdefizite zu senken. Was dagegen die Wirtschaft wieder ankurbeln würde, zeigt Acemaxx-Analytics.

Börsen und Geldanlage

Nestle kann gute Zahlen vorweisen

Trotz der erhöhten Rohstoffkosten und der europäischen Schuldenkrise konnte der Lebensmittelhersteller seinen Umsatz und Gewinn deutlich steigern. Durch das wachsende Geschäft in den Schwellenländern konnte Nestle diese beiden großen Risikofaktoren ausgleichen und eine bereinigte organische Wachstumsrate von 7,5 Prozent aufweisen. Die Nestle-Aktie, die in der zweiten Hälfte des Jahrs 2011 ihren Aufwärtstrend unterbrochen hatte, stieg zu Beginn der letzten Woche wieder an. Warum trotzdem der Ausblick weiterhin vorsichtig bleibt, erklären die Börsenblogger.

Baum des Goldes zeigt woher es kommt

Am Freitag erschien im Blog ,,Die Börsenblogger“ ein interessanter Artikel zum Thema Goldanlagen. In der Grafik stellt der Baum dar, woher das Gold kommt, wo die die meisten Goldreserven sind und wofür das Gold verwendet wird. Jährlich werden 2.500 Tonnen gefördert und aus 51 Prozent davon wird Schmuck produziert. Aber auch 18 Prozent fließen ins Investment. Welches Land die meisten Goldreserven hat und wie viele Tonnen jährlich recycelt werden, zeigen Die Börsenblogger.


Geldmarkt und Währungen

Laut US-Investor sollte Griechenland nicht gerettet werden

Der US-Investor Wilbur Ross ist der Ansicht, dass man Griechenland fallen lassen sollte. Er ist der Meinung, dass die EU und die privaten Geldgeber durch ihr Verhalten die griechische Regierung auch noch dafür belohnen, dass sie ihre Versprechen nicht einhalten. Für Griechenland wurden wieder Konzessionen und weitere Bailoutgelder beschlossen. Dafür verabschiedete das griechische Parlament noch mehr Sparmaßnahmen. Denn immerhin ist die EU, die EZB und der IWF dazu bereit 130 Milliarden an das verschuldete Land zu zahlen. Warum Ross so sehr dagegen ist, erklärt Wirtschaftsfacts.

Eingriffe der EZB häufen sich

Die Europäische Zentralbank hat die Aufgabe die Preisstabilität im Euroraum zu gewährleisten. Seitdem Europa von der Finanzkrise betroffen ist, musste die EZB immer häufiger eingreifen. Sie kaufte zum Beispiel Anleihen von Staaten des Euroraums auf. Um weiterhin als ihr oberstes Ziel verfolgen zu können, muss die Zentralbank politisch unabhängig und glaubwürdig bleiben. Warum besonders die Politiker Interesse daran haben, die EZB für ihre Zwecke zu nutzen, zeigt Ökonomenstimme.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Startup bekommt 100.000 Euro in 5 Stunden – per Crowdfunding

Auf der Internetseite Seedmatch.de konnte das Startup-Unternehmen lingoking 100.000 Euro durch 142 private Geldgeber erhalten. lingoking ist ein Übersetzungsbüro, welches auch ein Dolmetscher - Call Service anbietet. Es ist selten, dass per Crowdfunding so hohe Summen finanziert werden. Aber dieses Beispiel zeigt, dass es möglich ist. Der Blog Social Banking 2.0 analysiert daraufhin, welche Rolle Banken in der Zukunft noch haben, wenn die Finanzierung auch ohne sie möglich ist.

Viele Grüße,
das smava-Team

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (10. Februar 2012)

Montag, 13. Februar 2012

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLiebe Leser,
die vergangene Woche war wieder sehr interessant. In der Welt der Wirtschaft ist einiges passiert. Die Amerikaner taten einen ersten großen Schritt in Richtung Schuldenabbau. Und die gerichtlichen Verfahren, die gegen die Deutsche Bank erhoben wurden, wurden jetzt doch fallen gelassen. Die EZB ist weiterhin bereit mehr Geld für Europas Banken bereitzustellen. Alle Einzelheiten und weitere interessante wirtschaftliche Ereignisse sind hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Deutsche Bank und Goldman Sachs vor Gericht

Goldmann Sachs muss sich vor Gericht behaupten, weil sie bei einem Übernahmedeal sowohl als Käufer als auch als Verkäufer beraten haben. Die Deutsche Bank dagegen kann etwas aufatmen. Zwei Schadenersatzklagen wurden gegen sie fallen gelassen. Gegen die Deutsche Bank klagte die Daxia Bank und eine Versorgungseinrichtung für amerikanische Lehrer. Warum es aber eh falsch gewesen wäre die Deutsche Bank den Fehler zuzuschieben, erklärt Tim Schäfer.

Groupon verdreifacht Gewinn, trotzdem $ 378,6 Mio Verlust

Im vierten Quartal konnte der Rabattmarkenanbieter seinen Gewinn zwar verdreifachen, jedoch musste Groupon auch einen großen Verlust verzeichnen. Es trat zwar eine leichte Verbesserung ein, jedoch reicht das der Börse nicht. Ein Unternehmen, welches dauernd Verluste macht, kann nicht viel wert sein. Zu 20 Dollar wurde die Aktie emittiert, und hat im Moment wieder den Anfangskurs von 21 Dollar erreicht. Falls die Aktie unter die 20 Dollar Grenze rutschen würde, droht der freie Fall. Wie dieser Kursrutsch aufgehalten werden könnte, zeigt Tim Schäfer.

Börsen und Geldanlage

Swatch Aktien enttäuschen

Die Swatch Group, welche weltweit der größte Uhrenhersteller ist, konnte für das Jahr 2011 sehr gute Zahlen präsentieren. Jedoch sehen der Betriebsgewinn und der Ausblick weniger gut aus. Obwohl Swatch bei fast allen Kennzahlen Anstiege zu verzeichnen hatte, waren die Analysten enttäuscht. Nachdem die Aktien der Swatch Group Mitte Dezember um fast 30 Prozent zugelegt hatten, sank der Aktienkurs nach der Verkündung der Geschäftsergebnisse um mehr als 5 Prozent. Die genauen Geschäftszahlen, sowie die Auswirkungen des vorsichtigen Ausblicks, analysieren die Börsenblogger.

Time Warner liefert gute Geschäftszahlen – auch durch Harry Potter

Die Geschäftszahlen von Time Warner des vergangenen Jahres wurden jetzt bekannt gegeben. Das vierte Quartal hat sogar Analystenerwartungen übertroffen. Sie konnten ein Umsatzplus von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen. Der Gesamtjahresumsatz beträgt 28,97 Milliarden US-Dollar. Dabei verdiente Time Warner besonders viel an dem Abschluss der Harry Potter Reihe ,,Heiligtümer des Todes“. Welches Geschäft hingegen weiterhin schleppend verläuft, zeigen die Börsenblogger.


Geldmarkt und Währungen

EZB gibt Europas Banken mehr Geld

Die Europäische Zentralbank hat wieder einmal die Anforderungen, die sie erhebt, wenn sich Länder Geld leihen wollen, gesenkt. Vor Beginn der Krise verlangte EZB Wertpapiere, die mindestens dem Standard AA entsprachen. Mittlerweile brauchen einige Länder gar keine Sicherheiten mehr hinterlegen. Dazu gehören Irland, Frankreich, Italien, Zypern, Portugal, Spanien und Österreich. Die Gründe, warum die EZB so handelt, erklärt die wunderbare Welt der Wirtschaft.

Schuldenabbau in Amerika

Aufgrund höherer Steuereinnahmen ist das Haushaltsdefizit der Amerikaner im Januar gesunken. Die Anhänger der klassischen Lehre schlugen die Kürzung der Staatsausgaben, die Schaffung einer Geldpolitik und somit eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank vor. Wenn Obama darauf eingegangen wäre, wäre das Haushaltsdefizit im Januar nicht auf 27 Milliarden Dollar gesunken. Dadurch ist erkennbar, dass die USA, ganz im Gegensatz zu Europa, Fortschritte beim Schuldenabbau macht. Einen Verlauf der letzten Wochen und welchen Einfluss dabei die EZB hatte, analysiert Acemaxx-Analytics.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Corporate Wikis verbreiten sich immer mehr

Viele Unternehmen nutzen bereits den Erfolg von Wikipedia auch für sich. Unter einem Wiki versteht man ein Hypertext- System für Webseiten. Das besondere daran ist, dass die Inhalte dieser Website direkt von den Nutzern geändert werden können. Die bekannteste Internetseite dieser Art dürfte Wikipedia sein. Nach einer Studie von Forrester Research wird sich der Einsatz von Unternehmenswikis von 2007 bis 2013 verzehnfachen. Warum auch Banken davon profitieren könnten, zeigt der Bank Blog.

Viele Grüße,
das smava-Team

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (3. Februar 2012)

Montag, 6. Februar 2012

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLiebe Leser,
die eisigen Temperaturen, die zurzeit in Deutschland herrschen, haben sich jetzt in ganz Europa ausgebreitet und ein Ende ist nicht in Sicht. Sowie auch die Schuldenkrise, die noch lange nicht beendet ist. Aber ein erneuter EU-Krisenkipfel steht bevor. In Deutschland ermittelte jetzt eine Studie, dass sich die Bundesländer immer mehr verschulden und die regionalen Unterschiede dabei immer größer werden. Aber um auch mal ein paar gute Neuigkeiten zu nennen: Der Goldpreis ist erneut angestiegen!Alle Einzelheiten und weitere interessante wirtschaftliche Ereignisse sind hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Einigung von 25 EU-Staaten auf Fiskalpakt

Am 30. Januar 2012 einigten sich 25 Staaten der Europäischen Union auf einen Fiskalpakt. Dieser enthält die Vereinbarung, dass die Länder die Probleme durch Lohnkürzungen lösen. Dadurch würden die Unternehmen höhere Gewinne ausweisen, was zwar die Aktionäre freuen würde, jedoch stockt die Nachfrage im Inland. Welche Auswirkungen dieses Fiskalpaket haben kann, analysiert Acemaxx-Analytics.

Verschuldung der deutschen Bundesländer steigt weiter an

Eine Studie der Deutschen Bank zeigt, dass die Verschuldung der deutschen Bundesländer immer mehr ansteigt. Dabei wurden auch erhebliche regionale Unterschiede deutlich. Diese Abstände sind sowohl in der Art der Finanzierung, in der Höhe der Kreditsummen, sowie auch den verschiedenen Fälligkeiten zu erkennen. Weitere Informationen der Studie, erläutert Blickblog.

Börsen und Geldanlage

Facebook geht an die Börse

Das berühmteste Social Network ,,Facebook” stellte am 1. Februar 2012 den Antrag bei der amerikanischen Börsenaufsicht. Der Börsenerlös soll bei 5 Milliarden Euro liegen. Demnach würde, Gründer Mark Zuckerberg, mit seinem Geschäftsanteil von 28,5 Prozent, Multimilliardär sein. Allerdings steht das genaue Datum noch nicht fest. Wie es zu dem hohen Börsenwert gekommen ist und mit was Facebook Umsatz macht, erklärt Acemaxx-Analytics.

Goldwert steigt

Ende der letzten Woche lag der Goldpreis bei 1.700 US-Dollar je Feinunze. Der Grund hierfür liegt bei der Ankündigung der US-Notenbank Fedreal Reserve. Sie gab bekannt, dass sie ihre Niedrigzinspolitik fortsetzen werde. Diese Entscheidung enthält eine Erweiterung der Geldmenge und verursacht somit eine schnellere Inflation. Einen Rückblick auf den Verlauf des Goldpreises im letzten Jahr geben die Börsenblogger.


Geldmarkt und Währungen

Plan B für Griechenland

Die Diskussionen um die mögliche Insolvenz von Griechenland reißen nicht ab. Bis zum 23. Januar 2012 sollte ein Abkommen zum Schuldenschnitt des Landes stehen. Jetzt, kurz vor dem 14. EU-Krisengipfel, meinte Angela Merkel, dass Zeit bis März sei. Aber ob das nicht zu knapp wird, ist fraglich. Denn am 20. März 2012 muss Griechenland eine Anleihe im Volumen von 14,5 Mrd. Euro zurückzahlen. Warum die Insolvenz Griechenland immer näher rückt und wie der Plan B aussehen könnte, zeigen die Börsenblogger.

Ohne Geldwertstabilität kein Wachstum

Um langfristig und nachhaltig zu wachsen, ist eine stabile Währung nötig. Aus diesem Grund setzt sich Angela Merkel für mehr Geldwertstabilität ein. Diese soll mit verbindlichen Schuldenbremsen erreicht werden. Die Gegner sind der Meinung, dass eine Sparpolitik die Konjunktur nicht stabilisieren wird. Aber sie beachten nicht die Inflation, die durch neue Kredite ausgelöst werden könnte. Gründe warum die Geldwertstabilität nur mit Hilfe der Pläne der deutschen Bundeskanzelerin erreicht werden kann, zeigt Ökonomenblog.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Google soll über Banklizenz verfügen

Der Autor von ,,Der Bank Blog“ recherchierte gründlich, um den Gerüchten um die Banklizenz von Google auf den Grund zu gehen. Nach vielen Nachfragen bekam er von Google die Auskunft, dass Google nicht daran interessiert ist, den Banken Konkurrenz zu machen, aber auf Partnerschaft setzte. Jedoch wäre technisch und finanziell der Aufbau einer Google Bank denkbar. Wozu Google die Google Bank nutzen könnte, analysiert der Bank Blog.

Banken müssen Vertrauen der Kunden zurückgewinnen

Dass Kunden den Banken immer weniger vertrauen, liegt nicht nur an der Finanzkrise. Allein in Deutschland sind es 66 Prozent, die den Banken kaum noch vertrauen. Das ergab eine aktuelle Studie von Ernst&Young. Somit ist es wichtig, dass die Banken anfangen das Vertrauen wieder aufzubauen. Wie das funktionieren kann, zeigt der Bank Blog in fünf Schritten.

Viele Grüße,
das smava-Team

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (20.Januar 2012)

Montag, 23. Januar 2012

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLiebe Leser,
auch diese Woche fassen wir unseren Wochenrückblick für Euch zusammen. Es ist viel geschehen, denn nach den Herabstufungen der Kreditwürdigkeit einiger Länder, sollen jetzt auch Unternehmensbranchen betroffen sein. Auch die Nachrichten um die Commerzbank nehmen nicht ab und auch um die Schuldenkrise wird es nicht ruhiger. Die Anzahl der Vorschläge und Ideen um die Eurokrise zu retten, erhöht sich. Dies, weitere interessante Themen und wie sich die Technik im Bereich des Bezahlens mit der EC-Karte verändern wird, sind hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Moody’s plant Herabstufungen in Unternehmensbranche

Nach Herabstufung der vielen Länder in der letzten Woche, wird jetzt eine Serie der Herabstufung in der Unternehmensbranche folgen. In einer aktuell veröffentlichten Studie zeigt sich, dass der Trend für die Bewertung der Kreditwürdigkeit von Unternehmen negativ ausfällt. Die Ratingagentur Moody’s geht davon aus, dass die geplanten Herabstufungen die Anhebungen übersteigen werden. Die Gründe hierfür, analysiert Wirtschaftsfacts.

Kroatien tritt der EU bei

Am Sonntag wurde über den Beitritt von Kroatien zur EU abgestimmt. Rund zwei Drittel stimmten zu. Jedoch nahmen auch nur weniger als 50% der Bevölkerung an der Abstimmung teil. Daraus lässt sich erkennen, dass die Begeisterung für einen EU Beitritt eher gering ausfällt. Warum man aber die EU nicht mit der Eurokrise in Verbindung bringen sollte, erklärt Wirtschaftsphilosoph.

Börsen und Geldanlage

Die Commerzbank braucht 350 Milliarden Euro

In den vergangenen Wochen gab es immer mehr Gerüchte um die Commerzbank. Von einem Schuldenschnitt von bis zu 75 Prozent war die Rede. Journalisten haben ermittelt, dass der Commerzbank nicht nur die geplanten 5,3 Milliarden fehlen, sondern 350 Milliarden. Dieser erhöhte Kapitalbedarf wurde bisher zwar nicht von der CoBa bestätigt, aber wie sie den erneuten Kapitalbedarf beschaffen könnte, zeigt Börsenblog.

Amerikanische Großkonzerne haben Dividende erhöht

Die amerikanischen Großkonzerne, wie zum Beispiel Mc Donalds, haben ihre Dividende erhöht. Trotz der anhaltenden Dauerkrise befinden sich die Ausschüttungen wieder auf einem Rekordniveau von $240 Milliarden. Im Gegensatz zum Vorjahr sind es $35 Milliarden mehr. Auch beim DAX sind einige Aktien zu finden, deren Kurse niedrig sind, die aber eine hohe Rendite ausweisen. Tim Schäfer gibt einen kleinen Ausblick in die Zukunft, selbst wenn eine Stagnation eintreffen würde.


Geldmarkt und Währungen

Frankreichs Verlust der Top-Bonität sollte Deutschland warnen

Frankreich wurde in seiner Kreditwürdigkeit von dem begehrten AAA auf AA+ herabgestuft. Das sollte auch für Deutschland ein Warnsignal sein. Denn die Ursachen für die Schuldenkrise sind noch lange nicht beseitigt. Noch ist der Ausblick für Deutschland positiv und trotzdem sind die Lasten der Euro-Rettung zu spüren. Wie sich das auf den Staatshaushalt und die Sozialkassen auswirken wird, analysiert Ökonomenblog.

Europa muss die Schuldenkrise überwinden – aber wie?

Was bei Griechenland anfing, hat bereits auch Kernländer erreicht. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich bereits in eine Schuldenkrise gewandelt und bedroht mittlerweile die Stabilität im Euroraum. Es müssen drei wichtige Themen bearbeitet werden: 1. Muss das Vertrauen in die Finanzmärkte gestärkt werden. 2. Enorme Konsolidierungserfordernisse in Ländern mit hoher Verschuldung können nicht allein von den betroffenen Staaten bewältigt werden. 3. Es müssen Maßnahmen getroffen werden, die neues Wachstum schaffen. Welche Lösungen bereits schon vorgenommen wurden und welche noch geplant sind, analysiert Ökonomenstimme.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Mit Hilfe von Crowdinvesting-Plattform werden Marktpreise für Startups ermittelt

Die Crowdinvesting-Plattform Innovestment bietet Gründern eines Unternehmens die Möglichkeit, das Startkapital bei Privatpersonen zu leihen. Dabei ermitteln sie den Preis einer Beteiligung über ein Auktionsverfahren. Dadurch ergibt sich für den potentiellen Gründer die Chance den Wert seines Unternehmens, ohne den ,,Markt“ bestimmen zu lassen. Wie das Prinzip im Detail funktioniert, erklärt Blickblog.

Mobile Payment durch Girogo

Über Mobile Payment wird immer mehr berichtet. Trotzdem kündigten die Sparkasse und Volksbank an, dass die die Girokarte weiterentwickeln werden, anstatt am Mobile Payment Entwicklungen vorzunehmen. Die Innovation „GiroPay“ der Sparkasse ist der erste Schritt. Dadurch können Kunden mit ihrer Girokarte, in der ein kleiner Chip eingebaut ist, kleinere Einkäufe kontaktlos bezahlen. Wie die genaue Funktionsweise aussieht, zeigt der Bank Blog.

Viele Grüße,
das smava-Team

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (13.Januar 2012)

Montag, 16. Januar 2012

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLiebe Leser,
in Deutschland wird es kalt! In den ersten Gegenden in Deutschland beginnt es zu schneien und das Thermometer erreicht doch noch den Minusbereich. Eiskalt geht es auch in der Wirtschaft voran. Ein weiteres Unternehmen der Solarbranche muss ein Minus von 7 Prozent verkraften. Sarkozy fordert die Einführung einer Transaktionssteuer, zur Not auch ohne Großbritannien. Und die Ratingagentur S&P stufte einige Euroländer herab. Alle Einzelheiten und weitere interessante wirtschaftliche Ereignisse sind hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Expansive Sparpolitik wirkt sich auch auf Deutschland aus

Im vierten Quartal ist Deutschlands Wirtschaft um 0,25 Prozent gesunken. Die Anzeichen für eine Rezession werden somit immer deutlicher. Der Grund hierfür liegt in der expansiven Sparpolitik. Denn wenn alle Wirtschaftssubjekte in einer schweren Rezession gleichzeitig sparen, kann das nicht funktionieren. Wenn eine Volkswirtschaft stark spart, stürzt die Konjunktur ab und Steuereinnahmen bleiben aus. Welche Folgen für Deutschland erwartet werden, analysiert Acemaxx-Analytics.

Starbucks macht immer mehr Umsatz

Die Geschäftsphilosophie des amerikanischen Unternehmens ist simpel: Fast jeder trink Kaffee und isst dazu auch gern mal ein Stück Kuchen. Dass dieses Konzept Erfolg bringt, zeigen Zahlen vom November 2011. Der Nettogewinn beträgt demnach 358,5 Mio Dollar. In wie weit ein Konzept dazu beitragen kann und wie ein Ausblick für Starbucks aussehen könnte, zeigen die Börsenblogger.

Börsen und Geldanlage

Allianz will Commerzbank helfen

Damit die Commerzbank ihre Restrukturierungspläne erreichen kann, will jetzt die Allianz sie dabei unterstützen. Bis zum 20. Januar muss die Bank einen konkreten Plan vorlegen, der zeigen soll wie die nötigen Eigenmittel aufgebracht werden können, um die Kernkapitalquote auf 9 Prozent anzuheben. Wie die Unterstützung der Allianz für die Commerzbank aussehen kann, zeigt Investorinside.

SMA Solar muss Minus von 7 Prozent verkraften

Die Aktie des Wechselrichterherstellers verzeichnete am Freitag ein Minus von 7 Prozent. Der Grund hierfür liegt vor allem in der Nennung der vorläufigen Geschäftszahlen. Das zeigt sich vor allem im EBIT. Dieser betrug 2011 nur 240 Millionen Euro. Im Vorjahr dagegen 516 Millionen Euro. Einen kurzen charttechnischen Ausblick der Aktie von SMA Solar gibt Börsenblog.


Geldmarkt und Währungen

Herabstufung von neun Euroländern

Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit von neun Euroländern herabgestuft. Darunter auch Frankreich. Es verlor sein Top-Rating von AAA und fiel auf AA+ zurück. Auch Österreich verlor sein Trible A Rating und muss sich jetzt ebenfalls mit einem Rating von AA+ zufrieden geben. Einige Länder wurden auch gleich zwei Stufen schlechter eingeordnet. Dazu gehören: Italien, Spanien, Portugal und Zypern. Jedoch blieben auch einige Länder von der Herabstufung verschont. Welche Länder immer noch ein hervorragendes Rating vorweisen können, zeigt die wunderbare Welt der Wirtschaft.

Finanztransaktionssteuer soll laut Sarkozy eingeführt werden

Der französische Präsident ist der festen Überzeugung, dass es nicht sein kann, dass der Kauf von Immobilien oder Waren im Supermarkt besteuert wird, Finanztransaktionen aber nicht. Falls Großbritannien weiterhin gegen diese Steuer ist, würde er sie auch ohne die Briten in die EU einführen. Das Ziel dieser Steuer ist die Eindämmung von Spekulationen. Welche Folgen mit der Einführung der Finanztransaktionssteuer erwartet werden, analysiert der Ökonomenblog.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Mobile Banking wird immer mehr zur Konkurrenz für Banken

Für Mobilbankbetreiber wird es immer sinnvoller, darüber nachzudenken, ob das Handy auch als Zahlungsmittel dienen kann. Der kanadische Netzanbieter, Rogers Telecom, hat bereits schon eine Banklizenz beantragt. Die Folgen für die klassischen Banken könnten verehrend sein. Unter anderem werden sie den Kundenkontakt verlieren. Weitere Folgen und Probleme des Mobile Bankings, erklärt der Bank Blog.

Viele Grüße,
das smava-Team

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (6.Januar 2012)

Freitag, 6. Januar 2012

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLiebe Leser,
die erste Woche des neuen Jahres ist fast vorbei und auch in diesem Jahr fassen wir wöchentlich die wichtigsten Ereignisse der Wirtschaft für Euch zusammen. In den Medien wurde immer mehr das Thema Euroauflösung diskutiert, sowie die möglichen Folgen für Europa. Auch die Diskussionen, ob einige Länder nicht wieder aus der Eurozone austreten sollten, werden immer lauter. Aber auch in Amerika gab es einige Neuigkeiten. Die New Yorker Banken sollen mehr als $1 Billion an Vermögenswerten halten.Alle Einzelheiten und weitere interessante wirtschaftliche Ereignisse sind hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

New Yorker Banken halten mehr als $1 Billion an Vermögenswerten

Durch die Schuldenkrise in Europa steht jetzt auch die Metropole vor einem großen Abwärtsrisiko. Kürzlich wurde ein Bericht von einem Rechnungsprüfer veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die Banken in New York mehr als $1 Billion an Vermögenswerten halten, in deren Hinblick sie als attraktive Kreditgeber auftreten. Wenn aber ein Teil dieser Darlehen abgeschrieben wird, kann die Stadt mit zusätzlichen Finanzproblemen rechnen. Wie groß das Finanzloch in nächster Zeit werden kann, zeigt Wirtschaftsfacts.

CEBR rechnet mit einer Beschleunigung der Euroauflösung

Das CEBR (Centre for Economics and Busniess Research) geht davon aus, dass sich 2012 mindestens ein Land aus der Eurozone zurückziehen wird. Das in London ansässigen Think Tanks rechnet damit, dass die Europäische Einheitswährung auseinanderbrechen wird. Interne Analysen bestätigen, dass eine 60%ige Wahrscheinlichkeit dafür besteht. Warum es um den Euro immer schlechter steht und wie es dazu kam, analysiert Wirtschaftsfacts.

Börsen und Geldanlage

Facebook Börsengang steht bevor

2004 entstand Facebook und will womöglich in den nächsten Monaten an die Börse gehen. Allerdings macht dieses Unternehmen nur 4,3 Milliarden Umsatz und soll aber eine Bewertung von 100 Milliarden bekommen. Wenn man dagegen den weltgrößten IT-Konzern, Hewlett-Packard anschaut, wird deutlich, dass Social Media nur ein Trend ist. HP wird mit 53 Milliarden bewertet und somit nur halb so viel wie Facebook. Und das obwohl HP 127 Milliarden Umsatz macht, 347.000 mehr Mitarbeiter hat und seit über 70 Jahren besteht. Weitere Gründe, warum man von Aktien von Social Media Unternehmen die Finger lassen sollte, zeigt Tim Schäfer.

Interesse an Sunwin-Aktie steigt

Sunwin stellt neutrazeutische Produkte her und vertreibt diese. Dazu gehören Stevia Süßungsmittel und Produkte aus der chinesischen Medizin. Nach der Meldung, dass Stevia nun auch für Lebensmittel und Getränke in Europ zugelassen wurde, stieg das Interesse an der Sunwin Aktie. Allerdings verschwand diese Euphorie auch schnell wieder. Den Verlauf dieser Aktie in den letzten Monaten, sowie einen möglichen Ausblick, gibt Börsenpoint.


Geldmarkt und Währungen

Wert von Kupfer, Eisenerz und Gold soll 2012 steigen

Kupfer und Eisenerz verloren im letzten Jahr an Wert. Gold dagegen legte um 10% zu. Experten aus verschiedenen Analysten- und Bankenhäusern sind der Meinung, dass diese drei Rohstoffe ein Aufschwung bevorsteht. Es wird nicht sofort passieren, aber die Gesamtrichtung scheint festzustehen. Welche große Rolle China bei dieser Sache spielt, erklärt Björn Junker.

Auch Deutschland besteht eine Kreditklemme bevor

Immer mehr wird in den Medien das Thema Kreditklemme diskutiert. Aber ob eine Kreditklemme in Deutschland bereits eingetreten ist oder nicht, kann noch nicht nachgewiesen werden. Denn Banken machen sich nicht bemerkbar, wenn sie ihre Kreditvergabe einschränken. Sie verschärfen lediglich ihre Kreditbedingungen. Welche Folgen das für die Banken und Unternehmen hat, zeigt Blickblog.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Apps und Social Media ersetzen das Callcenter

Laut Günter Greff wird sie die Kommunikation mit dem Kunden in nächster Zeit stark verändern. Und obwohl die Apps- und Social Media- Angebote der deutschen Firmen noch lange nicht ausgereift sind, ist deutlich erkennbar, dass sich was ändern wird. Durch den Gebrauch Apps und Communities gehen immer weniger Anrufe bei Callcentern ein. Man schaut zum Beispiel lieber auf in seinem Handy per Deutsche Bahn App, ob ein Zug Verspätung hat, anstatt das Servicecenter anzurufen. Auch kundenorientierte Internetshops bieten eine bessere und kompetentere Beratung und ersetzen das Telefon. Warum besonders Social Networks mehr bieten als nur den Kontakt zum Kunden auszubauen, analysiert Ich sag mal.

Viele Grüße,
das smava-Team

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (16.Dezember 2011)

Montag, 19. Dezember 2011

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLiebe Leser,
Weihnachten steht kurz vor der Tür! So langsam muss man sich beeilen, um alle Geschenke rechtzeitig zu besorgen. Aber auch Daimler sollte sich langsam beeilen, um den Abstand zu Audi nicht noch größer werden zu lassen. Die Commerzbank hat weiterhin Problem die Kapitallücke zu füllen und Apple ist weiterhin an der Spitze der Börse, trotz aller negativen Schlagzeilen in den letzten Wochen.
Alle Einzelheiten und weitere interessante wirtschaftliche Ereignisse sind hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Daimler verkaufte zum ersten Mal weniger Autos als Audi

Jahrzehntelang war Daimler immer auf Platz 1 wenn es um die Verkaufszahlen von Autos im Premium Segment ging. Audi verkaufte 1,19 Millionen Autos, Mercedes dagegen nur 1,14 Millionen. Somit setzten die Ingolstädter mehr Fahrzeuge ab als ihre Kollegen aus Stuttgart. Die Ursachen und Gründe für diesen Rückschlag für Daimler, erklärt Investorinside.

Commerzbank droht immer mehr die Verstaatlichung

In den letzten Wochen war in den Medien immer mehr die Rede von einer Verstaatlichung der Commerzbank. Es wird davon geredet, dass die Commerzbank um eine staatliche finanzielle Unterstützung nicht herumkommen wird. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Kernkapitalquote auf 9 Prozent steigen soll und die große Lücke von 5,3 Milliarden geschlossen werden soll. Das sind die Anforderungen der Euro Bank Association (EBA). Am 20.01.12 will die Commerzbank Pläne zur Schließung der Kapitallücke vorlegen. Wie diese aussehen könnten und wo sich der aktuelle Kurs derzeit der Commerzbank bewegt, zeigt Börsenblog.

Börsen und Geldanlage

Apple Aktie überwand charttechnische Hürden

Nachdem die letzten Monate viel über Apple berichtet wurde, ist es jetzt etwas ruhiger um den Konzern geworden. Ein neuer Manager, Tim Cook, ist jetzt an der Spitze des Unternehmens. Der Patentstreit mit Samsung ist noch nicht vorbei und ein chinesisches Gericht wies eine Klage von Apple gegen Shenzhen Proview Technology ab. Trotz dessen hält der Konzern einen guten Börsenkurs und gehört weiterhin zu den börsenschwersten Unternehmen. Einen Ausblick auf einen möglichen Verlauf der Apple Aktie im 4. Quartal geben die Börsenblogger.


Geldmarkt und Währungen

Europäische Märkte sind weiterhin beunruhigt

Die Reaktionen auf den EU-Gipfel waren zwar noch positiv, jedoch gelang es den Politikern nicht die Märkte zu beruhigen. Obwohl 26 der 27 EU-Staaten sich auf die Sondervereinbarung zu mehr Haushaltsdisziplin geeinigt hatten, werden jetzt immer mehr Mängel bekannt. Es ist zum Beispiel nicht festgelegt, ob diese neue Regelung für alle EU-Mitglieder wirken soll oder nur für die Währungsgemeinschaft. Weitere interessante Fakten zu dem Thema analysiert Blognition.

Bankenstresstest ergab Kapitalbedarf von fast 115 Milliarden Euro

Die Europäische Bankenaufsicht (EBA) führte erneut einen Stresstest für 70 europäische Banken durch. Dabei wurde bekannt, dass der aktuelle Kapitalbedarf knapp 115 Milliarden Euro beträgt. Die Banken verweisen trotzdem immer noch auf die europäische Politik. Warum die Banken jetzt selbst eine Antwort geben sollten und wie tief die Schuldenkrise mittlerweile ist, zeigt Blickblog.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Sicherheit ist kein Hindernis für Mobile Banking

Aktuell nutzen viele Bankkunden bereits Onlinebanking am Computer. Aber Banken könnten einen neuen Markt erschließen, indem sie auch mobile Dienstleistungen anbieten würden. Viele Verbraucher besitzen bereits ein Smartphone mit dem dieser Dienst möglich wäre. Wenn es dabei um die Sicherheit der Daten von den Kunden geht, gibt es kaum Unterschiede zum Online Banking. Welche Sicherheitshürde aber die größte für die Banken im Bereich Mobile Banking ist, erklärt der Bank Blog.

Viele Grüße,
das smava-Team

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (9.Dezember 2011)

Montag, 12. Dezember 2011

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLiebe Leser,
der 3. Advent ist vorbei und die Tage bis Weihnachten werden immer weniger. In der Welt der Wirtschaft hat sich auch ein entscheidendes Kriterium für die Kreditvergabe an Euroländer verringert. Allerdings hat sich das Haushaltsdefizit von Griechenland gegenüber den Prognosen vergrößert. In der Welt der Börse fallen zur Zeit zwei Unternehmen besonders auf, da sie beide mit schlechteren Kursen rechnen müssen als gedacht.
Alle Einzelheiten und weitere interessante wirtschaftliche Ereignisse sind hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

S&P kündigte die Herabstufung europäischer Staaten an

Standard & Poors hat für Frankreich, Deutschland, Finnland, Östereich, Luxemburg und die Niederlande den Ausblick auf negativ gesetzt. Dadurch kann eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit der genannten Länder von Triple-A eintreffen. Sofern sich die Spannungen in der Eurozone weiter verschärfen. Den Verlauf dieser Nachricht am Tag der Bekanntgabe, zeigt die wunderbare Welt der Wirtschaft.

Haushaltsdefizit von Griechenland für 2011

Die Planung für 2011 betrug -9%. In der vergangenen Woche stellte sich heraus, dass das Haushaltsdefizit der Griechen bei 10,6% liegt. Darin sind aber die letzten beide Monate (November und Dezember) noch nicht enthalten. Somit wird es sich trotz des Weihnachtsgeschäfts und der erhöhten Steuern noch weiter erhöhen. Welches BIP eigentlich erreicht werden sollte, erklärt die wunderbare Welt der Wirtschaft.

Börsen und Geldanlage

K+S Aktie unter Druck

Am Freitag wurde bei der Aktie von Kali und Salz ein Jahrstief notiert. Ein Druck auf die Aktie des Unternehmens wird durch, die in den letzten Tagen, auftauchenden größeren Verkaufsorder ausgeübt. Bislang wurde darauf geachtet, dass der Aktienkurs von 35 Euro nicht unterschritten wird. Warum sich grade jetzt für Interessenten der K+S Aktie gute Einstiegschancen bieten, erklärt Investorinside.

Hugo Boss Aktie stagniert

Im letzten und jetzigen Jahr erzielte Hugo Boss große Gewinne. Aber der Aktienkurs steigt in den letzten Monaten immer mehr ab und ist jetzt knapp 28% von seinem damaligen Hoch entfernt. Einen Ausblick auf den weiteren Verlauf der Aktie von Hugo Boss gibt Börsenblog.


Geldmarkt und Währungen

Europas Banken müssen ihr Eigenkapital aufstocken

Um für die Staatsschuldenkrise gerüstet zu sein und auch um das Vertrauen der Investoren wieder zu gewinne, müssen die Banken in Europa ihr Eigenkapital vergrößern. Dabei ist die Rede von 114,7 Milliarden Euro. Vor zwei Monaten fand bereits eine Schätzung statt. Diese lag bei 106,4 Milliarden Euro. Wie es zu dieser erheblichen Veränderung der Gesamtsumme kam, analysiert Wirtschaftsfacts.

Zerfall der Eurozone wird immer wahrscheinlicher

Viele Volkswirte sind der Meinung, dass der Verfall der Eurozone immer näher rückt. Ob nun die Einführung eines Süd- und Nordeuros oder die Rückkehr der D-Mark besser sind, ist fraglich. Aber durch die Rückeinführung der D-Mark müssten viele Schulden abgeschrieben werden und auch der Export muss dann mit einem starken Rückgang rechnen. Welche Maßnahmen in den einzelnen Euroländern getroffen wurden und wie viel Geld bereits geflossen ist, analysiert Börsenblog.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Auch Millionäre nutzen Social Media

Viele Banken sind der Meinung, dass ihre Kunden keine social Media brauchen und das auch nicht nutzen werden. Eine Studie der Spectrem Group beweist allerdings das Gegenteil. Es wurde herausgefunden, dass der Anteil der Facebook Nutzer, die ein Vermögen von $1-5 Mio. besitzen, in einem Jahr von 26 auf 46% gestiegen ist. Welche Social Media Kanäle außer Facebook noch gerne von Millionären genutzt werden, zeigt der Bank Blog.

Viele Grüße,
das smava-Team

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (2.Dezember 2011)

Montag, 5. Dezember 2011

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLiebe Leser,
die Vorweihnachtszeit hat begonnen und somit beginnt für viele der Stress mit den Weihnachtsgeschenken. Auch in Amerika macht sich das Weihnachtshopping bemerkbar, denn dieses Jahr übertraf der umsatzstärkste Tag alle Erwartungen. Der griechische Bankensenktor hingegen musste einen schweren Verlust hinnehmen. Alle Einzelheiten und weitere interessante wirtschaftliche Ereignisse sind hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Umsatzrekord in den USA

Der umsatzstärkste Handelstag in Amerika übertraf dieses Jahr alle Erwartungen. Der sogenannte Black Friday verlief besser als im Vorjahr und brachte 11,4 Mrd. Dollar ein. Das ist eine Steigerung von 6,6% gegenüber dem letzten Jahr. Demnach kann man davon ausgehen, dass die Stimmung der US-Verbraucher doch besser ist, als bisher angenommen. Weitere interessante Konjunkturdaten analysieren die Börsenblogger.

Wie kann man Europa noch aus der Krise retten?

Mittlerweile gab es schon zahlreiche Lösungsansätze, um die Schuldenkrise in Europa zu beenden. Ob Notkredite, EFSF, ESM oder das Ankaufprogramm von Staatsanleihen durch die EZB – nichts half bisher im Eurorettungskampf. Der Ökonomenblog zeigt drei Alternativen auf, die noch möglich sind.

Börsen und Geldanlage

Thomas Cook Aktie verdoppelt seinen Wert in vier Tagen

In den letzten Tagen hat sich der Aktienwert des Reiseveranstalters von 13 Cent auf 31 Cent erhöht. Das ist eine Kurverdoppelung innerhalb von 4 Tagen. Die Gründe hierfür liegen bei neuen Krediten. Diese hat Thomas Cook erneut bei verschiedenen Banken bekommen. Dadurch sind die Liquiditätsprobleme vorerst beseitigt, aber welche Schwierigkeiten weiterhin bestehen, analysiert Börsenpoint.

Heiler Software AG kauft Aktien zurück

Der Anbieter von Enterprise Product Information Management Software kaufte am Aktienmarkt seine Aktien zurück. Das wirkte sich positiv auf den Aktienkurs aus. Inwiefern diese Rückkäufe fortgesetzt werden, bestimmt der Aufsichtsrat. Laut des Hauptversammlungsbeschlusses kann das Unternehmen 10% des Grundkapitals zurückkaufen. Das wären 3,42% aller Aktien. Wie die finanzielle Situation der Heiler Software AG aussieht und wie hoch ihr Eigenkapital ist, zeigt Fils Aktienblog.


Geldmarkt und Währungen

Griechischer Bankensektor gibt hohen Verlust bekannt

Von einem Nettoverlust von 1,35 Milliarden Euro berichtet die National Bank of Greece. Zur selben Zeit im letzten Jahr erzielte sie einen Gewinn von 259 Milliarden Euro. Auch die Agricultural Bank of Greece und die Hellenic Postbank mussten Verluste hinnehmen. Immer mehr Kunden buchten Geld von ihren Konten der griechischen Banken ab, seit dem sich die politische und wirtschaftliche Krise in Griechenland immer mehr verschlechtert hat. Wie hoch die Verluste ausfallen und wie viel Geld bereits abgehoben wurde, zeigt Wirtschaftsfacts.

Zentralbanken wollen Kosten für Refinanzierungsmaßnahmen senken

Am Mittwoch kündigten die Zentralbanken aus den USA, der EU, Kanada, England, Japan und der Schweiz geldpolitische Maßnahmen an, um die Refinanzierungskosten am Geldmarkt zu senken. Sie wollen damit verhindern, dass zusätzliche Schäden auf der Wirtschaft lasten. Diese werden durch die Störung der Refinanzierungsmöglichkeiten wegen Unsicherheiten am Geldmarkt verursacht. Wie die Maßnahmen der Europäischen Zentralbanken aussehen werden, analysiert Acemaxx-Analytics.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Erstes Hightech-Unternehmen per Crowdfunding finanziert

Das Unternehmen Particular GmbH aus Hannover suchte in einer Anteilsauktion auf der Crowdfunding-Plattform Innovestment nach Beteiligungskapital von vielen Einzelinvestoren. Insgesamt wurden bereits nach 6 Tagen 80.000 Euro eingeworben, aber die Auktion läuft noch bis zum 25.12.2011. Für was das Unternehmen das Geld benötigt, erklärt Blickblog.

Viele Grüße,
das smava-Team

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (25.November 2011)

Montag, 28. November 2011

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLiebe Leser,
diese Woche war der 1. Advent und somit rückt Weihnachten immer näher. Was auch immer näher rückt, sind die Eurobonds. Sie gelten mittlerweile als Rettung für die Eurokrise.
Der Kurs der Commerzbank sinkt immer weiter ab und der erwartete Kapitalbedarf scheint nicht auszureichen. Und wie eine kleine Bank es geschafft hat die sozialen Medien effizient zu nutzen und weitere spannende Themen sind hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Bankenbranche baut mehr Stellen ab als im Krisenjahr 2009

In der globalen Finanzindustrie wird mit Kürzungen von mehr als 200.000 Arbeitsplätzen gerechnet. Besonders der angekündigte Abbau von Stellen bei den Großbanken Citigroup, BNP Paribas, HSBC und Bank of America wird sich desaströs auf die diesjährige Bilanz auswirken. Dadurch, dass alle Banken ihre Kosten verringern müssen, werden die Jobverluste sogar höher ausfallen als 2009. Wie viele Arbeitsplätze bei den einzelnen Banken wegfallen werden, erklärt Wirtschaftsfacts.

Investoren verlieren Vertrauen in Staatsanleihen

Schon die wenig erfreulichen Schlagzeilen der letzten Wochen trugen dazu bei, dass nicht nur Investoren, sondern auch jeder Durchschnittsmensch, das Vertrauen verlor. Denn auch die Zinsaufschläge für Staatsanleihen aller europäischer Länder sind im Vergleich zu Bundesanleihen dramatisch gestiegen. Frankreich muss knapp 2 Prozent mehr zahlen als Deutschland, Spanien 4,5 Prozent, Italien deutlich über 5 Prozent. Wie das Vertrauen in die Finanzmärkte wieder zurückkehren könnte, analysiert Blickblog.

Börsen und Geldanlage

Positive Entwicklung der Campion Minerals Aktie erwartet

Eine Studie zur vorläufigen Bewertung der Wirtschaftlichkeit wies auf erste Anzeichen für eine Kurssteigerung der Aktie des kanadischen Eisenerzexplorers und Projektentwicklers hin. Laut Experten könnte die neue Studie zu einer Erhöhung der Ressourcen in den geplanten Abbaugruben, einer Reduzierung der Produktionskosten und zu einer Steigerung der geplanten Jahresproduktion führen. Welch zweiter Faktor den Kursverlauf ebenfalls positiv beeinflussen könnte, erklärt Björn Junker.

Kurs der Commerzbank sinkt

Der Kurs der Commerzbank sank auf ein Rekordtief von 1,12 Euro im Xetra. Das Gerücht, dass die Bank einen Kapitalbedarf von weiteren 2,3 Milliarden benötigt, könnte der Auslöser gewesen sein. Der Bilanzstresstest ergab jetzt, dass eine Kapitallücke von 5,2 Milliarden, anstatt wie angenommen 2,9 Milliarden Euro, besteht. Trotzdem verkündete der Vorstandschef Martin Blessing, dass keine Staatshilfen benötigt werden. Wie die Commerzbank diese Anforderungen aus eigener Kraft bewältigen kann, erklärt Börsenblog.


Geldmarkt und Währungen

Eurobonds gelten als Rettung für die Eurokrise

Viele Staaten in Europa sind sich einig, dass nur noch durch Eurobonds die Schuldenkrise bewältigen lässt. Man rechnet damit, dass sie kurzfristig den Markt beruhigen würden, aber man muss auch beachten, dass sie mittel- und langfristig die falschen Signale vermitteln. Da zum Beispiel die verschuldeten Staaten in Europa ihre Strukturreform nicht mit gleicher Intensität fortsetzen werden, wenn sie sich über Eurobonds wieder günstig verschulden können. Wie hoch die Zinsen der einzelnen Staaten sind und warum die Eurobonds kein dauerhafter Ausweg aus der Schuldenkrise sein können, analysiert Ökonomenblog.

D-Mark für Deutschland

Philip Davis konterte gegen Wolfgang Schäuble. Dieser hat in einem Gespräch mit der dpa angedeutet, dass er von Großbritannien einen schnellen Eintritt zum Euro erwartet. Dagegen sagte der Abgeordnete, dass sich der Finanzminister lieber darauf konzentrieren sollte die Krise zu lösen und mehr darauf hören, was seine Bürger wollen. Denn immer mehr wünschen sich die Wiedereinführung der D-Mark. Viele sehen darin, dass es ihnen ökonomisch mit ihr besser ging als mit dem Euro. Aber warum sich die Sehnsucht nach der D-Mark nicht nur auf das Zahlungsmittel bezieht, erklärt Blognition.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Regionale Bank beginnt soziale Medien zu nutzen

Viele regionale Banken liefern das Argument, dass sie zu klein sind um soziale Medien zu nutzen. Nicht die Raiffeisenbank Hersbruck. Sie hat auch nur 155 Mitarbeiter und 17 Geschäftsstellen. Trotzdem erstellte sie Anfang 2010 einen Blog, der auf der Homepage zu finden ist, um mehr Kontakt zu den Kunden zu bekommen. Was sich seit dem getan hat und in wie fern diese Bank immer mehr die sozialen Medien benutzt, zeigt der Bank Blog.

Viele Grüße,
das smava-Team