Einträge mit den Tags ‘Geld’

Nur Bares ist Wahres

Mittwoch, 6. Januar 2010

Das smava Team wünscht allen Lesern und Kunden ein frohes neues Jahr 2010. Das letzte Jahr war für smava wieder ein Jahr voller Superlativen, 20 Millionen Euro haben wir an Krediten vermittelt, die Steigerungsraten zeigen nach oben.

Wir wünschen Ihnen das Beste im neuen Jahr. Vor allem hoffen wir, dass Sie nicht zu denjenigen gehören, deren Bankkarten streiken… Millionen von ec- und Kreditkarten funktionieren seit Tagen nur eingeschränkt. Viele Kunden erfahren es direkt an der Supermarktkasse oder im Restaurant. Dies ist äußerst unangenehm für alle Beteiligten, die Kunden sind in einer unangenehmen Situation und die Anbieter ebenfalls. Sie haben mit Einnahmeausfällen zu rechnen. Ein Softwarefehler verursacht das unangenehme Problem, und wer ist Schuld? Der Finger zeigt natürlich zuerst auf die Banken, diese verweisen auf die Kartenhersteller, diese auf die Software und so dreht sich das Rad. Anstatt einen Buhmann zu suchen, sollte schnell an einer Lösung gearbeitet werden. Der Austausch der Karten würde Monate dauern, die Software umzuprogrammieren ist eine Alternative. Auf jeden Fall sollte es schnell gehen, denn keiner möchte an der Kasse seine Lebensmittel überraschend wieder zurückgeben müssen, das Restaurant als Alternative ist auch kritisch – außer das Restaurant gewährt Kredit. Dann Guten Appetit!

Viele Grüße,
Ihr smava Team

10 interessante Fakten zum Thema Geld

Freitag, 27. November 2009

Geld regiert die Welt. Darum kann es nicht schaden ein paar Anekdoten zu dem Thema zu kennen. In der folgenden Liste haben wir hier mal 10 interessante Fakten zum Thema Geld zusammengetragen:

  1. Papiergeld wurde zum ersten Mal in China benutzt. Die ersten Überlieferungen stammen aus dem Jahr 812 n.Chr.
  2. Aus China kommt auch der größte jemals gedruckte Papierschein, der die größe eines DINA4 Blattes hatte und in der Ming-Dynastie in Verbreitung war.
  3. Der kleinste Geldschein wurde während der großen Inflation in Deutschland im Jahr 1923 gedruckt und bestand aus Kartonpapier in der größe eines 10 Cent Stücks und hatte den Wert eines Pfennigs.
  4. Im selben Jahr erreichte die Hyperinflation ihren Höhepunkt und eine Goldmark entsprach dem Wert von einer Billion Papiermark
  5. Der höchste Grundstückspreis aller Zeiten wurde 1988 in Tokyo gezahlt und entsprach umgerechnet etwa 200000 € pro Quadratmeter
  6. Der größte Lottojackpot wurde von 8 amerikanischen Arbeitern einer Fleischfabrik geknackt und brachte ihnen umgerechnet 274 Mio. € ein.
  7. Die Wahrscheinlichkeit auf einem 15 km langen Weg zur Lottoannahmestelle durch einen Autounfall zu sterben ist etwa 3-20 größer als die Wahrscheinlichkeit den Jackpot zu gewinnen.
  8. 2007 wurde der größte Schatz aller Zeiten im Atlantik entdeckt. Er besteht aus einer halben Million Gold- und Silbermünzen, die vor 400 Jahren versunken waren und einem Wert von 500 Mio. Dollar entsprechen
  9. Der teuerste Fußballtransfer aller Zeiten wurde 2009 für Cristiano Ronaldo über 80 Mio. Pfund zwischen Real Madrid und Manchester United abgewickelt.
  10. Das teuerste Handy ist das GoldVish ‘Le Million’. Es besteht aus weißem Gold und 20 karätigen Diamanten im Wert von 1,3 Mio. Dollar.

Viele Grüße
Das smava-Team

Von welcher Partei würden Sie Aktien kaufen?

Dienstag, 22. September 2009

Kurz vor der Bundestagswahl 2009 hatten 15 Studenten der Universität München die Idee, mit Hilfe einer virtuellen Wahl-Börse das Ergebnis der echten Bundestagswahl vorherzusagen. Auf www.wahlstreet.de, einem virtuellen Handelsplatz, kann jeder Internet-User seit dem 23. Juli 2009 Aktien seiner favorisierten Partei kaufen oder verkaufen.

Ein Spiel? Jein - denn es geht tatsächlich um reales Geld, das man investieren und im schlechtesten Fall auch verlieren kann. Allerdings ist der Geldeinsatz auf der Wahlstreet bewusst gering gehalten: Man kann Beträge zwischen fünf und 50 Euro anlegen. Für einen Euro erhalten Anleger 10.000 Wahleuro, die Währung der Wahlstreet. Mittlerweile spielen schon 500 Internetnutzer mit. Jeden Tag fiebern die Spieler aufs Neue mit und beobachten fleißig die Aktienkurse. Denn schließlich ist am 27.09.2009 gleich zweimal der Tag der Entscheidung: 1. Wer gewinnt die Wahl? … und 2. Wie viel Gewinn habe ich an der Wahlstreet gemacht?

Jochen Groß, Initiator des Forschungsprojektes “Wahlstreet” und wissenschaftlicher Mitarbeiter am soziologischen Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), geht es aber nicht nur um Gewinn oder Verlust. Ihm geht es vor allem darum, herauszufinden, “welche Einflussfaktoren den Markt treiben und welche Auswirkungen Meinungsumfragen haben”, so der angehende Wissenschaftler.

Momentan liegt die CDU zusammen mit der CSU bei ca. 33%, die SPD bei ca. 24%. Auf die FDP fallen 13,5% ab und die Grünen kommen auf ca. 11,5%, knapp gefolgt von der Linken mit 11%.

Also, liebe Anleger, wenn Sie mitbestimmen wollen, wer das Rennen macht, dann nix wie los zur Wahlstreet - der Countdown läuft! Für längerfristige Anlagen können Sie auch schon bei smava Beträge ab 250€ in interessante, aber unpolitische Projekte investieren ;-)

Viele Grüße
das smava Team

Sicherheit spielt bei deutschen Anlegern eine immer größere Rolle

Mittwoch, 16. September 2009

Einer aktuellen Studie von Schroders und der GfK zufolge sind die Deutschen bei Geldanlageentscheidungen noch vorsichtiger geworden als sie bisher waren. Oft entgehen ihnen dadurch sogar Chancen, doch die Sicherheit geht eindeutig vor. Die Studie wurde bereits vor zwölf Monaten zum ersten Mal durchgeführt. Die Ergebnisse der aktuellen Untersuchung konnten also direkt mit denen der vorjährigen Befragung verglichen werden und dadurch Entwicklungstendenzen ermittelt werden. Ziel der Studie ist es, das Anlageverhalten der deutschen Privatanleger zu durchleuchten.

Die meisten Privatanleger (80%) investieren ihr Geld lieber in deutsche Anlageprodukte und möchten dies auch in den nächsten zwei Jahren tun. Der Grund ist weniger Strategie und Berechnung als viel mehr Angst vor Verlusten. Zwei Drittel der Befragten sind der Ansicht, dass internationale Kapitalanlagen mit einem zu hohen Risiko behaftet sind. Dennoch halten aber rund die Hälfte der Befragten China für die zukünftige ökonomische Supermacht.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH, ist der Meinung, dass die Vorliebe für Geldanlagen im Heimatland zwar nachvollziehbar und menschlich sei, dass Anleger in Wirklichkeit aber unter Umständen ein höheres Risiko in Kauf nehmen, wenn sie sich ausschließlich auf den deutschen Anlagemarkt konzentrieren. Wie wir bereits vor einigen Monaten im Blog beschrieben haben, kann durch eine gute Diversifikation seines Portfolios eine Risikoreduktion erreicht werden. Küssner empfiehlt daher, sich ein ausgewogenes Portfolio zusammenzustellen und hier auch Kapitalanlagen in Schwellenländern nicht außer Acht zu lassen.

Wie durch die Studie außerdem ans Licht kam, besteht bei deutschen Anlegern noch ein großer Aufklärungsbedarf. Damit Anleger auf smava.de die richtigen Investitionsentscheidungen treffen können, bietet smava regelmäßig Telefonkonferenzen für Anleger an, bei denen auf sämtliche Fragen und Themen eingegangen wird, die unsere Anleger interessieren.

Viele Grüße
das smava Team

Sind Geldangelegenheiten Frauensache?

Mittwoch, 2. September 2009

Wenn es um die Frage geht, wofür Geld ausgegeben werden soll, haben eindeutig Frauen das Sagen, so eine neue Studie des Beratungsunternehmens Boston Consulting. Von 100 Euro, die in einem deutschen Haushalt konsumiert werden, geben Frauen im Durchschnitt 72 Euro entweder direkt aus oder sie entscheiden zumindest (mit), was mit dem Geld passiert. “Frauen sind in den meisten Familien der oberste Finanzchef”, so Antonella Mei-Pochtler, Geschäftsführerin bei Boston Consulting. Im Rahmen der Studie wurden 12.000 Frauen in 22 verschiedenen Ländern zu ihrem finanziellen Handlungsspielraum befragt. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern bestimmt das weibliche Geschlecht über einen Großteil der Haushaltsausgaben.

Mittlerweile ändern auch immer mehr Unternehmen ihre Kommunikationsstrategie dahingehend, dass die werbliche Ansprache sich stärker an das weibliche Geschlecht richtet - sogar in Branchen, in denen bislang Männer die absolute Hoheit hatten. Baumärkte beispielsweise, die bis vor einigen Jahren noch eine absolute Männerdomäne waren, verwenden auf Werbemitteln inzwischen nicht mehr den typischen Heimwerker, sondern die Frau im Blaumann.

Dieser Trend ist auch ganz einfach nachzuvollziehen: Denn zum einen nimmt sowohl der Anteil der erwerbstätigen Frauen weltweit zu als auch der Anteil der weiblichen Beschäftigten in höheren beruflichen Positionen. Damit verfügt die Gesamtheit der Frauen über ein immer größeres finanzielles Budget. Zum anderen übernehmen Frauen in Familienhaushalten ohnehin meist die Rolle des Einkäufers und sind damit für sämtliche Konsumausgaben verantwortlich.

Unter den smava Kreditnehmern sind etwa 30% weiblich. Wer weiß, wie die Geschlechterverteilung der smava Kreditnehmer in den nächsten 2 Jahren aussehen wird … Ganz klar sind es aber nach wie vor die Männer, die sich darum kümmern, das Geld zu vermehren. Denn 90% unserer smava Anleger sind männlich. Um also auf unsere anfängliche Frage “Sind Geldangelegenheiten Frauensache?” zurückzukommen: Ja, zumindest was Konsumausgaben anbelangt. Geldanlage und Finanzplanung liegt aber nach wie vor überwiegend in der Hand der Männer.

Viele Grüße
das smava Team

Welcher Geld-Typ sind Sie? - Ein ernster Kommentar in einem halbernsten Ton ;-)

Freitag, 14. August 2009

Auf money.uk.msn.com haben wir einen guten Kommentar zum Thema “Welcher Geld-Typ sind Sie?” entdeckt. Wir haben uns erlaubt, diesen frei übersetzt im smava Blog aufzugreifen:

Extrovertiert, introvertiert, schizophren … das Leben ist voll von verschiedenen Persönlichkeiten und Typen. Aber der beliebte Partylöwe zu sein, bedeutet nicht zwangsläufig, dass man auch großzügig mit seinem Geld umgeht. Und umgekehrt kann ein kleines graues Mäuschen durchaus mal Bock auf ausgelassene Wettspiele haben. Ein gutes Verständnis über die eigene Einstellung zu Geld und Finanzen zu haben, kann unbezahlbar sein, wenn es darum geht, sich von schlechten Angewohnheiten zu trennen, Ziele zu erreichen oder sein Kapital besser für sich arbeiten zu lassen.

Beispielsweise wissen wir, dass der Geld-Typ “Ausgeber” wahrscheinlich oft Schulden macht. Wenn er sich aber seine Einstellung zu Geld eingesteht, ist er auch in der Lage, auf Dinge zu achten, die seine Prasserei auslösen, und kann endlich anfangen zu sparen. Der Geld-Typ “Sparer” dagegen ist wahrscheinlich glücklich, wenn er sein Geld horten kann, und denkt nicht darüber nach, wie schön sein Geld sich vermehren könnte, wenn er ein gut durchmischtes Portfolio hätte anstatt ein einziges fettes Sparkonto.

Also welcher Geld-Typ sind Sie - der Sparer?
Eine gewisse Sicherheit zu haben, ist bei Geldangelegenheiten nie schlecht. So hat man immer die Gewissheit, jeden Monat seine Rechnungen bezahlen zu können. Für den “Heavy Sparer” ist Sicherheit aber schon zu einer Lebensgewohnheit geworden. Der Sparer hasst Schulden von Grund auf. Er versucht, sie auf Teufel komm raus zu vermeiden. Er kann es einfach nicht nachvollziehen, wie jemand leben kann, ohne drei Monatsgehälter für den Notfall z.B. den Weltuntergang ;-) auf dem Konto zu haben. Wer sich von einem Sparer Geld leiht, bekommt meistens gleich einen schönen langen Vortrag über Geldmanagement kostenlos on Top - und oben drauf gibt’s dann noch gratis eine nicht enden wollende Fragerunde, wieso man denn gerade pleite ist ;-)

Wenn Sie sich in diesem Profil wiederfinden, denken Sie über folgendes nach:

  • Machen Sie sich bewusst, dass Ihre komplette Zeit wahrscheinlich ausschließlich mit Geld sparen draufgeht - und am Ende gar keine Zeit mehr übrig ist, um Ihr Angespartes zu genießen!
  • Wenn Sie nicht wissen, wohin mit Ihrem Geld, wieso stellen Sie es nicht einfach über Plattformen wie smava anderen zur Verfügung? Dann haben Sie die Gewissheit, dass Ihr Geld einem anderen Menschen hilft und damit sinnvoll angelegt ist.


Oder sehen Sie sich eher in der Rolle des Ausgebers?

Ausgeber haben Fun, Fun, Fun - zumindest solange die Bank nicht die Karte einbehält. Erst dann jammern Ausgeber “Och, wäre ich doch lieber ein Sparer gewesen” - aber die Reue hält nicht lange an! Kaum ist das nächste Monatsgehalt auf dem Konto, werden schon die nächsten Spässchen ausgeheckt. Wie ein kleines, verspieltes Hündchen schmeißt sich der Ausgeber lustvoll in jedes Vergnügen, und fängt an zu jaulen, wenn er realisiert, wie viel Kohle er gerade verschleudert hat. Es sieht fast so aus, als ob der Ausgeber alles hamstert, was ihm gefällt. Doch insgeheim wünscht er sich vielleicht, er hätte das Geld anstatt in 50 Designer Schuhe lieber in ein neues Haus investiert oder sogar auf einem Sparkonto deponiert, welches erst angefasst wird, wenn es tatsächlich nötig ist z.B. wenn die Waschmaschine gerade ihren Geist aufgegeben hat. Das Tolle am Geld sparen ist, dass es einem langfristig sogar mehr Möglichkeiten eröffnet und nicht (wie der Ausgeber sich einbildet) mit Einschränkungen einhergeht.

Lieber Ausgeber, möchten Sie Ihrem Typ eine neue Note verleihen? So wird’s gemacht:

  • Stellen Sie einen Haushaltsplan auf. Dann wissen Sie genau, wohin wie viel Geld fließt und in welcher Höhe Sie etwas abzwacken und zurücklegen können.
  • Versuchen Sie herauszufinden, welche Faktoren Ihre Kauflust auslösen. Das kann Langeweile sein oder Frust oder auch die Gewissheit, dass man ja eh bald wieder sein neues Gehalt auf dem Konto hat. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier - schon klar! Aber versuchen Sie bitte, Ihre Gewohnheiten zu ändern z.B. nicht mehr an jede Mittagspause einen kleinen Stadtbummel ranzuhängen oder am Wochenende vor Langeweile durchs Einkaufscenter zu schlendern.
  • Lassen Sie Ihre Kredit- und EC-Karte doch mal zuhause und nehmen Sie morgens nur so viel Bargeld mit wie Sie untertags tatsächlich benötigen.
  • Sobald Sie wissen, wie viel Sie guten Gewissens jeden Monat zurücklegen können, richten Sie sich einen Dauerauftrag ein, so dass der Betrag automatisch von Ihrem Girokonto runtergeht, bevor Sie überhaupt in Versuchung kommen können, es auszugeben. Sie werden es überleben - versprochen!
  • Online Banking kann ungemein helfen, die Kontrolle darüber zu bewahren, wie Ihr Kontoguthaben im Laufe des Monats langsam dahin schmilzt. Bekommen Sie ein Gefühl dafür!
  • Setzen Sie sich Ziele, die Sie nur durch Sparen erreichen können. So schaffen Sie sich selbst Anreize. Dass Sie sich dafür anschließend nicht mit kleinen Goodies (AUSGABEN!) belohnen, versteht sich ja wohl von selbst!!

Und dann gibt es da noch den Typ mit der Geld-Phobie…
Unter den Typen mit der Geld-Phobie gibt es sogar zweierlei: Diejenigen, die übersättigt oder gelangweilt sind von Finanzangelegenheiten. Und die Geld-Hippies, die Geld als den Ursprung des Bösen ansehen und so tun, als ob es Geld gar nicht geben würde. Wer Geld aus dem Weg geht, ist aber noch lange nicht in der Lage, es gänzlich verschwinden zu lassen. Ob Sie in der Schuldenfalle stecken oder einfach nur keine Ahnung von Finanzen haben - es ist nie gut, eine Sammelstelle für ungeöffnete Bankauszüge oder Kreditkartenrechnungen zu werden. Seine Schulden abzubezahlen oder das Geld, das man besitzt, für sich arbeiten zu lassen, ist halb so wild. So zu tun, als ob Geld überflüssig wäre, ist schlicht und einfach absurd - es sei denn, Sie leben in einem Kloster. Wenn Sie sich unwohl fühlen, auf einem Haufen Geld zu sitzen, dann denken Sie doch mal an Wohltätigkeitsorganisationen. Oder verschenken Sie es einfach an ihre Familie ;-)

Egal, welcher Geld-Typ Sie sind, wenn Sie einmal etwas Zeit investieren, um der Sache auf den Grund zu gehen, werden Sie sich fragen, wieso Sie das eigentlich nicht schon viel früher getan haben.

Viel Spass beim Herausfinden, welcher Geld-Typ Sie sind, wünscht
das smava Team mit einem Augenzwinkern

Wie stehen die Deutschen dem Thema Geld gegenüber?

Dienstag, 12. Mai 2009

Hat Sie auch schon immer interessiert, wem Ihr Nachbar sich beim Thema Geld anvertraut? … oder ob er beim Gehalt manchmal ein paar Euros dazu schwindelt? Genau solchen Fragen ist die comdirect Bank mit einer Studie, die in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut forsa durchgeführt wurde, auf den Grund gegangen. Anlass war das Bestreben, als Bank seine Kunden besser zu verstehen, also genau nachzuvollziehen, wie Menschen über das Thema Geld denken, wie sie mit dem Thema umgehen, was sie zu bestimmten Handlungen bewegt - und auf welcher Wissensbasis. Wir sind uns sicher, dass das auch die smava Nutzer interessiert und haben für Sie die interessantesten Ergebnisse zusammengefasst:

  • Dass Geld ein Tabuthema ist, hat sich durch die Studie bestätigt. “Über Geld redet man nicht” haben 72% der Befragten bejaht. Bei Freunden, Verwandten und Bekannten reden die Deutschen sogar lieber über ihr Sexleben (8%) als über ihr Einkommen (4%).
  • Jeder fünfte Deutsche gibt zu, dass er es in Gesprächen mit Freunden und Bekannten beim Thema Gehalt mit der Wahrheit nicht ganz so genau nimmt und seine finanzielle Situation etwas schlechter oder besser darstellt als sie tatsächlich ist. Ihren Lebenspartnern geben die meisten Deutschen dagegen ganz unverfälscht die Höhe ihres Gehalts preis.
  • Der Lebenspartner ist auch die Person, denen die Deutschen beim Thema Geld grundsätzlich das meiste Vertrauen schenken. Im Unterschied dazu ist das Vertrauen gegenüber Finanzberatern vergleichsweise gering: Nur die Hälfte der deutschen Verbraucher verlässt sich auf den Berater eines Geldinstituts. Aber dennoch: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Denn jeder sechste Deutsche kontrolliert ganz gerne heimlich die Ausgaben seines Ehe-/ Lebenspartners. Bei 23% der Befragten kommt es wegen Geldangelegenheiten sogar zum Streit.
  • Erstaunlich finden wir außerdem die Ergebnisse in punkto Finanzwissen: Tatsächlich weiß ein Viertel der deutschen Bevölkerung nicht, welche Bedeutung hinter dem Begriff Inflation steckt. 43% der Befragungsteilnehmer fühlen sich bei Finanzfragen überfordert.
  • Die meisten Deutschen (71%) haben durch die Finanzkrise das Vertrauen in das Wirtschaftssystem verloren, jedoch nur 21% haben auch Konsequenzen daraus gezogen, beispielsweise durch mehr Achtsamkeit oder Sparsamkeit.
  • Sehr interessant ist auch die Erkenntnis, dass diejenigen, die Geld an Freunde oder Bekannte verleihen, dies an bestimmte Bedingungen knüpfen: 84% der privaten Geld-Verleiher möchten wissen, wofür das Geld bestimmt ist. Wichtig dabei ist vor allem, dass das Geld möglichst sinnvoll zum Einsatz kommt und nicht etwa für die Begleichung von Spielschulden oder eine Schönheits-OP verwendet wird.

Letzteres ist ein Punkt, der bei smava von zentraler Bedeutung ist. Denn die Transparenz wofür das Geld verwendet wird, ist für viele Anleger eine wichtige Motivation, bei smava mitzumachen. Man entscheidet selbst, wem man das Geld gibt und wofür - normalerweise für Themen, die einem selbst am Herzen liegen. Die 2007 im Auftrag von smava vom Meinungsforschungsinstitut tns infratest durchgeführte Studie “Wie verleihen Deutsche privat Geld - und wofür?” kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: Die Bereitschaft, Geld an andere Privatleute zu verleihen, ist vom Einsatzzweck abhängig. Am liebsten wird Geld verliehen, wenn der Geldgeber die Leidenschaft des Kreditnehmers teilt oder das Gefühl hat, der anderen Person bei einer “guten” Sache zu helfen, beispielsweise wenn es um Weiterbildung, Studium, Familienfeiern oder Umschuldung geht. Im Vergleich zur aktuellen forsa-Studie war der Anteil der Deutschen, die angegeben haben, privat Geld zu verleihen, 2007 noch niedriger und lag bei etwa einem Viertel. Mittlerweile verleihen laut forsa-Studie bereits 60% der Deutschen privat Geld.

Viele Grüße,
Alexander Artopé, Geschäftsführer smava GmbH