Einträge mit den Tags ‘kreditwürdigkeit’

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (20.Januar 2012)

Montag, 23. Januar 2012

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLiebe Leser,
auch diese Woche fassen wir unseren Wochenrückblick für Euch zusammen. Es ist viel geschehen, denn nach den Herabstufungen der Kreditwürdigkeit einiger Länder, sollen jetzt auch Unternehmensbranchen betroffen sein. Auch die Nachrichten um die Commerzbank nehmen nicht ab und auch um die Schuldenkrise wird es nicht ruhiger. Die Anzahl der Vorschläge und Ideen um die Eurokrise zu retten, erhöht sich. Dies, weitere interessante Themen und wie sich die Technik im Bereich des Bezahlens mit der EC-Karte verändern wird, sind hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Moody’s plant Herabstufungen in Unternehmensbranche

Nach Herabstufung der vielen Länder in der letzten Woche, wird jetzt eine Serie der Herabstufung in der Unternehmensbranche folgen. In einer aktuell veröffentlichten Studie zeigt sich, dass der Trend für die Bewertung der Kreditwürdigkeit von Unternehmen negativ ausfällt. Die Ratingagentur Moody’s geht davon aus, dass die geplanten Herabstufungen die Anhebungen übersteigen werden. Die Gründe hierfür, analysiert Wirtschaftsfacts.

Kroatien tritt der EU bei

Am Sonntag wurde über den Beitritt von Kroatien zur EU abgestimmt. Rund zwei Drittel stimmten zu. Jedoch nahmen auch nur weniger als 50% der Bevölkerung an der Abstimmung teil. Daraus lässt sich erkennen, dass die Begeisterung für einen EU Beitritt eher gering ausfällt. Warum man aber die EU nicht mit der Eurokrise in Verbindung bringen sollte, erklärt Wirtschaftsphilosoph.

Börsen und Geldanlage

Die Commerzbank braucht 350 Milliarden Euro

In den vergangenen Wochen gab es immer mehr Gerüchte um die Commerzbank. Von einem Schuldenschnitt von bis zu 75 Prozent war die Rede. Journalisten haben ermittelt, dass der Commerzbank nicht nur die geplanten 5,3 Milliarden fehlen, sondern 350 Milliarden. Dieser erhöhte Kapitalbedarf wurde bisher zwar nicht von der CoBa bestätigt, aber wie sie den erneuten Kapitalbedarf beschaffen könnte, zeigt Börsenblog.

Amerikanische Großkonzerne haben Dividende erhöht

Die amerikanischen Großkonzerne, wie zum Beispiel Mc Donalds, haben ihre Dividende erhöht. Trotz der anhaltenden Dauerkrise befinden sich die Ausschüttungen wieder auf einem Rekordniveau von $240 Milliarden. Im Gegensatz zum Vorjahr sind es $35 Milliarden mehr. Auch beim DAX sind einige Aktien zu finden, deren Kurse niedrig sind, die aber eine hohe Rendite ausweisen. Tim Schäfer gibt einen kleinen Ausblick in die Zukunft, selbst wenn eine Stagnation eintreffen würde.


Geldmarkt und Währungen

Frankreichs Verlust der Top-Bonität sollte Deutschland warnen

Frankreich wurde in seiner Kreditwürdigkeit von dem begehrten AAA auf AA+ herabgestuft. Das sollte auch für Deutschland ein Warnsignal sein. Denn die Ursachen für die Schuldenkrise sind noch lange nicht beseitigt. Noch ist der Ausblick für Deutschland positiv und trotzdem sind die Lasten der Euro-Rettung zu spüren. Wie sich das auf den Staatshaushalt und die Sozialkassen auswirken wird, analysiert Ökonomenblog.

Europa muss die Schuldenkrise überwinden – aber wie?

Was bei Griechenland anfing, hat bereits auch Kernländer erreicht. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich bereits in eine Schuldenkrise gewandelt und bedroht mittlerweile die Stabilität im Euroraum. Es müssen drei wichtige Themen bearbeitet werden: 1. Muss das Vertrauen in die Finanzmärkte gestärkt werden. 2. Enorme Konsolidierungserfordernisse in Ländern mit hoher Verschuldung können nicht allein von den betroffenen Staaten bewältigt werden. 3. Es müssen Maßnahmen getroffen werden, die neues Wachstum schaffen. Welche Lösungen bereits schon vorgenommen wurden und welche noch geplant sind, analysiert Ökonomenstimme.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Mit Hilfe von Crowdinvesting-Plattform werden Marktpreise für Startups ermittelt

Die Crowdinvesting-Plattform Innovestment bietet Gründern eines Unternehmens die Möglichkeit, das Startkapital bei Privatpersonen zu leihen. Dabei ermitteln sie den Preis einer Beteiligung über ein Auktionsverfahren. Dadurch ergibt sich für den potentiellen Gründer die Chance den Wert seines Unternehmens, ohne den ,,Markt“ bestimmen zu lassen. Wie das Prinzip im Detail funktioniert, erklärt Blickblog.

Mobile Payment durch Girogo

Über Mobile Payment wird immer mehr berichtet. Trotzdem kündigten die Sparkasse und Volksbank an, dass die die Girokarte weiterentwickeln werden, anstatt am Mobile Payment Entwicklungen vorzunehmen. Die Innovation „GiroPay“ der Sparkasse ist der erste Schritt. Dadurch können Kunden mit ihrer Girokarte, in der ein kleiner Chip eingebaut ist, kleinere Einkäufe kontaktlos bezahlen. Wie die genaue Funktionsweise aussieht, zeigt der Bank Blog.

Viele Grüße,
das smava-Team

Ratingagentur Moody’s stuft Kreditwürdigkeit Japans herab

Mittwoch, 24. August 2011

Heute Morgen gab die US-Amerikanische Ratingagentur Moody’s Investors Service die Herabstufung der Kreditwürdigkeit Japans von Aa2 auf Aa3 bekannt. Nach dem Ratingsystem von Moody’s sind japanische Staatsanleihen somit auf dem Weg, mit der Bewertung „Durchschnittlich gute Anlage“, anstatt der besseren Bewertung „Prinzipiell sichere Anlage“ gekennzeichnet zu werden. Der Ausblick der japanischen Anleihen bleibt laut Moody’s jedoch stabil.

Gründe für die Herabstufung

Als Hauptgründe gab die Agentur das hohe Haushaltsdefizit und den Anstieg der Staatsschulden an. Zudem erschwerten das schwere Erdbeben im März und die daraus folgende Atomkatastrophe in Fukushima es der japanischen Regierung zusätzlich, die Schuldenlast des Landes zu kürzen.

Allerdings hatte das Land bereits vor der Naturkatastrophe mit erheblichen Wirtschaftsproblemen zu kämpfen. So wurde bereits Anfang des Jahres in Aussicht gestellt, dass Japans Staatsverschuldung 2012 auf fast 220 Prozent des Bruttoinlandsproduktes ansteigen wird. Derzeit liegt Japans Schuldenquote im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt bei 200 Prozent. Laut OECD ist Japan somit das Land mit der höchsten Schuldenquote der Welt. Auch die Wachstumsraten der einstigen zweitgrößten Volkswirtschaft sind bereits seit langem enttäuschend.

Weitere Gründe finden sich wie so oft in der Politik. Die häufigen Regierungswechsel der letzten Jahre verhindern ein solides, wirtschaftspolitisches Umsetzen von Reformen. Der derzeitige Premierminister Naoto Kan hat bereits seinen Rücktritt zum Ende des Monats angekündigt, und so den Weg bereitet für den fünften japanischen Regierungschef in 6 Jahren.

Reaktionen der Märkte

Als hätte sich die Finanzwelt an die wiederholten Herabstufungen der Ratingagenturen gewöhnt, reagierten die Märkte in Tokyo und an den anderen Handelsplätzen kaum auf die Ankündigung von Moody’s. Der Yen blieb im Vergleich zum Dollar fast unverändert bei 76, 70 Dollar und der japanische Finanzminister Yoshihiko Noda, der als Nachfolger des derzeitigen Premiers gehandelt wird, wollte keine Stellungnahme zur Herabstufung abgeben. Auch der Nikkei lag zu Beginn des Tages nur leicht im Minus.


Wer mehr zu diesem Thema erfahren will, dem können wir einen Artikel in unserem Finanzratgebers über Ratingagenturen empfehlen.


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Steve Jobs, Bill Gates und die Kreditwürdigkeit von Banken

Freitag, 8. Juli 2011

Steve Jobs und Bill Gates unterhalten sich über Banken. Gerade sind wir auf eine herrlich sarkastische Bildmontage gestoßen, in der die “Kreditwürdigkeit” von Banken aufgegriffen wird. Das wollen wir euch natürlich vorenthalten und wünschen viel Spaß beim Anschauen:

Gates und Jobs im Gespräch

Die Banken konnten zuletzt zwar mit umfangreichen Staatshilfen aus der Bredouille gebracht werden, doch niemand vermag zu sagen, wie lange die vermeintliche Stabilität anhalten wird. Sollten die Banken wieder einmal in Schwierigkeiten geraten, könnten vielleicht Bill Gates und Steve Jobs Abhilfe schaffen. Zusammen verfügen die Urheber der Computerindustrie über ein Vermögen von geschätzten 64,3 Milliarden Dollar (Forbes), wobei der Löwenanteil hiervon in den Händen des Microsoft Gründers liegt.

Ob dieser sich wirklich an einer Bankenrettung beteiligen würde, ist allerdings schwer einzuschätzen, zum Thema Banken war er schon vor der Finanzkrise der Meinung: „Banking is necessary, Banks are not!“


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Bayern München wird Deutscher Meister der Kreditwürdigkeit!

Mittwoch, 11. Mai 2011

smava-Umfrage zur Kreditwürdigkeit deutscher Fußballvereine

Zum Ende der Bundesligasaison wollten wir von euch wissen: Welchen Fußballvereinen würdet ihr Geld leihen? Unsere Umfrage zum Thema Kreditwürdigkeit im Fußball fand großen Anklang: 940 Personen stimmten ab. Überraschend ist vor allem, dass die meisten Vereine als wenig kreditwürdig empfunden werden, die Mehrheit der Deutschen würde 16 von 18 Vereinen gar keinen Kredit geben.

Gewinner und Verlierer der Umfrage zur Kreditwürdigkeit

Die Verlierer der Umfrage spiegeln die Clubs wieder, die vor dem letzten Spieltag im Tabellenkeller um den Klassenerhalt bangen müssen. So sieht es für Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach nicht nur fußballerisch düster aus; nur wenige Deutsche wären bereit ihr Geld diesen Vereinen zu überlassen. Freuen können sich die Bayern, nach einer misslungenen Saison ohne Titel sehen die Deutschen sie zumindest was Finanzen angeht ganz vorne. 69% der Befragten hätten kein Problem damit den Bayern und Uli Hoeneß ihr Geld anzuvertrauen. Das Ergebnis ist verständlich, wenn man bedenkt, dass die Bayern laut Forbes viertreichster Fußballverein der Welt sind, noch vor dem FC Barcelona (April 2011). Auch der Deutsche Meister Borussia Dortmund, für den es dieses Wochenende wohl hauptsächlich ums Feiern geht, wird als kreditwürdig empfunden. Genauso wie die Leverkusener Werkself. Immerhin 55% stimmten positiv über die Kreditwürdigkeit der Leverkusener ab. Hier das gesamte Ranking im Überlick:

Umfrage-Ergebnisse: Welchem deutschen Fußball-Bundesligaverein würden Sie Geld leihen?

1. FC Bayern München 68,50%
2. Bayer 04 Leverkusen 54,93%
3. Borussia Dortmund 45,81%
4. SV Werder Bremen 44,64%
5. 1. FSV Mainz 05 43,48%
6. VfL Wolfsburg 42,74%
7. TSG Hoffenheim 41,46%
8. SC Freiburg 37,22%
9. Hannover 96 30,43%
10. VfB Stuttgart 30,01%
11. Hamburger SV 28,21%
12. 1. FC Nürnberg 24,60%
13. FC St. Pauli 20,78%
14. FC Schalke 04 18,98%
15. 1. FC Köln 16,76%
16. 1. FC Kaiserslautern 14,85%
17. Eintracht Frankfurt 13,36%
18. Borussia Mönchengladbach 12,09%

Die gesamte Pressemitteilung zur Umfrage könnt ihr im smava Pressebereich noch einmal nachlesen.


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Neue Regeln bei der SCHUFA ab 1. April 2010

Donnerstag, 22. April 2010

Ab sofort gelten bei der SCHUFA neue Regeln, die den Verbraucher schützen und ihm mehr Einblick und Rechte an seinen gespeicherten Daten geben sollen.

Der Auslöser für diese Neuregelung war die Reformierung des Datenschutzgesetzes am 29.05.2009 durch den Bundestag. Zukünftig soll es jeder Bürger einfacher haben, gegen eine falsche Einstufung der Kreditwürdigkeit vorzugehen. Was bedeutet diese Gesetzesänderung konkret in der Praxis?
Pro Jahr wurde die SCHUFA-Bonitätsauskunft von etwa 1 Million Deutschen in Anspruch genommen. Laut Gesetz ist die SCHUFA seit dem 1. April einmal pro Jahr verpflichtet, jedem Bürger kostenlos Auskunft über die gespeicherten Daten zu geben. Als Reaktion auf diese Gesetzesänderung unterscheidet die SCHUFA bei den Auskünften zukünftig nach Verwendungsart und teilt diese auf.

Ein Teil der SCHUFA-Bonitätsauskunft sind die sensiblen Daten, der für die Menschen gedacht ist, die sich aus Eigeninteresse über die persönlichen SCHUFA-Daten informieren wollen. Der zweite Teil ist für die Weitergabe an Dritte bestimmt, beispielsweise an Vermieter, die eine Auskunft über mögliche neue Mieter einholen wollen.
Derartige Auskünfte werden auf fälschungssicherem Papier gedruckt und enthalten nur die wichtigen Informationen, die für einen Vertragsabschluss notwendig sind. Eine Abfrage beider Teile schlägt mittlerweile mit 18,50 € zu Buche. Zuvor fielen für die Bonitätsauskunft per Post 7,80 € an.