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Wussten Sie schon wie ein Big Mac und Zinsen zueinander stehen?

Donnerstag, 17. September 2009

Den berühmten Burger gibt es fast überall auf der Welt, daher hat vor über 20 Jahren die britische Zeitschrift “Economist” den “Big Mac Index” eingeführt. Dass dieser Maßstab inzwischen so legendär geworden ist, hatte die Redakteurin Pam Woodall wohl nicht geplant.

Der Index misst den Wohlstand und die Kaufkraft der Länder dieser Welt, da sich die Währungen leicht in Dollar umrechnen lassen und daher gut vergleichbar sind. Zum Beispiel kostet der Burger in Hongkong umgerechnet $ 1,54, wofür man hingegen in der Schweiz $ 5,20 bezahlen muss. Doch nach über 20 Jahren bekommt der berühmte Index Konkurrenz vom Billy, dem Ikea Bücherregal. Da Verhält sich das Preisgefälle ganz anders als beim Big Mac. Denn in den Vereinigtem Emiraten - dem Land mit den meisten Millionären - ist das Regal am günstigsten mit $ 47,64, hingegen in Hongkong $ 64,38. Billy als Basis für einen neuen Wohlstandsindex einzuführen wird sich sicher nicht durchsetzen, da ein Regal kein geeignetes Konsumgut darstellt, weil man es zu selten kauft, um wirtschaftliche Prognosen auszudrücken.

Ein weiterer Indikator für die Konjunktur im Land sind die Zinsen. Orientierung dafür bietet der Leitzins. Ist der Zins in einem Land recht niedrig, wird weniger gespart, sondern mehr investiert - so auch der aktuelle Trend. Das Zinsniveau für Kredite ist aktuell relativ niedrig, wie allerdings bei den meisten Anlageformen auch. Auf smava treffen Angebot und Nachfrage zusammen - der Preis dafür sind die Zinsen. Diese werden nicht diktiert, sondern untereinander vereinbart. Vielleicht wird bald ein neuer smava-Index eingeführt, denn der Marktplatz unterliegt ja auch täglichen Einflüssen der Menschen ;-)

Ihr smava Team