Archiv für die ‘Wussten Sie schon’ Kategorie

Wussten Sie schon was sich hinter dem Begriff “Ethische Finanzprodukte” verbirgt?

Mittwoch, 11. November 2009

Seit einigen Jahren schon in aller Munde, aber durch die Finanzkrise interessanter geworden denn je, sind die ethischen Finanzprodukte. Bei klassischen Geldanlagen achten die Anleger in erster Linie auf das Verhältnis zwischen Rendite, Sicherheit und Risiko. Diese Kriterien reichen heutzutage oftmals vielen Investoren nicht mehr aus – sie wollen wissen, was mit dem Geld passiert und in welchen Unternehmen oder Projekten es angelegt wird. Dabei wird auf die ökologische Komponente und/oder auf die soziale Komponente geachtet.

Vorreiter des Konzeptes der ethischen bzw. sozialen Finanzprodukte waren die Mikrokredite, bei denen Investoren Kredite für Projekte in Entwicklungsländern zur Verfügung gestellt haben. Auch entspringt das Konzept von smava dem ethischen Grundgedanken und wird als „soziales Investment“ bezeichnet, da sich Menschen untereinander zu einem selbstverhandelten Zins Geld leihen und verleihen.

Weitere Formen von ethischen Finanzprodukten können beispielsweise sogenannte Ökofonds sein, die in nachhaltige Energien investieren oder zumindest die Investition in nicht-erneuerbare Energien ausschließen. Auch Spareinlagen, die soziale oder ökologische Vorhaben unterstützen zählen zu dieser Gattung von Finanzprodukten. Die Glaubwürdigkeit dieser Produkte und Unternehmen werden von Bewertungsagenturen überprüft. So erhalten zum Beispiel Unternehmen, die in der Rüstungsbranche tätig sind, schlechtere Bewertungen dieser Ratingagenturen.

Viele Grüße
das smava Team

Wussten Sie schon, dass sich mit Oldtimern eine gute Rendite erzielen lässt?

Freitag, 16. Oktober 2009

Der Wert von Oldtimern kann sich im Zeitverlauf um ein vielfaches steigern. Insofern können Oldtimer eine gute Geldanlage sein - vorausgesetzt man beachtet einige Punkte. Andernfalls kann der Schuss auch schnell nach hinten losgehen.

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Das Angebot an schönen Oldtimer-Raritäten ist begrenzt, gleichzeitig wächst aber die Zahl der Liebhaber antiker Autos in Deutschland seit Jahren immer mehr. Dadurch steigt der Wert. Allerdings muss der Wagen auch gut gepflegt und instandgehalten werden. Die Grundregel für gewinnbringende Investments in Oldtimer ist einfach: Je exklusiver der Oldtimer ist, desto begehrter ist er, und desto höher sein Wert. Bei stark motorisierten Coupés oder Cabrios kann man davon ausgehen, dass ein weitaus höherer Preis am Markt erzielt werden kann als bei viertürigen Limousinen des gleichen Automodells. Leistung, Luxus, Seltenheit und der richtige Kaufzeitpunkt - so lautet die Zauberformel für gute Investments in Oldtimer.

Sachverständnis muss man als Oldtimer-Anleger natürlich mitbringen. Ein wenig Glück gehört auch dazu. Denn die Wertentwicklung in der Zukunft kann niemand genau vorhersagen. Macht man aber alles richtig, kann man mit Oldtimern eine jährliche Rendite von bis zu 12,5 Prozent erreichen. Laut Experten sind zwischen fünf und acht Prozent Rendite pro Jahr auf alle Fälle realistisch. Übrigens: Experten empfehlen z.B. den Audi A2 als Anlageobjekt.

Auch auf smava.de haben sich bereits einige Kreditnehmer ihren Traum vom Oldtimer verwirklicht. Wenn oben genannte Punkte beachtet werden, ist der Zinssatz, den sie für ihren smava Kredit bezahlt haben, unter Umständen schnell wieder drin ;-)

Viele Grüße
das smava Team

Wussten Sie schon wie die Bankenaufsicht in Deutschland geregelt ist?

Freitag, 9. Oktober 2009

In Deutschland hat die Bankenaufsicht die Aufgabe, den Finanzmarkt und die Kreditinstitute zu überwachen. Die verschiedenen Kontroll- und Prüfungsaufgaben teilen sich bisher die Deutsche Bundesbank und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Die Hauptziele der Aufsicht bestehen darin, die Einhaltung von Vorschriften und Gesetzen durch Kreditinstitute zu überwachen. Diese sind in verschiedenen Regelwerken, u.a. dem Kreditwesengesetz, der Solvabilitätsverordnung und dem Bundesbankgesetz, festgelegt. Dabei haben Banken Vorschriften zur Liquidität, zum Risikomanagement, zur Kreditvergabe mit den dazugehörigen Mindestreserve- vorschriften, zur Eigenmittelausstattung und zur Aufstellung des Jahresabschlusses einzuhalten. Die Kreditinstitute haben regelmäßig an die Kontrollorgane Prüfberichte einzureichen. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung unterliegt außerdem der Prüfung durch unabhängige Wirtschaftsprüfer.

Viele Grüße
Ihr smava Team

Wussten Sie schon wie alt das Internet ist?

Dienstag, 29. September 2009

In Deutschland nutzen 60% der Bevölkerung das Internet, Tendenz steigend um jährlich 2-3%. Das ist über die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland. Doch wie viele  Nutzer wissen auch etwas über die Herkunft und die Geschichte des Internets?
Das Internet gibt es nun schon seit 60 Jahren. Das Wort hat seine Herkunft im Englischen und steht für interconnected networks – untereinander verbundene Netzwerke. Diese Idee stammt aus einem Projekt des US-Verteidigungsministeriums von 1969, bei welchem Forschungseinrichtungen und Universitäten zur besseren Ressourcennutzung untereinander vernetzt wurden. Die wichtigste Funktion in dieser Zeit war das Empfangen und Versenden von E-Mails, den elektronischen Briefen. Mit der Entwicklung des World Wide Web (WWW) 1989 hatten auch Laien Zugriff auf das Netzwerk. Durch den ersten entwickelten Webbrowser „Mosaic“ erhielt das Internet in den 90er Jahren einen rasanten Auftrieb.  Durch die einfache und kostengünstige Nutzung kommen auch
täglich weltweit neue Nutzer hinzu, sei  mit Hilfe eines Computers oder durch ein modernes Handy.
Auch bei smava kommen täglich neue Kunden hinzu, und das nicht nur Dank des Internets, sondern auch Dank unserer Nutzer, die von der Idee von smava begeistert und überzeugt sind und diese an Freunde und Bekannte weitersagen!
Wenn Sie auch ein Fan von smava sind, dann sagen Sie es auch gern weiter und versenden hier eine von den täglich Millionen versendet Emails durch des WWW :)

Viele Grüße
Das smava-Team

Wussten Sie schon wie ein Big Mac und Zinsen zueinander stehen?

Donnerstag, 17. September 2009

Den berühmten Burger gibt es fast überall auf der Welt, daher hat vor über 20 Jahren die britische Zeitschrift “Economist” den “Big Mac Index” eingeführt. Dass dieser Maßstab inzwischen so legendär geworden ist, hatte die Redakteurin Pam Woodall wohl nicht geplant.

Der Index misst den Wohlstand und die Kaufkraft der Länder dieser Welt, da sich die Währungen leicht in Dollar umrechnen lassen und daher gut vergleichbar sind. Zum Beispiel kostet der Burger in Hongkong umgerechnet $ 1,54, wofür man hingegen in der Schweiz $ 5,20 bezahlen muss. Doch nach über 20 Jahren bekommt der berühmte Index Konkurrenz vom Billy, dem Ikea Bücherregal. Da Verhält sich das Preisgefälle ganz anders als beim Big Mac. Denn in den Vereinigtem Emiraten - dem Land mit den meisten Millionären - ist das Regal am günstigsten mit $ 47,64, hingegen in Hongkong $ 64,38. Billy als Basis für einen neuen Wohlstandsindex einzuführen wird sich sicher nicht durchsetzen, da ein Regal kein geeignetes Konsumgut darstellt, weil man es zu selten kauft, um wirtschaftliche Prognosen auszudrücken.

Ein weiterer Indikator für die Konjunktur im Land sind die Zinsen. Orientierung dafür bietet der Leitzins. Ist der Zins in einem Land recht niedrig, wird weniger gespart, sondern mehr investiert - so auch der aktuelle Trend. Das Zinsniveau für Kredite ist aktuell relativ niedrig, wie allerdings bei den meisten Anlageformen auch. Auf smava treffen Angebot und Nachfrage zusammen - der Preis dafür sind die Zinsen. Diese werden nicht diktiert, sondern untereinander vereinbart. Vielleicht wird bald ein neuer smava-Index eingeführt, denn der Marktplatz unterliegt ja auch täglichen Einflüssen der Menschen ;-)

Ihr smava Team

Wussten Sie schon wie sich der Effektivzins zusammen setzt?

Freitag, 11. September 2009

In unserer neuen regelmäßigen Rubrik stellen wir interessante, wissenswerte und auch amüsante Themen vor. Für unsere Kreditnehmer und alle anderen Interessierten gibt es heute nützliche Informationen zum Thema Effektivzins.
Den meisten Kreditnehmern ist der Effektivzins beim Abschluss eines Ratenkredites am wichtigsten. Doch wie setzt sich dieser zusammen?

Die Höhe des effektiven Jahreszinses wird zum einen bestimmt durch den nominalen Zinssatz, also dem prozentualen Anteil vom Kreditbetrag, der als reiner Zins zurückgezahlt wird. Weiterhin wird der Effektivzinssatz bestimmt durch die Laufzeit eines Kredites sowie die Bearbeitungsgebühr.
Der Effektivzinssatz gibt demnach die Gesamtkosten des Darlehens pro Jahr in Prozent an. Bei den meisten Kreditinstituten wird der Betrag der Restschuldabsicherung nicht im effektiven Jahreszins, sondern separat, ausgewiesen, da die Restschuldabsicherung unabhängig von der Gewährung eines Kredites ist. Die gesetzliche Definition zum Effektiven Jahreszins ist im § 492 BGB geregelt. Der Sinn des Effektivzinses ist es, Darlehen mit unterschiedlichen Kosten und Nominalzinssätzen vergleichbar zu machen, wobei aber die gleiche Laufzeit unterstellt werden muss. Kosten für Kontoführungsgebühren oder Bereitstellungzinsen sind im effektiven Jahreszins nicht ausgewiesen.
Daher achten Sie beim vergleichen von Kreditangeboten auf die gleiche Rückzahlungsdauer des Darlehens. Interessant ist es auch festzustellen, dass die tatsächlich zu zahlenden Zinsen bei Krediten mit kleinen Beträgen sich bei steigendem oder sinkendem Effektivzins unwesentlich verändern. Hier ein Beispiel dazu: 2000 € zu 7,5% und zu 9,5% ergibt eine jährlichen Unterschiedsbetrag von 40€ und monatlich 3,33€….Da ist der Aufwand, zu vielen verschiedenen Banken zu gehen und Vergleichsangebote zu holen, fast größer. Das Gute bei smava ist, dass Sie Ihren Zinssatz selbst bestimmen können.