Einträge mit den Tags ‘Finanzen’

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (20. Mai 2011)

Freitag, 20. Mai 2011

Auch diesen Freitag geben wir euch in unserem Wochenrückblick wieder eine Übersicht über die Themen, die diese Woche in den deutschsprachigen Wirtschafts-und Finanzblogs behandelt wurden. Zwei Börsengänge waren besonders im Gespräch: der der Social Media Plattform LinkedIn und des Rohstoffhändlers Glencore. Dabei legte LinkedIn gestern einen Traumstart hin, der bis jetzt nur mit dem Börsengang von Google vergleichbar ist.


Wirtschaft und Unternehmen

Über Elektroautos und die Entwicklung, die wir in dieser Branche in Zukunft erwarten können, berichtet am Dienstag Boersenpoint in einem Artikel mit Videobeitrag. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf die geplanten Elektroautos der deutschen Autobauer, BMW, Volkswagen und Daimler gelegt.

Die Vorteile von Corporate Blogs für Unternehmen zeigen die Börsenblogger auf. Dabei wird auf die Möglichkeit verwiesen die Corporate Blogs in Investors Relations zu nutzen, wie es die QSC AG mit ihrem eigenen Blog vormacht.

Börsen und Geldanlage

Die Social Media Plattform LinkedIn ging am Donnerstag an die Börse und schaffte einen Traumstart, wie es ihn seit Google nicht mehr gegeben hat. Es war der erste Börsengang einer Social Media Firma. Das Handelsblatt berichtet über den erfolgreichen Börsengang und auch Investorsinside stellt heute Morgen eine Analyse zur LinkedIn Aktie online.

Investorsinside erklärt uns am Mittwoch, wie in den letzten Tagen die Situation am DAX aussah und was sich in den nächsten Wochen ändern könnte. Zudem startet der Blog eine Reihe zum Thema „Wohlfühl-Aktien“, in dem einige Titel vorgestellt werden, die aufgrund ihres Wachstumspotenzials für Anleger interessant sind. Hierzu zählt beispielsweise die Porsche Aktie.

Am Donnerstag feierte Glencore, der größte Rohstoffhändler der Welt, seinen Börsengang. Blick Log gibt Details zu Glencore und analysiert wie sich die Aktie entwickeln könnte. Mit Rohstoffen beschäftigte sich diese Woche fils Aktienblog, der auf den Ölpreis und die Öl-Nachfrage schaute.


Geldmarkt und Währungen

Der Fall des ehemaligen IWF Chefs Dominique Strauss-Kahn, der am Donnerstag seinen Rücktritt bekannt gab, beschäftigte in den letzten Tagen die ganze Welt. ACEMAXX-ANALYTICS stellt einen möglichen Nachfolger vor.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Überlegungen über die Rolle von Twitter im Finanzsektor stellten diese Woche die Börsenblogger auf, angeregt von der Neuigkeit dass eine britische Investmentfirma die Twitter Stimmung der Twitter User analysiert und zur Aktienkurs-Prognose nutzt.

Wie Banken Werbung innovativer gestalten können zeigt direkt Bank-Marketing und stellt die und eine Plakatwerbung der Commerzbank vor.


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Welcher Geld-Typ sind Sie? - Ein ernster Kommentar in einem halbernsten Ton ;-)

Freitag, 14. August 2009

Auf money.uk.msn.com haben wir einen guten Kommentar zum Thema “Welcher Geld-Typ sind Sie?” entdeckt. Wir haben uns erlaubt, diesen frei übersetzt im smava Blog aufzugreifen:

Extrovertiert, introvertiert, schizophren … das Leben ist voll von verschiedenen Persönlichkeiten und Typen. Aber der beliebte Partylöwe zu sein, bedeutet nicht zwangsläufig, dass man auch großzügig mit seinem Geld umgeht. Und umgekehrt kann ein kleines graues Mäuschen durchaus mal Bock auf ausgelassene Wettspiele haben. Ein gutes Verständnis über die eigene Einstellung zu Geld und Finanzen zu haben, kann unbezahlbar sein, wenn es darum geht, sich von schlechten Angewohnheiten zu trennen, Ziele zu erreichen oder sein Kapital besser für sich arbeiten zu lassen.

Beispielsweise wissen wir, dass der Geld-Typ “Ausgeber” wahrscheinlich oft Schulden macht. Wenn er sich aber seine Einstellung zu Geld eingesteht, ist er auch in der Lage, auf Dinge zu achten, die seine Prasserei auslösen, und kann endlich anfangen zu sparen. Der Geld-Typ “Sparer” dagegen ist wahrscheinlich glücklich, wenn er sein Geld horten kann, und denkt nicht darüber nach, wie schön sein Geld sich vermehren könnte, wenn er ein gut durchmischtes Portfolio hätte anstatt ein einziges fettes Sparkonto.

Also welcher Geld-Typ sind Sie - der Sparer?
Eine gewisse Sicherheit zu haben, ist bei Geldangelegenheiten nie schlecht. So hat man immer die Gewissheit, jeden Monat seine Rechnungen bezahlen zu können. Für den “Heavy Sparer” ist Sicherheit aber schon zu einer Lebensgewohnheit geworden. Der Sparer hasst Schulden von Grund auf. Er versucht, sie auf Teufel komm raus zu vermeiden. Er kann es einfach nicht nachvollziehen, wie jemand leben kann, ohne drei Monatsgehälter für den Notfall z.B. den Weltuntergang ;-) auf dem Konto zu haben. Wer sich von einem Sparer Geld leiht, bekommt meistens gleich einen schönen langen Vortrag über Geldmanagement kostenlos on Top - und oben drauf gibt’s dann noch gratis eine nicht enden wollende Fragerunde, wieso man denn gerade pleite ist ;-)

Wenn Sie sich in diesem Profil wiederfinden, denken Sie über folgendes nach:

  • Machen Sie sich bewusst, dass Ihre komplette Zeit wahrscheinlich ausschließlich mit Geld sparen draufgeht - und am Ende gar keine Zeit mehr übrig ist, um Ihr Angespartes zu genießen!
  • Wenn Sie nicht wissen, wohin mit Ihrem Geld, wieso stellen Sie es nicht einfach über Plattformen wie smava anderen zur Verfügung? Dann haben Sie die Gewissheit, dass Ihr Geld einem anderen Menschen hilft und damit sinnvoll angelegt ist.


Oder sehen Sie sich eher in der Rolle des Ausgebers?

Ausgeber haben Fun, Fun, Fun - zumindest solange die Bank nicht die Karte einbehält. Erst dann jammern Ausgeber “Och, wäre ich doch lieber ein Sparer gewesen” - aber die Reue hält nicht lange an! Kaum ist das nächste Monatsgehalt auf dem Konto, werden schon die nächsten Spässchen ausgeheckt. Wie ein kleines, verspieltes Hündchen schmeißt sich der Ausgeber lustvoll in jedes Vergnügen, und fängt an zu jaulen, wenn er realisiert, wie viel Kohle er gerade verschleudert hat. Es sieht fast so aus, als ob der Ausgeber alles hamstert, was ihm gefällt. Doch insgeheim wünscht er sich vielleicht, er hätte das Geld anstatt in 50 Designer Schuhe lieber in ein neues Haus investiert oder sogar auf einem Sparkonto deponiert, welches erst angefasst wird, wenn es tatsächlich nötig ist z.B. wenn die Waschmaschine gerade ihren Geist aufgegeben hat. Das Tolle am Geld sparen ist, dass es einem langfristig sogar mehr Möglichkeiten eröffnet und nicht (wie der Ausgeber sich einbildet) mit Einschränkungen einhergeht.

Lieber Ausgeber, möchten Sie Ihrem Typ eine neue Note verleihen? So wird’s gemacht:

  • Stellen Sie einen Haushaltsplan auf. Dann wissen Sie genau, wohin wie viel Geld fließt und in welcher Höhe Sie etwas abzwacken und zurücklegen können.
  • Versuchen Sie herauszufinden, welche Faktoren Ihre Kauflust auslösen. Das kann Langeweile sein oder Frust oder auch die Gewissheit, dass man ja eh bald wieder sein neues Gehalt auf dem Konto hat. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier - schon klar! Aber versuchen Sie bitte, Ihre Gewohnheiten zu ändern z.B. nicht mehr an jede Mittagspause einen kleinen Stadtbummel ranzuhängen oder am Wochenende vor Langeweile durchs Einkaufscenter zu schlendern.
  • Lassen Sie Ihre Kredit- und EC-Karte doch mal zuhause und nehmen Sie morgens nur so viel Bargeld mit wie Sie untertags tatsächlich benötigen.
  • Sobald Sie wissen, wie viel Sie guten Gewissens jeden Monat zurücklegen können, richten Sie sich einen Dauerauftrag ein, so dass der Betrag automatisch von Ihrem Girokonto runtergeht, bevor Sie überhaupt in Versuchung kommen können, es auszugeben. Sie werden es überleben - versprochen!
  • Online Banking kann ungemein helfen, die Kontrolle darüber zu bewahren, wie Ihr Kontoguthaben im Laufe des Monats langsam dahin schmilzt. Bekommen Sie ein Gefühl dafür!
  • Setzen Sie sich Ziele, die Sie nur durch Sparen erreichen können. So schaffen Sie sich selbst Anreize. Dass Sie sich dafür anschließend nicht mit kleinen Goodies (AUSGABEN!) belohnen, versteht sich ja wohl von selbst!!

Und dann gibt es da noch den Typ mit der Geld-Phobie…
Unter den Typen mit der Geld-Phobie gibt es sogar zweierlei: Diejenigen, die übersättigt oder gelangweilt sind von Finanzangelegenheiten. Und die Geld-Hippies, die Geld als den Ursprung des Bösen ansehen und so tun, als ob es Geld gar nicht geben würde. Wer Geld aus dem Weg geht, ist aber noch lange nicht in der Lage, es gänzlich verschwinden zu lassen. Ob Sie in der Schuldenfalle stecken oder einfach nur keine Ahnung von Finanzen haben - es ist nie gut, eine Sammelstelle für ungeöffnete Bankauszüge oder Kreditkartenrechnungen zu werden. Seine Schulden abzubezahlen oder das Geld, das man besitzt, für sich arbeiten zu lassen, ist halb so wild. So zu tun, als ob Geld überflüssig wäre, ist schlicht und einfach absurd - es sei denn, Sie leben in einem Kloster. Wenn Sie sich unwohl fühlen, auf einem Haufen Geld zu sitzen, dann denken Sie doch mal an Wohltätigkeitsorganisationen. Oder verschenken Sie es einfach an ihre Familie ;-)

Egal, welcher Geld-Typ Sie sind, wenn Sie einmal etwas Zeit investieren, um der Sache auf den Grund zu gehen, werden Sie sich fragen, wieso Sie das eigentlich nicht schon viel früher getan haben.

Viel Spass beim Herausfinden, welcher Geld-Typ Sie sind, wünscht
das smava Team mit einem Augenzwinkern