Einträge mit den Tags ‘Finanzkrise’

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (20.Januar 2012)

Montag, 23. Januar 2012

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLiebe Leser,
auch diese Woche fassen wir unseren Wochenrückblick für Euch zusammen. Es ist viel geschehen, denn nach den Herabstufungen der Kreditwürdigkeit einiger Länder, sollen jetzt auch Unternehmensbranchen betroffen sein. Auch die Nachrichten um die Commerzbank nehmen nicht ab und auch um die Schuldenkrise wird es nicht ruhiger. Die Anzahl der Vorschläge und Ideen um die Eurokrise zu retten, erhöht sich. Dies, weitere interessante Themen und wie sich die Technik im Bereich des Bezahlens mit der EC-Karte verändern wird, sind hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Moody’s plant Herabstufungen in Unternehmensbranche

Nach Herabstufung der vielen Länder in der letzten Woche, wird jetzt eine Serie der Herabstufung in der Unternehmensbranche folgen. In einer aktuell veröffentlichten Studie zeigt sich, dass der Trend für die Bewertung der Kreditwürdigkeit von Unternehmen negativ ausfällt. Die Ratingagentur Moody’s geht davon aus, dass die geplanten Herabstufungen die Anhebungen übersteigen werden. Die Gründe hierfür, analysiert Wirtschaftsfacts.

Kroatien tritt der EU bei

Am Sonntag wurde über den Beitritt von Kroatien zur EU abgestimmt. Rund zwei Drittel stimmten zu. Jedoch nahmen auch nur weniger als 50% der Bevölkerung an der Abstimmung teil. Daraus lässt sich erkennen, dass die Begeisterung für einen EU Beitritt eher gering ausfällt. Warum man aber die EU nicht mit der Eurokrise in Verbindung bringen sollte, erklärt Wirtschaftsphilosoph.

Börsen und Geldanlage

Die Commerzbank braucht 350 Milliarden Euro

In den vergangenen Wochen gab es immer mehr Gerüchte um die Commerzbank. Von einem Schuldenschnitt von bis zu 75 Prozent war die Rede. Journalisten haben ermittelt, dass der Commerzbank nicht nur die geplanten 5,3 Milliarden fehlen, sondern 350 Milliarden. Dieser erhöhte Kapitalbedarf wurde bisher zwar nicht von der CoBa bestätigt, aber wie sie den erneuten Kapitalbedarf beschaffen könnte, zeigt Börsenblog.

Amerikanische Großkonzerne haben Dividende erhöht

Die amerikanischen Großkonzerne, wie zum Beispiel Mc Donalds, haben ihre Dividende erhöht. Trotz der anhaltenden Dauerkrise befinden sich die Ausschüttungen wieder auf einem Rekordniveau von $240 Milliarden. Im Gegensatz zum Vorjahr sind es $35 Milliarden mehr. Auch beim DAX sind einige Aktien zu finden, deren Kurse niedrig sind, die aber eine hohe Rendite ausweisen. Tim Schäfer gibt einen kleinen Ausblick in die Zukunft, selbst wenn eine Stagnation eintreffen würde.


Geldmarkt und Währungen

Frankreichs Verlust der Top-Bonität sollte Deutschland warnen

Frankreich wurde in seiner Kreditwürdigkeit von dem begehrten AAA auf AA+ herabgestuft. Das sollte auch für Deutschland ein Warnsignal sein. Denn die Ursachen für die Schuldenkrise sind noch lange nicht beseitigt. Noch ist der Ausblick für Deutschland positiv und trotzdem sind die Lasten der Euro-Rettung zu spüren. Wie sich das auf den Staatshaushalt und die Sozialkassen auswirken wird, analysiert Ökonomenblog.

Europa muss die Schuldenkrise überwinden – aber wie?

Was bei Griechenland anfing, hat bereits auch Kernländer erreicht. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich bereits in eine Schuldenkrise gewandelt und bedroht mittlerweile die Stabilität im Euroraum. Es müssen drei wichtige Themen bearbeitet werden: 1. Muss das Vertrauen in die Finanzmärkte gestärkt werden. 2. Enorme Konsolidierungserfordernisse in Ländern mit hoher Verschuldung können nicht allein von den betroffenen Staaten bewältigt werden. 3. Es müssen Maßnahmen getroffen werden, die neues Wachstum schaffen. Welche Lösungen bereits schon vorgenommen wurden und welche noch geplant sind, analysiert Ökonomenstimme.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Mit Hilfe von Crowdinvesting-Plattform werden Marktpreise für Startups ermittelt

Die Crowdinvesting-Plattform Innovestment bietet Gründern eines Unternehmens die Möglichkeit, das Startkapital bei Privatpersonen zu leihen. Dabei ermitteln sie den Preis einer Beteiligung über ein Auktionsverfahren. Dadurch ergibt sich für den potentiellen Gründer die Chance den Wert seines Unternehmens, ohne den ,,Markt“ bestimmen zu lassen. Wie das Prinzip im Detail funktioniert, erklärt Blickblog.

Mobile Payment durch Girogo

Über Mobile Payment wird immer mehr berichtet. Trotzdem kündigten die Sparkasse und Volksbank an, dass die die Girokarte weiterentwickeln werden, anstatt am Mobile Payment Entwicklungen vorzunehmen. Die Innovation „GiroPay“ der Sparkasse ist der erste Schritt. Dadurch können Kunden mit ihrer Girokarte, in der ein kleiner Chip eingebaut ist, kleinere Einkäufe kontaktlos bezahlen. Wie die genaue Funktionsweise aussieht, zeigt der Bank Blog.

Viele Grüße,
das smava-Team

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (9. Juni 2011)

Freitag, 10. Juni 2011

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLiebe Leser,

das Wochenende rückt näher und somit wollen wir euch heute Morgen wieder eine Übersicht über die wichtigsten Themen aus Wirtschaft und Finanzen bieten.

Was war diese Woche besonders interessant in den Wirtschafts-und Finanzblogs? Nach LinkedIn plant nun auch Groupon als nächstes großes Internetunternehmen den Börsengang. Diese Nachricht regte diese Woche die Diskussion um Internet Blasen von Neuem an. Einige Blogger zeigen zudem Skepsis, was Groupons Zahlen und Bilanzen angeht und erklären auf welche Ungereimtheiten sie gestoßen sind. Auch die „never ending story“ Griechenlands beschäftigte diese Woche die Gemüter: neue Finanzhilfen und eine mögliche Umschuldung waren hier die Hauptthemen.

Hier die Nachrichten im Detail, im Wochenrückblick:


Wirtschaft und Unternehmen

Wie soll es mit dem hochverschuldeten Griechenland weitergehen? Ökonomenstimme stellt verschiedene Szenarien vor und erklärt warum eine rasche Umschuldung die beste Möglichkeit ist, dem Land aus der Schuldenkrise zu helfen. Auch Finanzminister Wolfgang Schäuble scheint zu diesem Schluss gekommen zu sein - ACEMAXX- ANALYTICS berichtet von dem Schreiben, in dem Schäuble eine Umschuldung und ein neues Hilfsprogramm für Griechenland fordert.

Börsen und Geldanlage

Börsenpoint schaut auf die E.ON Aktie, die aufgrund der Energiewende und der daraus folgenden Kosten für Energiekonzerne stark gelitten hat. Sowohl Börsenpoint als auch Investorsinside evaluieren ob und wann sich ein - auf eine Erholung der Aktie spekulierender - Kauf für Anleger lohnen könnte. Investors Inside analysieren zudem die Performance der RWE Aktie und warum diese der E.ON Aktie vorzuziehen ist.

Wie von mehreren Printmedien berichtet wird, strebt nach LinkedIn nun ein weiteres Internetunternehmen den Börsengang an: das Rabattportal Groupon. Im letzten Wochenrückblick waren Blasen bereits ein Thema, Egghats Blog beleuchtet diese Woche Ungereimtheiten in Groupons Bilanzen und Blicklog erklärt warum man Groupons hohen Nutzerzahlen misstrauen sollte. Auch Boersenpoint stellt einige Fragen zum Thema, wie vertrauenswürdig ist Groupon?

Privatanleger, die interessante Tipps und Strategien suchen um erfolgreich zu investieren, sollten auch diese Woche wieder in Tim Schäfers Blog vorbeischauen. Insbesondere für Anleger, die Nachwuchs erwarten ist Tim Schäfer´s Beitrag vom Dienstag sehr lesenswert. Hier werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man die finanzielle Zukunft des Babys mit einem langfristigen Anlagestil und soliden Standardtiteln im Depot sichern kann.


Geldmarkt und Währungen

In einem umfassenden Artikel schaut start-trading.de auf die Geldpolitik der FED im Laufe der Finanzkrise, die Ergebnisse, die diese hervorbrachte und welchen Einfluss Ben Bernanke hierbei nimmt.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Wie Internetfirmen zunehmend den Zahlungsverkehr beherrschen und warum Banken hierbei die Verlierer sind erklärt der Bank-Blog. Blicklog verweist zudem auf das noch immer geringe Angebot an Mobile Banking Apps zur Verwaltung von Finanzen per Smartphone und welchen Nachholbedarf Banken hier haben.


Neu bei smava?
Wenn Sie sich für eine Finanzierung interessieren, dann schauen Sie doch einmal auf unserer Webseite vorbei und informieren sich über unser Kreditangebot.
Wenn Sie direkt spannende Projekte finanzieren möchten, informieren Sie sich zu unseren Möglichkeiten der Geldanlage

Eurozone in Gefahr?

Freitag, 26. November 2010

Aktuell ein großes Thema in den Medien ist der weitere Verlauf der Finanzkrise. Nachdem bereits für Griechenland im Sommer dieses Jahres ein Rettungspaket geschnürt wurde, wird jetzt darüber diskutiert, ob auch Irland, Portugal und vielleicht sogar Spanien folgen werden.

Einig sind sich die Berichterstatter bisher nicht; so zitiert die Welt beispielsweise den Ifo-Präsidenten Hans-Werner Sinn mit den Worten: „Die Lage ist überhaupt nicht so schlimm, wie getan wird.“ Seine Begründung: „Es wird immer von 130 Milliarden Euro geredet; so hoch seien die Forderungen der deutschen Banken, die angeblich gefährdet sind. Davon sind aber 100 Milliarden Euro Forderungen der Banken gegenüber ihren eigenen Zweckgesellschaften, die in Irland sitzen. Die haben ihr Geld in der weiten Welt investiert und mit den irischen Problemen gar nichts zu tun.“

Zerbricht die Eurozone?

Auch der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero versucht zu beruhigen und sagt, es wäre „absolut ausgeschlossen“, dass Spanien wie Irland auf den Euro-Rettungsfonds zurückgreifen müsse. Zwar gibt es hier durchaus auch anders lautende Meinungen, doch insgesamt stehen die Zeichen derzeit wieder sehr gut und sprechen für ein Andauern des Aufschwungs.
Entsprechend verwundert es nicht sonderlich, dass Experten ein Zerbrechen der Eurozone ausschließen. Die insgesamt zur Verfügung stehenden öffentlichen Hilfen betragen 925 Milliarden Euro, so dass auch die Sanierung Irlands gestemmt werden kann (Irland bat um 85 Milliarden Euro Unterstützung).

Gewinner der aktuellen Situation ist laut Ifo-Chef Sinn übrigens Deutschland. Dadurch, dass wieder vermehrt im eigenen Land investiert wird, wird es auch weiterhin einen Aufschwung in Deutschland geben. Dazu will selbstverständlich auch smava.de seinen Teil beitragen und als clevere Alternative zur Bank auch die mittelständischen Betriebe unterstützen, die bei Banken trotz des Aufschwungs nicht immer offene Türen finden.

Was halten Sie von den aktuellen Entwicklungen und glauben Sie, dass auch Portugal und Spanien Hilfe beantragen werden? Lassen Sie es uns wissen und schicken Sie uns Ihr Feedback!

Viele Grüße,
Ihr smava Team

 

Anmerkungen zur Finanzkrise vor 3 Jahren

Freitag, 27. August 2010

Vor rund 3 Jahren, im Sommer 2007, brach die große Finanzkrise aus, die Banken, Unternehmen und Privatpersonen im wahrsten Sinne des Wortes das Fürchten lehrte.

Nach vielen Analysen und mit gewissem Zeitabstand weiß man mittlerweile, dass die Finanzkrise primär auf eine starke und spekulative Expansion von Kreditderivaten wie beispielsweise Credit Default Swaps zurückzuführen ist (siehe dazu auch das hervorragende Buch vom Financial-Times Kolumnisten Wolfgang Münchau).

Teilweise hat die negative Rolle von Kreditpapieren dazu geführt, dass Kredite generell in Verruf gerieten. Jedoch muss man hier verschiedene Finanzierungsarten unterscheiden. Einerseits sind hier Kreditpapiere und –derivative zu nennen, die größtenteils keinen Wertbeitrag für die Realwirtschaft leisten und durch ihre negativen Konsequenzen sogar der Volkswirtschaft schaden. Andererseits sind reale Formen der Finanzierung für die Wirtschaft ein wichtiger Produktivfaktor. Hier sind neben Konsumentenkrediten vor allem Betriebs- und Investitionskredite für Unternehmen zu nennen.

Was bedeutete diese Finanzkrise für smava.de? Da Kredite im Zuge der Finanzkrise von klassischen Kreditinstituten deutlich zurückgefahren wurden, konnte smava.de gegen den Trend profitieren. Denn neben der restriktiveren Kreditvergabe der Banken drehten auch immer mehr Menschen ihrer Bank den Rücken zu und wählten alternative Finanzierungslösungen wie smava.de. Überraschend ist, dass diese Restriktionen insbesondere für kleine Betriebe und Handwerker immer noch gelten. Im Ergebnis ist smava.de eine feste Anlaufstelle für viele Selbständige geworden, die einen schnellen und einfachen Onlinekredit suchen.

Im Sinne aller Marktteilnehmer hoffen wir, dass die Finanzkrise nicht wiederkehrt. Obwohl wir uns des Eindrucks nicht erwehren können, dass in Teilen der Finanzindustrie immer noch keine Lehren gezogen wurden und teilweise „alles wie bisher“ läuft. Was meinen Sie? Welche Schlüsse haben Sie aus der Finanzkrise gezogen und wie beurteilen Sie die gegenwärtige Situation? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

Viele Grüße,
das smava Team
 

Wie stehen die Deutschen dem Thema Geld gegenüber?

Dienstag, 12. Mai 2009

Hat Sie auch schon immer interessiert, wem Ihr Nachbar sich beim Thema Geld anvertraut? … oder ob er beim Gehalt manchmal ein paar Euros dazu schwindelt? Genau solchen Fragen ist die comdirect Bank mit einer Studie, die in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut forsa durchgeführt wurde, auf den Grund gegangen. Anlass war das Bestreben, als Bank seine Kunden besser zu verstehen, also genau nachzuvollziehen, wie Menschen über das Thema Geld denken, wie sie mit dem Thema umgehen, was sie zu bestimmten Handlungen bewegt - und auf welcher Wissensbasis. Wir sind uns sicher, dass das auch die smava Nutzer interessiert und haben für Sie die interessantesten Ergebnisse zusammengefasst:

  • Dass Geld ein Tabuthema ist, hat sich durch die Studie bestätigt. “Über Geld redet man nicht” haben 72% der Befragten bejaht. Bei Freunden, Verwandten und Bekannten reden die Deutschen sogar lieber über ihr Sexleben (8%) als über ihr Einkommen (4%).
  • Jeder fünfte Deutsche gibt zu, dass er es in Gesprächen mit Freunden und Bekannten beim Thema Gehalt mit der Wahrheit nicht ganz so genau nimmt und seine finanzielle Situation etwas schlechter oder besser darstellt als sie tatsächlich ist. Ihren Lebenspartnern geben die meisten Deutschen dagegen ganz unverfälscht die Höhe ihres Gehalts preis.
  • Der Lebenspartner ist auch die Person, denen die Deutschen beim Thema Geld grundsätzlich das meiste Vertrauen schenken. Im Unterschied dazu ist das Vertrauen gegenüber Finanzberatern vergleichsweise gering: Nur die Hälfte der deutschen Verbraucher verlässt sich auf den Berater eines Geldinstituts. Aber dennoch: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Denn jeder sechste Deutsche kontrolliert ganz gerne heimlich die Ausgaben seines Ehe-/ Lebenspartners. Bei 23% der Befragten kommt es wegen Geldangelegenheiten sogar zum Streit.
  • Erstaunlich finden wir außerdem die Ergebnisse in punkto Finanzwissen: Tatsächlich weiß ein Viertel der deutschen Bevölkerung nicht, welche Bedeutung hinter dem Begriff Inflation steckt. 43% der Befragungsteilnehmer fühlen sich bei Finanzfragen überfordert.
  • Die meisten Deutschen (71%) haben durch die Finanzkrise das Vertrauen in das Wirtschaftssystem verloren, jedoch nur 21% haben auch Konsequenzen daraus gezogen, beispielsweise durch mehr Achtsamkeit oder Sparsamkeit.
  • Sehr interessant ist auch die Erkenntnis, dass diejenigen, die Geld an Freunde oder Bekannte verleihen, dies an bestimmte Bedingungen knüpfen: 84% der privaten Geld-Verleiher möchten wissen, wofür das Geld bestimmt ist. Wichtig dabei ist vor allem, dass das Geld möglichst sinnvoll zum Einsatz kommt und nicht etwa für die Begleichung von Spielschulden oder eine Schönheits-OP verwendet wird.

Letzteres ist ein Punkt, der bei smava von zentraler Bedeutung ist. Denn die Transparenz wofür das Geld verwendet wird, ist für viele Anleger eine wichtige Motivation, bei smava mitzumachen. Man entscheidet selbst, wem man das Geld gibt und wofür - normalerweise für Themen, die einem selbst am Herzen liegen. Die 2007 im Auftrag von smava vom Meinungsforschungsinstitut tns infratest durchgeführte Studie “Wie verleihen Deutsche privat Geld - und wofür?” kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: Die Bereitschaft, Geld an andere Privatleute zu verleihen, ist vom Einsatzzweck abhängig. Am liebsten wird Geld verliehen, wenn der Geldgeber die Leidenschaft des Kreditnehmers teilt oder das Gefühl hat, der anderen Person bei einer “guten” Sache zu helfen, beispielsweise wenn es um Weiterbildung, Studium, Familienfeiern oder Umschuldung geht. Im Vergleich zur aktuellen forsa-Studie war der Anteil der Deutschen, die angegeben haben, privat Geld zu verleihen, 2007 noch niedriger und lag bei etwa einem Viertel. Mittlerweile verleihen laut forsa-Studie bereits 60% der Deutschen privat Geld.

Viele Grüße,
Alexander Artopé, Geschäftsführer smava GmbH

Im Interview mit Torsten Elsner, GELD kompakt

Dienstag, 31. März 2009

smava spricht mit Torsten Elsner, Autor von GELD kompakt, über seinen Blog und die Finanzkrise.

smava: Ihr Blog GELD kompakt hat eine erstaunliche Themenvielfalt zu bieten: Von Will Smith über den Valentinstag bis hin zu klassischen Wirtschafts- und Finanzthemen. Wonach entscheiden Sie, worüber Sie in Ihrem Blog schreiben?

Elsner: Kernthemen der Themen auf www.geld-kompakt.de sind Geld und Finanzen in allen Aspekten. Dabei sollte ein bestimmtes Thema wichtige Informationen liefern und gleichzeitig auch eine unterhaltsame Lektüre sein. Einem Blog bieten sich hier natürlich ganz andere Möglichkeiten als beispielsweise einer Online-Zeitung.

smava: Welche Themen rücken durch die Finanzkrise in den Fokus Ihres Blogs? Kommt der Finanz-Blogosphäre vor dem Hintergrund der Finanz- und Konjunkturkrise aus Ihrer Sicht eine besondere Rolle zu?

Elsner: In Zeiten der Finanzkrise ist der Informationsdurst der Verbraucher besonders groß. Wir sind uns dieser Ausgangslage bewusst und wollen unsere Position als unabhängiger Blog nutzen, um über Hintergründe aufzuklären. Vor allem wollen wir auf www.geld-kompakt.de aber auch Tipps geben, wie der Verbraucher möglichst unbeschadet die Krise übersteht oder vielleicht einen persönlichen Vorteil daraus ziehen kann.

smava: Inwiefern spüren Sie bei den Medien ein gewisses Rudelverhalten?

Elsner: Sicherlich war die überbrachte Stimmung, besonders bei den Wirtschaftsnachrichten in den letzten Monaten selten optimistisch oder gar euphorisch. Ein Rudelverhalten konnten wir jedoch nicht erkennen. Gute unabhängige Redaktionen berichten differenziert über verschiedene Aspekte der Finanzkrise. Dabei ist auch klar, dass die Berichterstattung was einige Themen betrifft, immer in die gleiche Richtung gehen muss.
Aber auch Abseits dieser Pfade finden sich spannende Themen, die es wert sind erzählt zu werden oder kennen Sie, den Weg zur Null-Euro-Miete?

smava: Worüber wollten Sie schon immer mal schreiben, konnten oder durften es bisher aber nicht?

Elsner: Natürlich sind wir bei Geld kompakt auf das Thema Finanzen festgelegt, aber in der Regel finden sich Wege, um auch über Inhalte zu schreiben, die auf den ersten Blick wenig mit diesem Thema zu tun haben. Wir haben zum Glück ein sehr kreatives Blogger-Team. So können wir auch Themen wie Fußball, Reisen oder Süßigkeiten in die Blog-Themen einfließen lassen.

smava: Was wir sehr interessant an Ihrem Blog finden, sind u.a. die regelmäßigen Meinungsumfragen. Sind diese von Ihren Blog-Lesern für Ihre Blog-Leser gedacht oder werden die Resultate noch anderen Zielgruppen zugänglich gemacht?

Elsner: Das hängt ganz von den Umfragen an. Die meisten Umfragen sind natürlich für die Leser von Geld kompakt gedacht. Treffen wir aber Nerv unserer User und haben ein aussagekräftiges Ergebnis, enthalten wir dieses der Öffentlichkeit nicht vor.

smava: Was würden Sie deutschen Privatanlegern in Bezug auf ihre Geldanlage für das Jahr 2009 raten?

Elsner: Unabdingbar ist es natürlich, sich genau über Finanzprodukte zu informieren. Hier steht auch der Bankberater stark in der Pflicht. Dabei sollte man sich auf keinem Fall von Werbeaussagen, wie zum Beispiel hohen Garantiezinsen blenden lassen. Einen allgemeingültigen Anlage-Tipp können wir natürlich nicht geben. Wenn wir den hätten, säßen wir wahrscheinlich auf einer netten Sonneninsel und würden Cocktails schlürfen. Aber im Ernst: Jeder, der Geld anlegen will, muss in der Regel zwischen Risiko und möglichem Ertrag abwägen. Je größer die mögliche Rendite, desto höher auch das Risiko das daraus gar nichts wird…

smava: Herzlichen Dank für das interessante Interview!

Viele Grüße
Christine Barucha,
Manager Online-Marketing smava GmbH

Staatliche Hilfspakete fließen in Millionen-Boni für Bankmanager

Montag, 16. Februar 2009

Im Kampf gegen die internationale Finanzkrise haben sich die führenden Industrienationen wochenlang den Kopf darüber zerbrochen, welche Rettungsmaßnahmen wohl am wirkungsvollsten sind, haben Konzepte ausgearbeitet, einen gemeinsamen Aktionsplan erstellt. Wochenlang haben sich die Länderregierungen zusammengesetzt und Tagungen abgehalten, um einen Beschluss zu verabschieden, welche Hilfsmaßnahmen in welchem Umfang zum Einsatz kommen sollen. Alles mit dem Ziel, die ums Überleben kämpfenden Finanzhäuser zu unterstützen, die internationalen Finanzmärkte zu stabilisieren und letztlich zu verhindern, dass die weltweite Finanz- und Konjunkturkrise ungeahnte Ausmaße annimmt.

Banken in Deutschland wurden mit einem Hilfspaket in Milliarden-Höhe bezuschusst. Es handelt sich hier um das wohl größte Banken-Rettungspaket der Deutschen Nachkriegsgeschichte. Dass ein Teil dieser staatlichen Gelder seine Verwendung aber in großzügigen Bonuszahlungen an Bankmanager für das Krisenjahr 2008 findet, war seitens der Regierung nicht so vorgesehen. Angela Merkel gab im Gespräch mit dem Spiegel ihre Empörung über das Handeln der Banken zum Ausdruck. Nach Meinung der Bundeskanzlerin sei es “unverständlich, dass Banken, denen der Staat unter die Arme greift, in vielen Fällen gleichzeitig riesige Bonussummen auszahlen”. Die Regierung plant nun feste Regeln für Banken, die staatliche Hilfen in Anspruch nehmen. Die Höhe der Boni für Manager soll begrenzt werden. Man möchte für mehr Transparenz sorgen und Vorstände der Banken stärker haftbar machen.

Wie bereits beschrieben, halten wir es für zu einfach, pauschal “Bankkritik” zu üben. Aber zwei Dinge sind verbesserungsbedürftig: das erste Problem ist die starke Entkoppelung der Finanzwelt von der realen Wirtschaft, weil so ein “Schatten-Finanzsystem” entstand, das nun implodiert ist. Zweitens ist mehr Transparenz notwendig. Das betrifft vor allem die Frage, wohin das Geld geht und was damit passiert. Für unseren Marktplatz www.smava.de ist diese Transparenz ein zentrales Element. Denn nur so ist sichergestellt, dass alle Marktteilnehmer vor Ihrer Entscheidung “Kreditaufnahme” oder “Geldanlage” alle wichtigen Informationen einsehen und beurteilen können. Ebenso wichtig wäre es für Bankkunden, vor einer Anlageentscheidung oder Kreditaufnahme alle Informationen zur Verfügung haben, um eine gute Kaufentscheidung treffen zu können. Wir sind uns sicher, dass die zur Zeit stattfindenden Verwerfungen an den Finanzmärkten hierfür eine größere Akzeptanz bei den Banken schaffen werden - alleine schon deshalb, weil immer mehr Kunden dies einfordern.

Viele Grüße
Alexander Artopé, Geschäftsführer smava GmbH

Anleger verlieren das Vertrauen in Banken

Dienstag, 3. Februar 2009

Im Zuge der Finanzkrise sind Besserverdiener misstrauischer gegenüber Banken geworden. Das belegt der aktuelle German Wealth Monitor (GWM) - eine Studie, die vom Frankfurter Institut BrandControl seit 2006 zweimal jährlich unter 1.000 deutschen Top-Verdienern durchgeführt wird. Neben Anlageverhalten und Mediennutzung werden vor allem Einstellungen zu Banken sowie das Vertrauen in die Geldinstitute untersucht.

Die Inanspruchnahme der staatlichen Rettungspakete durch angeschlagene Banken wird laut GWM von Spitzenverdienern zwar grundsätzlich positiv bewertet und als hilfreiches Mittel angesehen, um die Finanzkrise schneller zu überwinden. Andererseits fördert dies nicht gerade die Reputation und das Kundenvertrauen. Nach Meinung von Dr. Harald Jossé, Geschäftsführer BrandControl, müssen Banken ihren Kunden jetzt glaubwürdig vermitteln, dass die Sicherheit der Geldanlage an oberster Stelle steht. Sie müssen Wege aufzeigen, wie sie sich zukünftig gegen ähnliche Entwicklungen und Risiken absichern wollen. Nur dann wird es den Banken gelingen, das Vertrauen ihrer Anleger zurückzugewinnen.

Deutsche Spitzenverdiener haben in Bezug auf ihre Geldanlage zunehmend Bedürfnis nach erhöhter Sicherheit, transparenter und aufrichtiger Kommunikation. Jeder vierte Anleger, der im Rahmen des German Wealth Monitor befragt wurde, hat vor, sein Anlageverhalten zu ändern. Der Trend geht eindeutig weg von risikoreichen hin zu sicheren Anlageklassen. Außerdem vertrauen vermögende Anleger immer weniger auf die Anlagetipps der Bankberater und möchten ihr Vermögen zunehmend selbst verwalten.

Dass sich immer mehr Privatanleger nach Alternativen umschauen, merken wir bei smava deutlich und sehen in den letzen Monaten einen enormen Zuwachs bei Anlegern.

Investments auf dem smava Kreditmarktplatz weisen eine sehr geringe Korrelation zu anderen Anlageklassen auf. Das Risiko der auf smava finanzierten Kredite ist wenig volatil und verhält sich unabhängig von der Entwicklung auf den Aktienmärkten. Angesichts der guten Renditen, die selbst nach Abzug des Risikoaufschlags und der ab 09.02. anfallenden Bearbeitungsgebühr zu erzielen sind, eignet sich eine smava Geldanlage hervorragend für die Depotbeimischung - ganz im Sinne einer wirkungsvollen Diversifikation. Durch die German Wealth Monitor Studie sehen wir uns auch darin bestätigt, einen Marktplatz zu schaffen, der Sicherheit, Transparenz und Fairness bietet und es den Nutzern ermöglicht, selbstbestimmt gute Geschäfte miteinander zu machen.

Viele Grüße,
Alexander Artopé, Geschäftsführer smava GmbH

Weihnachtskaufrausch und stabiles Konsumklima trotz Krise

Dienstag, 23. Dezember 2008

Wie kürzlich berichtet, zeigt der ifo Geschäftsklimaindex einen deutlichen Abwärtstrend. Unternehmen aller Wirtschaftssektoren sehen dem Jahr 2009 eher pessimistisch entgegen. Immer wieder prognostizieren Experten, dass der Deutschen Wirtschaft die womöglich schlimmste Rezession seit langem bevorsteht. Da liegt die Vermutung nahe, dass sich auch auf der Nachfrageseite eine stark negative Haltung abzeichnet.

Das Markforschungsinstitut GfK kann diese Annahme aktuell jedoch nicht bestätigen. So hält sich nach jüngsten Erkenntnissen das GfK-Barometer zu Beginn des neuen Jahres auf einem konstanten Niveau. Die Marktforscher führten unter 2000 Verbrauchern eine Umfrage durch, bei der es unter anderem um geplante Anschaffungen und Konsumvorhaben für zwanzig Bereiche der Gebrauchsgüter-, Verbrauchsgüter- und Dienstleistungsmärkte ging. Laut der Studie lassen sich die Deutschen nicht von der Konjunkturflaute und Rezessionsangst irritieren. Im Gegenteil: Das Konsumklima bleibt konstant. Die Kauflust der Deutschen stabilisiert sich Anfang 2009 trotz Finanzkrise und düsterer Wirtschaftsprognosen.

In Deutschland wird vor den Weihnachtsfeiertagen kräftig konsumiert. Dank der gesunkenen Inflationsrate läuft das Weihnachtsgeschäft dieses Jahr gut, so GfK- Vorstandschef Klaus Wübbenhorst. Einen weiterhin leichten Anstieg des privaten Verbrauchs um etwa 0,5% hält er durchaus für realistisch. Wie sich das Konsumklima im neuen Jahr aber tatsächlich weiterentwickeln wird, hängt in erster Linie davon ab, wie stark sich die Rezession auf den Arbeitsmarkt und damit auf den einzelnen Verbraucher auswirken wird.

Auf smava wirkt sich die Finanzkrise bislang sehr positiv aus. Da der Konsum im November und Dezember konstant blieb und teils leicht anstieg, Banken im Zuge der Finanzkrise jedoch sehr vorsichtig mit der Vergabe von Krediten geworden sind, schauen sich viele Verbraucher nach Alternativen um. In smava finden sie eine Plattform, auf der sie für ihre Konsumvorhaben fair, sicher und unkompliziert Geld leihen können.

Viele Grüße,
Alexander Artopé, Geschäftsführer smava GmbH

ARD Tagesthemen: smava ist Nr. 1 unter den Online-Kreditbörsen

Dienstag, 11. November 2008

In den Tagesthemen vom 10.11.08 berichtet die ARD über den Online-Kreditmarkplatz smava als eine gute Alternative zu Banken. Gerade im Hinblick auf die Finanzmarktkrise und ihren schwerwiegenden Folgen für die Deutsche Wirtschaft sehen viele Verbraucher in smava die ideale Möglichkeit, ihr Geld sicher anzulegen oder unkompliziert und schnell an einen günstigen Kredit zu kommen.

Für Kreditnehmer haben sich die Bedingungen verschärft - vor allem Kleinunternehmer tun sich aufgrund der Finanzmarktkrise sehr schwer, neue Investitionen über einen Bankkredit zu finanzieren. Maik Mätzing, der als Selbständiger einen kleinen Handwerksbetrieb mit 3 Mitarbeitern führt, berichtet in den ARD Tagesthemen über seine schlechten Erfahrungen mit Banken:
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video405684.html

smava profitiert von der aktuellen Entwicklung in der Bankenbranche. Insbesondere in den letzten Wochen war bei smava sowohl auf Anleger- als auch auf Kreditnehmerseite ein starkes Wachstum zu beobachten.

Viele Grüße,
Alexander Artopé, Geschäftsführer smava GmbH