Einträge mit den Tags ‘Schuldenkrise’

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (3. Februar 2012)

Montag, 6. Februar 2012

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLiebe Leser,
die eisigen Temperaturen, die zurzeit in Deutschland herrschen, haben sich jetzt in ganz Europa ausgebreitet und ein Ende ist nicht in Sicht. Sowie auch die Schuldenkrise, die noch lange nicht beendet ist. Aber ein erneuter EU-Krisenkipfel steht bevor. In Deutschland ermittelte jetzt eine Studie, dass sich die Bundesländer immer mehr verschulden und die regionalen Unterschiede dabei immer größer werden. Aber um auch mal ein paar gute Neuigkeiten zu nennen: Der Goldpreis ist erneut angestiegen!Alle Einzelheiten und weitere interessante wirtschaftliche Ereignisse sind hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Einigung von 25 EU-Staaten auf Fiskalpakt

Am 30. Januar 2012 einigten sich 25 Staaten der Europäischen Union auf einen Fiskalpakt. Dieser enthält die Vereinbarung, dass die Länder die Probleme durch Lohnkürzungen lösen. Dadurch würden die Unternehmen höhere Gewinne ausweisen, was zwar die Aktionäre freuen würde, jedoch stockt die Nachfrage im Inland. Welche Auswirkungen dieses Fiskalpaket haben kann, analysiert Acemaxx-Analytics.

Verschuldung der deutschen Bundesländer steigt weiter an

Eine Studie der Deutschen Bank zeigt, dass die Verschuldung der deutschen Bundesländer immer mehr ansteigt. Dabei wurden auch erhebliche regionale Unterschiede deutlich. Diese Abstände sind sowohl in der Art der Finanzierung, in der Höhe der Kreditsummen, sowie auch den verschiedenen Fälligkeiten zu erkennen. Weitere Informationen der Studie, erläutert Blickblog.

Börsen und Geldanlage

Facebook geht an die Börse

Das berühmteste Social Network ,,Facebook” stellte am 1. Februar 2012 den Antrag bei der amerikanischen Börsenaufsicht. Der Börsenerlös soll bei 5 Milliarden Euro liegen. Demnach würde, Gründer Mark Zuckerberg, mit seinem Geschäftsanteil von 28,5 Prozent, Multimilliardär sein. Allerdings steht das genaue Datum noch nicht fest. Wie es zu dem hohen Börsenwert gekommen ist und mit was Facebook Umsatz macht, erklärt Acemaxx-Analytics.

Goldwert steigt

Ende der letzten Woche lag der Goldpreis bei 1.700 US-Dollar je Feinunze. Der Grund hierfür liegt bei der Ankündigung der US-Notenbank Fedreal Reserve. Sie gab bekannt, dass sie ihre Niedrigzinspolitik fortsetzen werde. Diese Entscheidung enthält eine Erweiterung der Geldmenge und verursacht somit eine schnellere Inflation. Einen Rückblick auf den Verlauf des Goldpreises im letzten Jahr geben die Börsenblogger.


Geldmarkt und Währungen

Plan B für Griechenland

Die Diskussionen um die mögliche Insolvenz von Griechenland reißen nicht ab. Bis zum 23. Januar 2012 sollte ein Abkommen zum Schuldenschnitt des Landes stehen. Jetzt, kurz vor dem 14. EU-Krisengipfel, meinte Angela Merkel, dass Zeit bis März sei. Aber ob das nicht zu knapp wird, ist fraglich. Denn am 20. März 2012 muss Griechenland eine Anleihe im Volumen von 14,5 Mrd. Euro zurückzahlen. Warum die Insolvenz Griechenland immer näher rückt und wie der Plan B aussehen könnte, zeigen die Börsenblogger.

Ohne Geldwertstabilität kein Wachstum

Um langfristig und nachhaltig zu wachsen, ist eine stabile Währung nötig. Aus diesem Grund setzt sich Angela Merkel für mehr Geldwertstabilität ein. Diese soll mit verbindlichen Schuldenbremsen erreicht werden. Die Gegner sind der Meinung, dass eine Sparpolitik die Konjunktur nicht stabilisieren wird. Aber sie beachten nicht die Inflation, die durch neue Kredite ausgelöst werden könnte. Gründe warum die Geldwertstabilität nur mit Hilfe der Pläne der deutschen Bundeskanzelerin erreicht werden kann, zeigt Ökonomenblog.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Google soll über Banklizenz verfügen

Der Autor von ,,Der Bank Blog“ recherchierte gründlich, um den Gerüchten um die Banklizenz von Google auf den Grund zu gehen. Nach vielen Nachfragen bekam er von Google die Auskunft, dass Google nicht daran interessiert ist, den Banken Konkurrenz zu machen, aber auf Partnerschaft setzte. Jedoch wäre technisch und finanziell der Aufbau einer Google Bank denkbar. Wozu Google die Google Bank nutzen könnte, analysiert der Bank Blog.

Banken müssen Vertrauen der Kunden zurückgewinnen

Dass Kunden den Banken immer weniger vertrauen, liegt nicht nur an der Finanzkrise. Allein in Deutschland sind es 66 Prozent, die den Banken kaum noch vertrauen. Das ergab eine aktuelle Studie von Ernst&Young. Somit ist es wichtig, dass die Banken anfangen das Vertrauen wieder aufzubauen. Wie das funktionieren kann, zeigt der Bank Blog in fünf Schritten.

Viele Grüße,
das smava-Team

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (20.Januar 2012)

Montag, 23. Januar 2012

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLiebe Leser,
auch diese Woche fassen wir unseren Wochenrückblick für Euch zusammen. Es ist viel geschehen, denn nach den Herabstufungen der Kreditwürdigkeit einiger Länder, sollen jetzt auch Unternehmensbranchen betroffen sein. Auch die Nachrichten um die Commerzbank nehmen nicht ab und auch um die Schuldenkrise wird es nicht ruhiger. Die Anzahl der Vorschläge und Ideen um die Eurokrise zu retten, erhöht sich. Dies, weitere interessante Themen und wie sich die Technik im Bereich des Bezahlens mit der EC-Karte verändern wird, sind hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Moody’s plant Herabstufungen in Unternehmensbranche

Nach Herabstufung der vielen Länder in der letzten Woche, wird jetzt eine Serie der Herabstufung in der Unternehmensbranche folgen. In einer aktuell veröffentlichten Studie zeigt sich, dass der Trend für die Bewertung der Kreditwürdigkeit von Unternehmen negativ ausfällt. Die Ratingagentur Moody’s geht davon aus, dass die geplanten Herabstufungen die Anhebungen übersteigen werden. Die Gründe hierfür, analysiert Wirtschaftsfacts.

Kroatien tritt der EU bei

Am Sonntag wurde über den Beitritt von Kroatien zur EU abgestimmt. Rund zwei Drittel stimmten zu. Jedoch nahmen auch nur weniger als 50% der Bevölkerung an der Abstimmung teil. Daraus lässt sich erkennen, dass die Begeisterung für einen EU Beitritt eher gering ausfällt. Warum man aber die EU nicht mit der Eurokrise in Verbindung bringen sollte, erklärt Wirtschaftsphilosoph.

Börsen und Geldanlage

Die Commerzbank braucht 350 Milliarden Euro

In den vergangenen Wochen gab es immer mehr Gerüchte um die Commerzbank. Von einem Schuldenschnitt von bis zu 75 Prozent war die Rede. Journalisten haben ermittelt, dass der Commerzbank nicht nur die geplanten 5,3 Milliarden fehlen, sondern 350 Milliarden. Dieser erhöhte Kapitalbedarf wurde bisher zwar nicht von der CoBa bestätigt, aber wie sie den erneuten Kapitalbedarf beschaffen könnte, zeigt Börsenblog.

Amerikanische Großkonzerne haben Dividende erhöht

Die amerikanischen Großkonzerne, wie zum Beispiel Mc Donalds, haben ihre Dividende erhöht. Trotz der anhaltenden Dauerkrise befinden sich die Ausschüttungen wieder auf einem Rekordniveau von $240 Milliarden. Im Gegensatz zum Vorjahr sind es $35 Milliarden mehr. Auch beim DAX sind einige Aktien zu finden, deren Kurse niedrig sind, die aber eine hohe Rendite ausweisen. Tim Schäfer gibt einen kleinen Ausblick in die Zukunft, selbst wenn eine Stagnation eintreffen würde.


Geldmarkt und Währungen

Frankreichs Verlust der Top-Bonität sollte Deutschland warnen

Frankreich wurde in seiner Kreditwürdigkeit von dem begehrten AAA auf AA+ herabgestuft. Das sollte auch für Deutschland ein Warnsignal sein. Denn die Ursachen für die Schuldenkrise sind noch lange nicht beseitigt. Noch ist der Ausblick für Deutschland positiv und trotzdem sind die Lasten der Euro-Rettung zu spüren. Wie sich das auf den Staatshaushalt und die Sozialkassen auswirken wird, analysiert Ökonomenblog.

Europa muss die Schuldenkrise überwinden – aber wie?

Was bei Griechenland anfing, hat bereits auch Kernländer erreicht. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich bereits in eine Schuldenkrise gewandelt und bedroht mittlerweile die Stabilität im Euroraum. Es müssen drei wichtige Themen bearbeitet werden: 1. Muss das Vertrauen in die Finanzmärkte gestärkt werden. 2. Enorme Konsolidierungserfordernisse in Ländern mit hoher Verschuldung können nicht allein von den betroffenen Staaten bewältigt werden. 3. Es müssen Maßnahmen getroffen werden, die neues Wachstum schaffen. Welche Lösungen bereits schon vorgenommen wurden und welche noch geplant sind, analysiert Ökonomenstimme.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Mit Hilfe von Crowdinvesting-Plattform werden Marktpreise für Startups ermittelt

Die Crowdinvesting-Plattform Innovestment bietet Gründern eines Unternehmens die Möglichkeit, das Startkapital bei Privatpersonen zu leihen. Dabei ermitteln sie den Preis einer Beteiligung über ein Auktionsverfahren. Dadurch ergibt sich für den potentiellen Gründer die Chance den Wert seines Unternehmens, ohne den ,,Markt“ bestimmen zu lassen. Wie das Prinzip im Detail funktioniert, erklärt Blickblog.

Mobile Payment durch Girogo

Über Mobile Payment wird immer mehr berichtet. Trotzdem kündigten die Sparkasse und Volksbank an, dass die die Girokarte weiterentwickeln werden, anstatt am Mobile Payment Entwicklungen vorzunehmen. Die Innovation „GiroPay“ der Sparkasse ist der erste Schritt. Dadurch können Kunden mit ihrer Girokarte, in der ein kleiner Chip eingebaut ist, kleinere Einkäufe kontaktlos bezahlen. Wie die genaue Funktionsweise aussieht, zeigt der Bank Blog.

Viele Grüße,
das smava-Team

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (25.November 2011)

Montag, 28. November 2011

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLiebe Leser,
diese Woche war der 1. Advent und somit rückt Weihnachten immer näher. Was auch immer näher rückt, sind die Eurobonds. Sie gelten mittlerweile als Rettung für die Eurokrise.
Der Kurs der Commerzbank sinkt immer weiter ab und der erwartete Kapitalbedarf scheint nicht auszureichen. Und wie eine kleine Bank es geschafft hat die sozialen Medien effizient zu nutzen und weitere spannende Themen sind hier in unserer Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Bankenbranche baut mehr Stellen ab als im Krisenjahr 2009

In der globalen Finanzindustrie wird mit Kürzungen von mehr als 200.000 Arbeitsplätzen gerechnet. Besonders der angekündigte Abbau von Stellen bei den Großbanken Citigroup, BNP Paribas, HSBC und Bank of America wird sich desaströs auf die diesjährige Bilanz auswirken. Dadurch, dass alle Banken ihre Kosten verringern müssen, werden die Jobverluste sogar höher ausfallen als 2009. Wie viele Arbeitsplätze bei den einzelnen Banken wegfallen werden, erklärt Wirtschaftsfacts.

Investoren verlieren Vertrauen in Staatsanleihen

Schon die wenig erfreulichen Schlagzeilen der letzten Wochen trugen dazu bei, dass nicht nur Investoren, sondern auch jeder Durchschnittsmensch, das Vertrauen verlor. Denn auch die Zinsaufschläge für Staatsanleihen aller europäischer Länder sind im Vergleich zu Bundesanleihen dramatisch gestiegen. Frankreich muss knapp 2 Prozent mehr zahlen als Deutschland, Spanien 4,5 Prozent, Italien deutlich über 5 Prozent. Wie das Vertrauen in die Finanzmärkte wieder zurückkehren könnte, analysiert Blickblog.

Börsen und Geldanlage

Positive Entwicklung der Campion Minerals Aktie erwartet

Eine Studie zur vorläufigen Bewertung der Wirtschaftlichkeit wies auf erste Anzeichen für eine Kurssteigerung der Aktie des kanadischen Eisenerzexplorers und Projektentwicklers hin. Laut Experten könnte die neue Studie zu einer Erhöhung der Ressourcen in den geplanten Abbaugruben, einer Reduzierung der Produktionskosten und zu einer Steigerung der geplanten Jahresproduktion führen. Welch zweiter Faktor den Kursverlauf ebenfalls positiv beeinflussen könnte, erklärt Björn Junker.

Kurs der Commerzbank sinkt

Der Kurs der Commerzbank sank auf ein Rekordtief von 1,12 Euro im Xetra. Das Gerücht, dass die Bank einen Kapitalbedarf von weiteren 2,3 Milliarden benötigt, könnte der Auslöser gewesen sein. Der Bilanzstresstest ergab jetzt, dass eine Kapitallücke von 5,2 Milliarden, anstatt wie angenommen 2,9 Milliarden Euro, besteht. Trotzdem verkündete der Vorstandschef Martin Blessing, dass keine Staatshilfen benötigt werden. Wie die Commerzbank diese Anforderungen aus eigener Kraft bewältigen kann, erklärt Börsenblog.


Geldmarkt und Währungen

Eurobonds gelten als Rettung für die Eurokrise

Viele Staaten in Europa sind sich einig, dass nur noch durch Eurobonds die Schuldenkrise bewältigen lässt. Man rechnet damit, dass sie kurzfristig den Markt beruhigen würden, aber man muss auch beachten, dass sie mittel- und langfristig die falschen Signale vermitteln. Da zum Beispiel die verschuldeten Staaten in Europa ihre Strukturreform nicht mit gleicher Intensität fortsetzen werden, wenn sie sich über Eurobonds wieder günstig verschulden können. Wie hoch die Zinsen der einzelnen Staaten sind und warum die Eurobonds kein dauerhafter Ausweg aus der Schuldenkrise sein können, analysiert Ökonomenblog.

D-Mark für Deutschland

Philip Davis konterte gegen Wolfgang Schäuble. Dieser hat in einem Gespräch mit der dpa angedeutet, dass er von Großbritannien einen schnellen Eintritt zum Euro erwartet. Dagegen sagte der Abgeordnete, dass sich der Finanzminister lieber darauf konzentrieren sollte die Krise zu lösen und mehr darauf hören, was seine Bürger wollen. Denn immer mehr wünschen sich die Wiedereinführung der D-Mark. Viele sehen darin, dass es ihnen ökonomisch mit ihr besser ging als mit dem Euro. Aber warum sich die Sehnsucht nach der D-Mark nicht nur auf das Zahlungsmittel bezieht, erklärt Blognition.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Regionale Bank beginnt soziale Medien zu nutzen

Viele regionale Banken liefern das Argument, dass sie zu klein sind um soziale Medien zu nutzen. Nicht die Raiffeisenbank Hersbruck. Sie hat auch nur 155 Mitarbeiter und 17 Geschäftsstellen. Trotzdem erstellte sie Anfang 2010 einen Blog, der auf der Homepage zu finden ist, um mehr Kontakt zu den Kunden zu bekommen. Was sich seit dem getan hat und in wie fern diese Bank immer mehr die sozialen Medien benutzt, zeigt der Bank Blog.

Viele Grüße,
das smava-Team

smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (8. Juli 2011)

Freitag, 8. Juli 2011

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLiebe Leser,

In vier Kategorien wollen wir heute wieder einen Blick auf die Themen der Woche werfen. Besonders zum Anfang der Woche beschäftigten sich eine Vielzahl der Finanz- und Wirtschaftsblogs mit der europäischen Schuldenkrise und den US-Ratingagenturen, die sich beim Ringen um die drohenden Euro Staatspleiten zu Hauptakteuren gemausert haben. Auch Internet Blasen werden weiterhin viel diskutiert, da sich die Frage stellt, ob der Börsenhype um LinkedIn, Groupon, Facebook und Co in Anbetracht ihrer Geschäftsergebnisse gerechtfertigt ist.

Hier alle Themen in der Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Ratingagentur stuft portugiesische Anleihen herab

Dies ist der erste Wochenrückblick seit Langem, in dem wir nichts zum Thema Griechenland zu berichten haben. Endlich kehrt Ruhe ein.

Anleger sind erfreut, nicht mehr täglich mit der Schuldenkrise konfrontiert zu werden und die Märkte erholen sich dementsprechend… Während Anfang der Woche noch die Hoffnung bestand, dass es tatsächlich so kommen könnte, wurde diese spätestens am Dienstag zerschlagen. Denn kaum schien die Euro-Krise zumindest vorerst überwunden, meldete sich die US-Amerikanische Ratingagentur Moody’s zu Wort, um zu verkünden, dass Portugals Staatsanleihen nun auch auf Ramschniveau herabzustufen sind. Portugal wird es, wie zuletzt auch Griechenland, somit unmöglich Gelder über den Kapitalmarkt zu beziehen. Auch diesmal das Resultat: der Euro fiel, zwischenzeitlich sogar unter die Marke von 1,43 Dollar.

Doch während man im Fall Griechenlands noch halbwegs argumentieren konnte, dass das Herabstufen der Anleihen gerechtfertigt war, so verstehen viele nicht, warum nun auch der Daumen über Portugals Anleihen gesenkt wurde. Denn Portugal zeigte sich, im Gegensatz zu Griechenland, bei der Umsetzung der von EU und IWF geforderten Maßnahmen rigoros. So war das Land dem Zeitplan des Sparpaketes zuletzt nicht nur voraus, die Regierung in Lissabon schaffte es des Weiteren zusätzliche Abmachungen zu treffen, die über das anfängliche Sparprogramm hinausgehen.

Interessante Kommentare und Analysen zur Herabstufung der portugiesischen Anleihen liefern Egghats Blog, Wirtschaftsfacts.de und investorsinside.de, in den folgenden Blogbeiträgen

· Im Übrigen bin ich der Meinung das Euroland zerstört werden muss

· Moody’s: Portugal wird wahrscheinlich mehr externes Kapital benötigen

· Moody’s: Portugal jetzt auch Junk

Börsen und Geldanlage

Börsengänge von Internetunternehmen

Nach dem spektakulären Börsengang des weltgrößten beruflichen Online-Netzwerks LinkedIn im Mai, konnten wir in den letzten Wochen auch über einen geplanten Börsengang des Internetunternehmens Groupon berichten, und darüber wie Facebook bei einem möglichem Börsengang im nächsten Jahr 50 Milliarden Dollar wert sein soll. Dementsprechend tauchte im Wochenrückblick immer wieder der Begriff Internet Blasen auf, da die Frage zu Recht im Raum steht, wie Internetunternehmen bei geringen Umsätzen zu derartigen Werteinschätzungen kommen. Diese Woche möchten wir zu diesem Thema auf einen Beitrag von Boersenpoint verweisen, der erklärt warum Private Anleger Investitionen in Börsengänge von Internetunternehmen vermeiden sollten.


Geldmarkt und Währungen

Schweizer Franken am Devisenmarkt

Aufgrund der Auf- und Abfahrt des Euro gewann der Schweizer Franke zuletzt an Attraktivität für Anleger. Allerdings kursieren seit Kurzem Gerüchte, dass die Schweizer Nationalbank eine Geldmengenerhöhung plant, die dem Gewinn des Franken im Vergleich zum Euro zumindest vorerst Einhalt bieten würde. Investorsinside.de berichtet, was Trader vom Währungspaar EUR/CHF erwarten können und welche Entwicklungen dem Franken am Devisenmarkt bevorstehen.

US- Schuldengrenze

Im letzten Wochenrückblick ging es beim Thema Schuldenkrise nicht nur um Griechenland, wir konnten auch berichten dass den USA eine Staatspleite drohe, sollten Demokraten und Republikaner sich nicht zeitnah über eine Anhebung der Schuldenobergrenze einigen. Sollte dies nicht geschehen, sind die USA am 2. August zahlungsunfähig. Nun rückt dieser Tag immer näher, und es sieht weiterhin nicht nach einer Einigung aus. Wirtschaftsfacts.de liefert hierzu einen ausführlichen Artikel, der zudem eine interessante Einschätzung des ehemaligen Vorsitzenden der Federal Reserve, Alan Greenspan, beinhaltet.

Finanzen und Banking

Private Banken und Social Media

In dieser Kategorie beschäftigen wir uns oft mit Social Media im Finanzbereich. Diese Woche erläutert der Bank Blog, welche Vorteile auch Private Banken aus der Kommunikation mit Kunden über Social Media ziehen können.


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smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (24. Juni 2011)

Freitag, 24. Juni 2011

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLiebe Leser,

das Wochenende rückt näher und es ist wieder Zeit für unsern Wochenrückblick. Besonders viel diskutiert wurde diese Woche der drohende Fachkräftemangel und die Vorhaben der Bundesregierung den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt für ausländische Fachkräfte zu erleichtern. Zudem waren die geplanten erneuten Milliardenhilfen für Griechenland im Gespräch, über die sich die EU nun einigen konnte, die allerdings an ein strenges Spar-und Privatisierungsprogramm von Seiten der Regierung in Athen gebunden sind.

Hier alle Themen in der Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

US-Wirtschaft

Tim Schaefer erklärt diese Woche in einem ausführlichen Beitrag warum die USA, die zuletzt unter enormer Staatsverschuldung und hoher Arbeitslosigkeit litten, wieder zu alter Wirtschaftsgröße finden werden. Eine Schlüsselrolle auf dem Weg zum Wirtschaftsboom spielt demnach der Kapitalismus, der den Menschen die Möglichkeit gibt etwas erreichen zu können und so mehr Motivation für einen Aufschwung schafft.

Fachkräftemangel in Deutschland

Um für den drohenden Fachkräftemangel vorzusorgen, will die Bundesregierung den deutschen Arbeitsmarkt attraktiver machen für ausländische hochqualifizierte und Fachkräfte. Dies ist auch durchaus löblich wie ÖkonomenBlog erklärt, zu bedauern ist das die Bemühungen nicht über das Stichwort Zuwanderung hinausgehen und somit Themen wie Betreuungsangebote für Kinder und bessere Ausbildung für Schulabgänger nicht berücksichtigt werden.

 

Börsen und Geldanlage

Luftfahrtbranche

Diese Woche startete die Internationale Luftfahrtmesse im französischen Le Bourget. Die großen Flugzeugbauer und Triebwerkehersteller nutzten die Möglichkeit aus und schafften es Großaufträge an Land zu ziehen. Gleichzeitig weisen Statistiken der deutschen Flughäfen stets steigende Passagierzahlen auf. Boersenpoint berichtet dementsprechend über die positiven Zukunftsaussichten der Luftfahrtbranche und erläutert in welche Aktien Anleger investieren sollten um auch davon zu profitieren: Luftfahrtmesse bringt neue Aufträge für Airbus, Boeing und MTU Aero und Mehr Passagiere auf den Flughäfen.

Nokia

Welche Entwicklungen Nokia in den letzten Jahren durchlebt hat und wie Risikobereite Anleger erfolgreich auf steigende und fallende Kurse der Nokia Aktie spekulieren können erklären die Börsenblogger.

Anlagetipps

Wie wir im vorherigen Wochenrückblick bereits berichtet haben wurde auf Blick Log letzte Woche das Finanz- Start-up Yavalu vorgestellt, das es sich zum Ziel gesetzt hat Anlageberatung kostengünstig online anzubieten. Diese Woche folgt nun ein interessantes Interview mit Yavalu Gründer und Geschäftsführer Matthias Lamberti, über die Motivation hinter der Gründung von Yavalu, wie die Anlagevorschläge für Kunden generiert werden und wie sich das Angebot von Yavalu in Zukunft erweitern und entwickeln könnte.


Geldmarkt und Währungen

Griechenland: Euro Ausstieg einzige Möglichkeit

Wirtschaftsfacts.de berichtete gestern wie Nobelpreisträger Michael Spence den Fall Griechenlands einschätzt und warum ein Ausstieg aus der Gemeinschaftswährung die Einzige Chance für das hochverschuldete Land ist um aus der Schuldenkrise wieder herauszufinden.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Banken und Social Media

Auf dem Weg zu einem erfolgreichen Einsatz von Social Media im Bankbereich sind sechs Stufen zu überwinden, die aufeinander aufbauen. Um an die Spitze der Leiter zu gelangen, müssen erlebbare Werte für Kunden und Fans geschaffen werden. Wie Banken dies in der Praxis erreichen können erklärt der Bank-Blog.

Auch Finance 2.0 beschäftigt sich mit der Social Media Präsenz von Banken und stellt einige Regeln auf die von der Bankenbranche im Umgang mit sozialen Netzwerken beachtet werden sollten.


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smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (17. Juni 2011)

Freitag, 17. Juni 2011

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLieber Leser,

diese Woche war wieder viel los in Sachen Wirtschaft und Finanzen. Um den Überblick zu behalten, stellen wir auch diesen Freitag wieder unseren Wochenrückblick zusammen. Leider ist noch immer keine Lösung für das Griechenland-Problem gefunden, ob Merkel und Sarkozy es heute endlich schaffen sich auf einen Kompromiss zu einigen? Anleger würden sich über eine Beruhigung an den Märkten sicherlich freuen, nachdem die Unsicherheit zuletzt groß war. So stufte die Rating Agentur Standard & Poor´s die Kreditwürdigkeit Griechenlands Anfang dieser Woche auf CCC herab, bei D wäre das Land pleite. Die Blogs beschäftigen sich dementsprechend mit dem Thema und bieten viele Informationen zu Rating Agenturen und Staatsinsolvenzen.

Auch zeigen Analysen in unterschiedlichen Finanzblogs immer wieder die Schwierigkeiten, die die Finanzbranche im Umgang mit Social Media hat. Banken scheinen weiterhin orientierungslos, was die eigene Social Media Präsenz angeht. Welche Defizite die Finanzbranche im Umgang mit Facebook, Twitter und Co aufweist, zeigen uns auch diese Woche mehrere Blogs in umfangreichen Beiträgen.

Hier alle Themen in der Übersicht:


Wirtschaft und Unternehmen

Staatsbankrott

In einer umfassenden Blogserie beleuchtet Wirtschaftsphilosoph alles zum Thema Staatsbankrott. So wird in mehreren Artikeln erklärt, welche Alternativen es zur Insolvenz eines Staates gibt, welche verschiedenen Formen von Staatsinsolvenzen auftreten können und welche Folgen diese für die Wirtschaft haben. Zudem wird die Frage beantwortet, wer denn nun eigentlich entscheidet, wann ein Staat bankrott ist und welche Rolle Staatsanleihen bei einer solchen Staatspleite spielen.

Rating Agenturen

Am Montag setzte die Rating Agentur Standard & Poor’s die Kreditwürdigkeit Griechenlands weiter herab, griechische Staatsanleihen stehen für Anleger somit auf Ramschniveau. Viele fragen sich jetzt, was es mit diesen übermächtigen Agenturen auf sich hat, die immer öfter über die Zukunft von Unternehmen und Staaten entscheiden. Blicklog erklärt euch im Q&A Format alles, was ihr jetzt über Rating Agenturen wissen müsst.

Börsen und Geldanlage

Kursgewinne bei Solarunternehmen

Nicht etwa eine neugewonnen Euphorie für die Solarenergie treibt derzeit die Aktienkurse von Solarunternehmen in die Höhe, sondern die an der Börse weit verbreiteten Übernahmegerüchte durch Firmen aus Fernost. Anleger sollten vor diesem Hintergrund insbesondere Sunways und Q-Cells im Auge behalten. Investorsinside und Boersenpoint analysieren in zwei Blogartikeln wie sich dies entwickeln könnte und was es weiterhin zu beachten gibt: Wenn Solar, dann Solarworld?! und Übernahmephantasien treiben die Kurse bei Sunways, LDK Solar und Q-Cells

Anlagetipps

Anlagetipps zur Optimierung der eigenen Anlagestrategie gibt diese Woche wieder Tim Schaefer, indem er erklärt warum man die höchste Rendite bei Unternehmen mit kleinen Börsenwerten erzielt und wie sich eine langfristige Dividendenstrategie auszahlen kann. Zudem stellt Blicklog das Finanz- Start-up Yavalu vor, das es sich zum Ziel gesetzt hat Anlageberatung kostengünstig online anzubieten. (Auch wir haben vor einem Monat in unserem Artikel Tipps und Tools zur Geldanlage über die Vorteile von Yavalu berichtet.)


Geldmarkt und Währungen

Eurozonen-Krise

Drei der möglichen Optionen, die die EZB jetzt hat um auf die derzeitige Eurozonen Krise zu reagieren und wie sich diese Möglichkeiten jeweils auf den Euro ausschlagen könnten zeigt ACEMAXX-ANALYTICS in einem Beitrag zum Thema.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Social Media

Ich sag mal wirft in einem interessanten Blogartikel zu Facebook, Twitter und Co. einen kritischen Blick auf die Social Media Präsenz von Unternehmen. Wie speziell Banken im Social Web aktiv werden können und welche Chancen und Risiken die Finanzbranche auf diesem Gebiet erwarten erläutert Lothar Lochmaier in einem Q&A Beitrag.

Online Banking

Wie manche Banken ihren Online Banking Service komplizierter gestalten, hierfür zudem zusätzliche Gebühren erheben und welche Ungereimtheiten infolgedessen auftreten berichtet der Bank Blog.


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smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (9. Juni 2011)

Freitag, 10. Juni 2011

Wochenrückblick Wirtschaft und FinanzenLiebe Leser,

das Wochenende rückt näher und somit wollen wir euch heute Morgen wieder eine Übersicht über die wichtigsten Themen aus Wirtschaft und Finanzen bieten.

Was war diese Woche besonders interessant in den Wirtschafts-und Finanzblogs? Nach LinkedIn plant nun auch Groupon als nächstes großes Internetunternehmen den Börsengang. Diese Nachricht regte diese Woche die Diskussion um Internet Blasen von Neuem an. Einige Blogger zeigen zudem Skepsis, was Groupons Zahlen und Bilanzen angeht und erklären auf welche Ungereimtheiten sie gestoßen sind. Auch die „never ending story“ Griechenlands beschäftigte diese Woche die Gemüter: neue Finanzhilfen und eine mögliche Umschuldung waren hier die Hauptthemen.

Hier die Nachrichten im Detail, im Wochenrückblick:


Wirtschaft und Unternehmen

Wie soll es mit dem hochverschuldeten Griechenland weitergehen? Ökonomenstimme stellt verschiedene Szenarien vor und erklärt warum eine rasche Umschuldung die beste Möglichkeit ist, dem Land aus der Schuldenkrise zu helfen. Auch Finanzminister Wolfgang Schäuble scheint zu diesem Schluss gekommen zu sein - ACEMAXX- ANALYTICS berichtet von dem Schreiben, in dem Schäuble eine Umschuldung und ein neues Hilfsprogramm für Griechenland fordert.

Börsen und Geldanlage

Börsenpoint schaut auf die E.ON Aktie, die aufgrund der Energiewende und der daraus folgenden Kosten für Energiekonzerne stark gelitten hat. Sowohl Börsenpoint als auch Investorsinside evaluieren ob und wann sich ein - auf eine Erholung der Aktie spekulierender - Kauf für Anleger lohnen könnte. Investors Inside analysieren zudem die Performance der RWE Aktie und warum diese der E.ON Aktie vorzuziehen ist.

Wie von mehreren Printmedien berichtet wird, strebt nach LinkedIn nun ein weiteres Internetunternehmen den Börsengang an: das Rabattportal Groupon. Im letzten Wochenrückblick waren Blasen bereits ein Thema, Egghats Blog beleuchtet diese Woche Ungereimtheiten in Groupons Bilanzen und Blicklog erklärt warum man Groupons hohen Nutzerzahlen misstrauen sollte. Auch Boersenpoint stellt einige Fragen zum Thema, wie vertrauenswürdig ist Groupon?

Privatanleger, die interessante Tipps und Strategien suchen um erfolgreich zu investieren, sollten auch diese Woche wieder in Tim Schäfers Blog vorbeischauen. Insbesondere für Anleger, die Nachwuchs erwarten ist Tim Schäfer´s Beitrag vom Dienstag sehr lesenswert. Hier werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man die finanzielle Zukunft des Babys mit einem langfristigen Anlagestil und soliden Standardtiteln im Depot sichern kann.


Geldmarkt und Währungen

In einem umfassenden Artikel schaut start-trading.de auf die Geldpolitik der FED im Laufe der Finanzkrise, die Ergebnisse, die diese hervorbrachte und welchen Einfluss Ben Bernanke hierbei nimmt.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Wie Internetfirmen zunehmend den Zahlungsverkehr beherrschen und warum Banken hierbei die Verlierer sind erklärt der Bank-Blog. Blicklog verweist zudem auf das noch immer geringe Angebot an Mobile Banking Apps zur Verwaltung von Finanzen per Smartphone und welchen Nachholbedarf Banken hier haben.


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smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (13. Mai 2011)

Freitag, 13. Mai 2011

Liebe Leser, es ist wieder Zeit für einen Wochenrückblick. Wie bereits in den letzten Wochen waren Griechenland und die Achterbahnfahrt des Silbers wieder Thema in den Wirtschafts-und Finanzblogs. Aber es gibt natürlich auch viel Neues zu berichten: So veröffentlichte gerade heute das Statistische Bundesamt durchweg positive Zahlen zur deutschen Wirtschaft, die einen starken wirtschaftlichen Aufschwung Deutschland im ersten Quartal 2011 zeigen. Besonders interessant war außerdem die Performance der Solar Unternehmen und das Urteil des Oberlandesgerichtes Karlsruhe zur Bearbeitungsgebühr bei Verbraucherkredite.

Hier alle Themen im Rückblick:


Wirtschaft und Unternehmen

Die Deutsche Wirtschaft boomt! Das Statistische Bundesamt hat heute Morgen Zahlen veröffentlich die zeigen, wie stark die deutsche Wirtschaft ins neue Jahr gestartet ist: das Bruttoinlandsprodukt stieg von Januar bis März um 1,5 %. Die Financial Times erklärte hierzu vor einer Stunde, wie das Wirtschaftswachstum nahezu vervierfacht wurde und was die Zahlen bedeuten.

Die Situation Griechenlands scheint sich langsam zu einer unendlichen Geschichte zu entwickeln. Auch diese Woche beschäftigte das Thema wieder ganz Europa und ging natürlich auch an den Wirtschafts-und Finanzblogs nicht spurlos vorbei.

Auf die mögliche Umschuldung Griechenlands schauen ACEMAXX-ANALYTICS und Blicklog in jeweils zwei Artikeln:

ACEMAXX-ANALYTICS: Griechenlands Umschuldung: Plan A, Plan B und Plan C und Umschuldung im Vergleich: Argentinien vs. Griechenland
Blicklog: Live-Ticker zur EURO-Schuldenkrise: Will Griechenland die Eurozone verlassen oder umschulden? und Misstrauisch machender Vertrauensbeweis für Griechenland trotz Rating und Umschuldungsdebatt

Um über die Schuldenkrise zu debattieren trafen sich diese Woche die EU Finanzminister in Luxemburg. Das Brisante hierbei ist allerdings nicht wirklich das Treffen an sich, sondern die Spekulationen die es im Voraus gab, ob und wo das ganze stattfinden sollte. Mehrmals wurde von offizieller Seite dementiert, dass es dieses Treffen geben würde und siehe da, es fand doch statt. Die Börsenblogger, blognition.de und ACEMAXX-ANALYTICS stellen Überlegungen hierzu an.
Börsenblogger: Die Euro-Krise wird zur Dauerbelastungsprobe für überzeugte Europäer
Blognition.de: Jenseits von Gut und Böse: Die Luxemburger Lüge
ACEMAXX-ANALYTICS: EU: Schulden- oder politische Krise?

Börsen und Geldanlage

Sowohl investorsinside als auch Boersenpoint.de beschäftigen sich diese Woche mit verschiedenen Unternehmen aus der Solarbranche. Investorsinside schaut in drei Artikeln näher auf Q-Cells Solon, Sunways und Conergy, Phoenix Solar
und analysiert wie es mit ihnen in Zukunft weiter geht, während Boersenpoint.de über Centrosolar berichtet.

In unserem ersten Wochenrückblick konnten wir noch darauf verweisen, wie in den Blogs der Aufwärtstrend des Silbers gepriesen wurde, letzte Woche wurde dann über den großen Absturz berichtet. Diese Woche war das Silber natürlich auch wieder ein Thema und es wurden unter anderen interessante Ausblicke erstellt, wie sich der Kurs in den nächsten Wochen verhalten könnte. Rott & Meyer fragen sich ob es nach dem Crash zu neuen Höhen kommen könnte und die Börsenblogger erklären, wie sich mutige Trader die Achterbahnfahrt des Silbers zu nutzen machen können.

Diese Woche gibt Fils Aktienblog einen aktuellen Überblick über die Dividendensaison 2011 und zeigt auf wo wir hohe Dividendenrendite erwarten können.


Geldmarkt und Währungen

Einen interessanten Artikel zur Inflation veröffentlicht am Mittwoch ACEMAXX-ANALYTICS, in dem in Anbetracht volkswirtschaftlicher Theorie diskutiert wird, ob ein Inflationsziel von 2% zu niedrig ist.
Der Wechsel an der Spitze der EZB naht, Ökonomenstimme analysiert das Profil der EZB als Zentralbank Europas und wie sich die Persönlichkeiten der verschiedenen Zentralbanker an der Spitze der EZB auf deren Konservativität und Transparenz auswirken.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Dr. Hansjörg Leichsenring weist Banken auf fünf weitere Missverständnisse im Umgang mit sozialen Medien hin und zeigt an einem Beispiel wie virales Bankmarketing und soziale Medien zusammen funktionieren können.

Nach einem Urteil des Oberlandesgerichtes Karlsruhe sind Bearbeitungsgebühren bei Verbraucherkrediten widerrechtlich, Finblog und finsider.de berichten: Verbraucherkredite: Bearbeitungsgebühr verboten und Bye Bye, Bearbeitungsgebühr?


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Schlechter Wochenstart an der Börse

Montag, 9. Mai 2011

Aussichten zum Wochenstart: Verluste an der Börse

Trotz der am Freitag veröffentlichten positiven Arbeitsmarktdaten aus den USA, sieht der Wochenanfang an der Börse eher trüb aus. Schon Freitagmittag fiel der DAX, der zunächst dank der Arbeitsmarktdaten stark zugelegt hatte, um 1 Prozent auf 7417 Punkte. Der Trend setzt sich fort und der DAX startet mit Verlusten. Vor allem Finanzwerte zählen zu den Verlierern, die Deutsche Bank und die Commerzbank Aktien fielen jeweils um 2%. Auch andere europäische Finanzwerte ließen zum Wochenanfang nach, zu diesen zählen BBVA, Societe Generale und Unicredit, die alle jeweils 2,5% verloren.

Gründe für den schlechten Wochenstart: Schuldenkrise in Euro-Ländern

Die drohende Umschuldung Griechenlands und die Spekulationen über einen möglichen Ausstieg aus der Euro-Zone sind einer der Gründe, warum viele Anleger eher zurückhaltend agieren. Auch der Rentenmarkt, der unter dem negativ-Einfluss der griechischen und portugiesischen Staatsanleihen leidet, übt Druck auf die Börse aus. Zudem verkündete über das Wochenende dann auch noch Irlands Energieminister Pat Rabbitte, dass das Land auch auf eine Umschuldung der erhaltenen Finanzhilfen angewiesen sei.

Ausführliche Analysen zum schlechten Wochenstart

Handelsblatt- DAX im Zeichen Griechenlands
boerse.ard.de- Schuldenkrise lauert im Hintergrund
investorsinside.de- Silber bald unter 30,- Dollar?


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smava Wochenrückblick zu Wirtschaft und Finanzen (06. Mai 2011)

Freitag, 6. Mai 2011

Und schon ist wieder eine spannende Woche vergangen, die uns eine ganze Reihe hervorragender Artikel für unseren wöchentlichen Rückblick zu Wirtschaft und Finanzen liefert. An dieser Stelle möchten wir erst einmal allen Bloggern und Lesern danken, die mit vielen positiven Rückmeldung und konstruktiven Verbesserungsvorschlägen auf unseren wöchentlichen Rückblick reagiert haben. Einige der Vorschläge haben wir gleich in unseren heutigen Überblick einfließen lassen. So hatte z.B. Lothar Lochmaier in einem Kommentar zu unserem Wochenrückblick zu Recht darauf hingewiesen, dass Themen wie Social Media und Social Banking eine eigene Kategorie verdienen. Wir haben dies gleich zum Anlass genommen, noch einmal die Kategorisierung zu überarbeiten.

Hier nun die die Welt der Wirtschaft und Finanzen im Wochenrückblick:


Wirtschaft und Unternehmen

Mit den kürzlich veröffentlichten Quartalszahlen der deutschen Autobauer beschäftigten sich sowohl investorinside.de als auch Boersenpoint. investorsinside.de stellt hierbei einen interessanten Vergleich zwischen BMW, Daimler, Porsche und VW auf, wobei Boersenpoint die Zahlen von Daimler und die wirtschaftliche Situation von Volkswagen im Detail beleuchtet.

Über die Möglichkeit einer Umschuldung Griechenlands berichtet verlorenegeneration.de und auch Blick Log griff diese Woche das Thema auf und versuchte Licht in die diesbezügliche Verwirrung zu bringen.

Börsen und Geldanlage

Im letzten Wochenrückblick konnten wir noch feststellen, wie in den Blogs über den Aufwährtstrend des Silbers berichtet wurde und schon ändert sich die Situation in der Nacht zum Montag dramatisch: Binnen weniger Sekunden fiel Silber von 48 auf 42 USD. Rott&Meyer schreiben im Rahmen ihrer Metallwoche über den Absturz. Auch blognition.de und egghats blog schauen auf die Kehrtwende beim Silber und den Wert-Crash. Zudem hat heute Morgen investorsinside.de eine Artikel über den Silber-Gold-Öl-Euro-Crash veröffentlicht.

Börsianer halten den Mai traditionell für einen eher schwachen Monat. Ob dies wirklich zutrifft und was wir im Mai an der Börse erwarten können analysieren der Best Börsen Blog unter “Saisonal? Oder lieber rational?”, fils aktienblog in dem Artikel “Sell in May: Schwierige Aktienmonate voraus” und blognition.de, „Sell in May…“ lohnt sich (manchmal)

Wie sich der Tod von Osama Bin Laden auf die Aktienmärkte auswirken kann, erklären investorsinside.de und die Börsenblogger: Osama Bin Ladens Tod macht nachdenklich und Der DAX auf neuem 40-Monatshoch: Osama-Effekt oder doch die Charttechnik?

Zudem gibt Finanzblogger Tim Schäfer wieder hilfreiche Anlage-Tipps und erläutert interessante Strategien, wie Sie erfolgreicher in Aktien investieren können unter: Psychofalle Kursverlust! Kaufen Sie Firmen in Ihrer Stadt! und Vorsicht vor den Wachstumswundern und Lieblingen der Masse


Geldmärkte und Währungen

Mario Draghi wird höchstwahrscheinlich baldiger Nachfolger des EZB- Chefs Jean-Claude Trichet. ACEMAXX-ANALYTICS geben einen Überblick über das negative Echo, das die geplante Neubesetzung in der Wirtschaftswelt erhielt. Zusätzlich erklären Rott&Meyer wie dies die Stabilitätsorientierung der EZB verhindern wird. Auch Gaertner’s Blog schaute auf die EZB und Jean-Claude Trichet, der diese Woche bekannt gab, dass es im kommenden Monat keine steigenden Zinsen geben wird.

Ob der derzeitige Euro-Dollar Kurs eher als Stärke des Euro oder als Schwäche des Dollar gewertet werden kann evaluieren diese Woche die Börsenblogger, während ACEMAXX-ANALYTICS sich mit den Gründen für die Dollar-Panik beschäftigt.

Finanzen und Banking im Web 2.0

Mehere Blogs veröffentlichten diese Woche Beiträge zum Thema Innovationen im Finanzsektor. Der Blogger Hansjörg Leichsenring fordert Banken in seinem Blog zu mehr Innovationsfreude auf und weist in einem weiteren Artikel daraufhin, was mit Banken geschehen könnte, die sich der Innovation verwehren. Auf Blick Log wurden diese Ansichten zur Innovation im Finanzsektor kommentiert und weiter ausgebaut. In seinem Blog Social Banking 2.0, veröffentlichte Lothar Lochmaier am Montag zudem ein Interview mit Webdesignerin Nina Schoenian, die sich mit dem Thema wie Social Banking den Umgang mit Geld verändern kann beschäftigt.

Weitere nützliche Informationen zu Wirtschaft und Finanzen

FINTEXT.de gibt diese Woche Tipps und Tricks zu privaten Finanzen und informiert über Chancen und mögliche Stolpersteine bei der Nutzung eines Home Office.

Viele Grüße,
das smava-Team


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