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Wussten Sie schon wie sich der Effektivzins zusammen setzt?

Freitag, 11. September 2009

In unserer neuen regelmäßigen Rubrik stellen wir interessante, wissenswerte und auch amüsante Themen vor. Für unsere Kreditnehmer und alle anderen Interessierten gibt es heute nützliche Informationen zum Thema Effektivzins.
Den meisten Kreditnehmern ist der Effektivzins beim Abschluss eines Ratenkredites am wichtigsten. Doch wie setzt sich dieser zusammen?

Die Höhe des effektiven Jahreszinses wird zum einen bestimmt durch den nominalen Zinssatz, also dem prozentualen Anteil vom Kreditbetrag, der als reiner Zins zurückgezahlt wird. Weiterhin wird der Effektivzinssatz bestimmt durch die Laufzeit eines Kredites sowie die Bearbeitungsgebühr.
Der Effektivzinssatz gibt demnach die Gesamtkosten des Darlehens pro Jahr in Prozent an. Bei den meisten Kreditinstituten wird der Betrag der Restschuldabsicherung nicht im effektiven Jahreszins, sondern separat, ausgewiesen, da die Restschuldabsicherung unabhängig von der Gewährung eines Kredites ist. Die gesetzliche Definition zum Effektiven Jahreszins ist im § 492 BGB geregelt. Der Sinn des Effektivzinses ist es, Darlehen mit unterschiedlichen Kosten und Nominalzinssätzen vergleichbar zu machen, wobei aber die gleiche Laufzeit unterstellt werden muss. Kosten für Kontoführungsgebühren oder Bereitstellungzinsen sind im effektiven Jahreszins nicht ausgewiesen.
Daher achten Sie beim vergleichen von Kreditangeboten auf die gleiche Rückzahlungsdauer des Darlehens. Interessant ist es auch festzustellen, dass die tatsächlich zu zahlenden Zinsen bei Krediten mit kleinen Beträgen sich bei steigendem oder sinkendem Effektivzins unwesentlich verändern. Hier ein Beispiel dazu: 2000 € zu 7,5% und zu 9,5% ergibt eine jährlichen Unterschiedsbetrag von 40€ und monatlich 3,33€….Da ist der Aufwand, zu vielen verschiedenen Banken zu gehen und Vergleichsangebote zu holen, fast größer. Das Gute bei smava ist, dass Sie Ihren Zinssatz selbst bestimmen können.