Einträge mit den Tags ‘smava’

Vier Millionen Euro: smava wächst und expandiert in Europa

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Mit 30.000 Kunden ist smava.de in Deutschland bereits klarer Marktführer. Höchste Zeit das Wachstum auch auf Europa auszuweiten! Als ersten Schritt auf diesem Weg steigt smava.de nun beim italienischen Online-Kreditmarktplatz “Prestiamoci” ein. Das Unternehmen mit Sitz in der Nähe von Mailand ist der führende italienische Anbieter und hat eine Finanzdienstleister-Lizenz von der Banca d’Italia. Ziel der Expansion ist es, der größte Online-Kreditmarktplatz in Europa zu werden! Mit einer einheitlichen Plattform können noch mehr Kunden von den vorteilhaften Konditionen eines Kreditmarktplatzes profitieren.

Der Expansionskurs wird durch eine Wachstumsfinanzierung von vier Millionen Euro unterstützt. Aufgrund des großen Marktpotenzials in Europa hat sich neben den bestehenden Investoren Earlybird und Neuhaus Partners die größte italienische Privatbank “Banca Sella” an der Finanzierung beteiligt. Giacomo Sella, Aufsichtsratmitglied von Banca Sella: “Es zeigt sich immer mehr, dass sich das Geschäftsmodell von Banken erheblich verändern wird. Anstatt Kredite mit teurem Eigenkapital zu hinterlegen, ermöglicht smava.de den Kunden direkte Geldgeschäfte miteinander. Dabei kommt das Geld zur Finanzierung nicht mehr von der Bank, sondern direkt von Anlegern. Durch die Beteiligung an smava.de, der erfolgreichsten deutschen Plattform, können wir als Bank an diesem zukunftsweisenden Geschäftsmodell partizipieren.”

Alexander Artopé, Mitgründer und Geschäftsführer der smava GmbH: “Wir haben die letzten Jahre erfolgreich daran gearbeitet, smava.de als sicheren und günstigen Kreditmarktplatz in Deutschland zu etablieren und unseren Strukturvorteil gegenüber klassischen Banken auszubauen. Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren zum führenden europäischen Anbieter zu werden. Deshalb freuen wir uns über einen strategischen Investor wie Banca Sella, der smava.de mit seinem Know-How unterstützt.”

Neben der Expansion in Italien will smava.de weiterhin in Deutschland wachsen. “Nachdem wir 2011 primär in die Produktentwicklung investiert haben und diese Neuerungen in den nächsten Monaten auf den Markt bringen, setzen wir 2012 weiter auf Wachstum”, so Alexander Artopé, Mitgründer und Geschäftsführer der smava GmbH. Ergänzend fügt er hinzu: “Gerade die andauernde Finanzkrise und die aktuellen Bankenproteste zeigen, dass wir mit unserem Angebot im Trend der Zeit liegen. Die Menschen wollen eine Alternative für ihre Geldanlage und Finanzierung, bei der sie selbstbestimmt handeln.” Dies wird durch aktuelle Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) bestätigt: Demnach belief sich das Gesamtvolumen der weltweit vermittelten P2P-Kredite 2010 bereits auf eine Milliarde US Dollar.

Viele Grüße,
das smava-Team

smava in der Presse

Montag, 10. Oktober 2011

Aktuell sind wieder einige Artikel und Berichte über smava erschienen. In einem ausführlichen Artikel schreibt die Financial Times über Onlineplattformen und erläutert die Vorteile der Kunden bei smava. Auch stern.de berichtet über das Geld leihen im Internet. Wir wollen Euch diese Beiträge und die objektive Ansicht über smava kurz präsentieren:

Financial Times Deutschland (04.10.11)

Die Financial Times Deutschland hat diese Woche einen umfangreichen Artikel über Social Lending veröffentlicht. Die Zeitung berichtete über Onlinekreditplattformen und stellte heraus, dass Anleger bei smava.de mit einer guten Verzinsung rechnen können: „Anleger profitieren von besseren Renditen als bei anderen verzinsten Anlagen.“
Sie erläutert dabei das Prinzip, wie der Verleih von Geld zwischen Privatpersonen funktioniert. Von beiden Seiten ausgehend, sowohl Kreditnehmer wie auch –geber, werden die Vorteile von smava.de aufgezählt. Dazu zählt die Financial Times Deutschland unter anderem, dass Kreditnehmer günstigere und flexiblere Kredite als bei ihrer Hausbank bekommen können. Auch den Fall eines Zahlungsausfalls und die Kosten für Kreditnehmer und Anleger hat die FTD beschrieben und untersucht.

www.stern.de

Interessant für die, die mehr über smava erfahren möchten, ist der Artikel über die Peer to Peer Methode vom Stern, auf ihrer Internetseite. Es wird erläutert wie der Kreditverleih über Internetplattformen, wie smava.de funktioniert und ob die Zinsen wirklich günstiger sind, als bei Hausbanken. Auch über die Auswirkungen von Zahlungsschwierigkeiten, informiert der Beitrag genau.

DIW-Studie zeigt: Immer mehr klassische Bankkunden werden smava-Kreditnehmer

Montag, 12. September 2011

Langsam aber sicher wird es Zeit für ein herzliches „Danke!“ an das DIW: Nachdem das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin bereits in zwei Studien* verschiedene Vorteile von smava belegen konnte, zeigt das Institut nun in einer aktuellen Studie, dass mit Online-Kreditportalen keine Nische im Markt bedient wird. Tatsächlich unterscheiden sich Personen, die bei smava einen Kredit erhalten kaum von klassischen Bankkunden. Immer mehr und klassische Kreditnehmer bevorzugend die Aufnahme von Krediten über Kreditmarktplätze gegenüber der klassischen Vergabe durch Banken.

Grundlage dieser Ergebnisse ist ein erstmaliger Vergleich der demografischen Kundenmerkmale von smava.de mit den demographischen Merkmalen klassischer Bankfilialkunden.

Da bei smava eine Kreditvermittlung ohne Inanspruchnahme des Internets nicht möglich ist, nahmen die Autoren der Studie zunächst an, dass die Kreditaufnahme vor allem auf Personen mit ausgiebiger Internetnutzung beschränkt ist. Das sind in Deutschland immer noch überwiegend die jüngeren Personen. Aber entgegen der Erwartungen der Autoren nutzen nicht nur junge internet-affine Kunden, sondern auch klassische Bankkunden diese Form der Kreditvergabe. Überraschend: Besonders Personen über 65 bevorzugen die Online Kreditplattformen.

Den möglichen Grund dafür nennt die Forschungsdirektorin für Finanzmärkte am DIW, Prof. Dr. Dorothea Schäfer: ,,Bei den älteren Kreditnehmern könnte es auch eine Rolle spielen, dass Banken bei der Kreditvergabe an ältere Personen sehr vorsichtig sind, weil die geringere Lebenserwartung das Risiko beeinflusst.“ Bei der Online Kreditvergabe hingegen kommt das Geld von privaten Anlegern, die weniger restriktiv denken.

Weiterhin haben Online Plattformen wie www.smava.de den Vorteil, dass sich Kredite leichter beantragen lassen als auf dem klassischen Weg bei der Bank. Unangenehme Befragungen durch Bankangestellte sind im Internet nicht erforderlich.

„Wir freuen uns sehr über die Studie des DIW, denn sie zeigt, dass die bei uns gebotenen Vorteile gegenüber den klassischen Banken immer mehr von Kreditnehmern aller Altersschichten klar erkannt und auch genutzt werden“, so Alexander Artopé, Geschäftsführer und Mitgründer von smava.de.

Die Studie wurde von März 2007 bis Mai 2011 durchgeführt und kann hier von den Seiten des DIW abgerufen werden: Zur Studie

*Zum einen wurde gezeigt, dass bei smava – anders als bei klassischen Banken – Kredite an Frauen nach den gleichen Kriterien vergeben werden wie an Männer. Zum anderen wurde gezeigt, dass Frauen in der Geldanlage auf smava nicht risikoscheuer sind als Männer – ein klassisches Vorurteil in der Geldanlage.

Viele Grüße,
das smava-Team

smava in der Presse

Mittwoch, 17. August 2011

In letzter Zeit sind Berichte über smava in unterschiedlichen Beiträgen, in Zeitungen, Magazinen und im Fernsehen erschienen. Wir möchten euch natürlich auf dem Laufenden halten, was die Berichterstattung über smava und die Meinungen unabhängiger Dritter angeht und euch kurz den ein oder anderen lesen- oder sehenswerten Artikel vorstellen.

Computermagazin Chip

Die aktuelle Ausgabe des Computermagazins Chip enthält einen umfangreichen Artikel zum Thema Social Banking, in dem das Konzept von smava anhand eines Beispiels und einer übersichtlichen Grafik veranschaulicht wird. Zudem werden mit Blick auf Versäumnisse herkömmlicher Banken die treibenden Faktoren hinter dem Prinzip des Social Banking analysiert. Nach der Finanzkrise glauben nur noch 17% der Deutschen, dass die Entscheidungen der Bank- Führungskräfte richtig und wegweisend sind. Im Artikel wird deutlich, welche Ausmaße diese Statistik auf das Verhältnis der Banken mit ihren Kunden hat. Enttäuschend sind für Bankkunden besonders die ihnen gebotenen Beratungsgespräche. Oftmals haben Kunden hierbei das Gefühl, dass sie mehr wissen als der Berater, der zudem eher versucht seine Produkte zu verkaufen als dem Kunden bei dessen Finanzgeschäften zur Seite zu stehen. Kurzum, Alternativen müssen her, und das Internet bietet einen idealen Ausgangspunkt für innovative Finanzformen. Zu diesen zählen auch die im Artikel beschriebene Social Banking Community der Fidor Bank, bei der Community Mitglieder unabhängige und transparente Finanzberatung liefern und diese gegenseitig bewerten und der Kreditmarktplatz smava.

Servicezeit im WDR

Interessant für alle, die mehr über smava erfahren möchten, aber kaum Zeit zum Lesen haben, ist zudem der Beitrag in der Servicezeit des WDR vom 10. August, in dem jeweils ein Anleger und eine Kreditnehmerin bei ihren Geschäften über den Kreditmarktplatz begleitet werden. Erklärt wird auch das Konzept der Anleger Pools, die bei smava für zusätzliche Sicherheit im Falle von Kreditausfällen sorgen. Zusätzlich informativ auch das im Beitrag enthaltene Interview eines Verbraucherschützers.


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Finanzbegriffe leicht erklärt: Neuer smava Finanzratgeber

Montag, 11. Juli 2011

smava RatgeberHier bei smava haben wir jeden Tag mit Finanz -und Wirtschaftsthemen zu tun. Entsprechend häufig treffen wir auf komplizierte Finanzbegriffe, die nicht auf Anhieb und für jeden verständlich sind. Wer einen Kredit aufnehmen oder Geld anlegen will, sieht sich in der gleichen Position: Effektivzins, Annuitätendarlehen oder Anleihen sind nur einige der Begriffe, die es zu verstehen gilt. Um diese Begriffe unseren Kunden und allen interessierten Lesern möglichst einfach verständlich zugänglich zu machen, veröffentlichen wir heute unseren smava Ratgeber Finanzen.

Unter den Artikeln unseres Finanzratgebers findet ihr Erklärungen zu vielen verschiedenen Finanzthemen, in möglichst einfachen Worten erklärt und übersichtlich dargestellt. Im Finanzratgeber beantworten wir zum Beispiel Fragen wie:

Wenn auch ihr euch ab und zu Finanzbegriffen gegenüberseht, die nicht sofort verständlich sind, dann ist unser Finanzratgeber wie geschaffen für euch.

Viel Spaß beim Nachschlagen!

Das smava Team


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smava Umfrage: Jeder zweite würde Crowdfunding Projekte mitfinanzieren

Mittwoch, 29. Juni 2011

Anfang Juni konnten wir in einer Serie zum Thema Crowdfunding ausführlich über die alternative Finanzierungsform berichten und einige Crowdfunding Plattformen aus dem deutschsprachigen Raum vorstellen. Im Anschluss an unsere Berichterstattung wollten wir von euch wissen: Würdet ihr Crowdfunding Projekte finanzieren?

Beim Crowdfunding finanzieren Internetnutzer die Realisierung eines bestimmten Projektes und erhalten als Dankeschön eine kleine Prämie oder andere Goodies, wie eine Erwähnung in den Credits bei der Produktion eines Films oder eine signierte CD bei der Finanzierung eines Musikalbums. Die Gruppe der Investoren, die übers Internet Geld anlegen, nennt sich hierbei Crowd. Mittels Crowdfunding werden immer häufiger Unternehmensgründungen sowie Sozial-, Kreativ- und Kulturprojekte ermöglicht.


Da sich smava mit der direkten Finanzierung durch das neuartige P2P Lending beschäftigt, das in Deutschland großen Anklang findet, war es nun interessant herauszufinden, ob auch hierzulande Bereitschaft besteht, mittels Crowdfunding Projekte zu finanzieren, so wie es in den USA bereits weit verbreitet ist.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass fast jeder zweite der 251 Befragten Crowdfunding-Projekte unterstützen würde, und das obwohl bei der Schwarmfinanzierung in den meisten Fällen keine finanzielle Rendite erwirtschaftet werden kann. Oft wird nur ein besonderer Zweck aus Überzeugung unterstützt. Der Altersunterschied zeigt sich in unserer Umfrage als besonderer Einflussfaktor auf die Investitionsbereitschaft der Befragten: während bei den 60- bis 69- Jährigen nur 19 Prozent an Crowdfunding Projekten interessiert wären, sind es bei den 30-bis 39 Jährigen mit 71 Prozent deutlich mehr als die Hälfte. Zudem zeigt die Umfrage: Frauen sind in Bezug auf das Crowdfunding (etwas) reservierter. 42 Prozent der Frauen sagten, sie würden Crowdfunding-Projekte finanzieren, während es bei den Männer 47 Prozent waren.

smava im Manager Magazin: „Beim Kredit bleibt die Bank außen vor“

Mittwoch, 29. Juni 2011

In einem ausführlichen Artikel über Online Kreditbörsen in Deutschland schreibt das Manager Magazin heute unter anderem über smava. Hierbei wird der Kreditmarktplatz im Detail vorgestellt und alle relevanten Merkmale, sowohl von der Anleger- als auch von der Kreditnehmerseite beleuchtet. Wieder einmal wird dabei deutlich: Bankkunden sind von dem Kreditangebot ihrer Bank oft enttäuscht und fühlen sich von dieser im Stich gelassen. Die vielen erforderlichen Sicherheiten, die Kreditnehmer vorweisen müssen, und die hohen Kosten schmälern den Ruf der Banken bei ihren Kunden und machen alternative Finanzierungsformen wie P2P Lending für diese attraktiver. Das Kreditprojekt von Taxiunternehmer Werner Bösel, der über smava seinen Traum einer Ranch als Ferienresort in Texas finanzierte, dient im Artikel als Beispiel um das Konzept von smava und dessen Vorteile insbesondere für Kleinunternehmer zu erläutern.


In vier Teilen zeigt das Manager Magazin, was P2P-Kreditportale bieten, wie Nachfrage und Angebot den Zinssatz bestimmen, warum smava der deutschen Konkurrenz vorzuziehen ist und welches Zukunftspotenzial Online Kreditmarktplätze aufweisen. smavas deutsche Konkurrenz muss im Vergleich, insbesondere beim Thema Sicherheiten, starke Kritik hinnehmen, während smava hierbei besonders punkten kann. Zudem beschäftigt sich der Artikel auch mit der Kostenstruktur, die Anleger und Kreditnehmer auf smava vorfinden, den möglichen Absicherungen gegen Kreditausfall und mit Zinsen und Rendite, von denen Marktplatzteilnehmer seit dem Start der Kreditbörse profitieren konnten.

smava unterstützt Crowdfunding Finanzierung des Filmprojektes „Hotel Desire“

Mittwoch, 22. Juni 2011

Der Erfolg des Online Kreditmarktplatzes smava zeigt: immer mehr Privatpersonen interessieren sich für Geldanlagemöglichkeiten bei denen sie genau wissen, welche Projekte mit ihrer Investition unterstützt werden. Anstatt in einen großen Fonds zu investieren und das Geld dem Fondsmanager zu überlassen, reizt es viele, selbst zu entscheiden wofür ihr Geld verwendet wird. So werden, wie dies auch auf smava der Fall ist, immer öfter außergewöhnliche und innovative Projekte finanziert.


Zu diesen etwas unkonventionelleren Projekten zählt sicherlich auch die Finanzierung der Produktion des Erwachsenen- Films „Hotel Desire“, für die insgesamt 170.000 Euro benötigt werden. Auf Basis des innovativen Crowdfunding Prinzips, unterstützen Menschen über das Internet mit kleinen und großen Beträgen das mit hochkarätigen Schauspielern besetzte Erotik-Filmprojekt von Regisseur Sergej Moya. Im Gegenzug erhalten die Privatanleger gemäß der Höhe ihrer Anlage ein Dankeschön der Filmemacher, wie beispielsweise einen Streaming- Gutschein für den fertigen Film, eine Erwähnung in den Credits, bis hin zur Möglichkeit das Set zu besuchen oder sogar als Komparse mit dabei zu sein. Privatpersonen, die über 10.000 Euro in das Projekt investieren, haben dann auch die Möglichkeit an den Gewinnen von „Hotel Desire“ beteiligt zu werden.

smava unterstützt die Crowdfunding Finanzierung des Filmprojektes “Hotel Desire”, da es über eine innovative Finanzierungsmöglichkeit ganz ähnlich wie smava ein Projekt ermöglicht, dass mit klassischen Mitteln nicht umgesetzt werden könnte. Weitere Informationen findet ihr in unserer Pressemitteilung.

Viele Grüße,
das smava-Team


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Crowdfunding trifft Social Lending - Wie sich die Welt auch ohne die Banken im Netz weiter dreht

Dienstag, 31. Mai 2011

Gastbeitrag von Lothar Lochmaier * zur Artikelserie zum Thema Crowdfunding

Was ist Crowdfunding? Als Kapitalgeber fungiert die „Crowd“, die anonyme Masse der Internetnutzer. Eine Aktion ist durch eine Mindestkapitalmenge gekennzeichnet, die durch die Masse fremdfinanziert sein muss, bevor die Aktion startet. Im Verhältnis zur Mindestkapitalmenge leistet jedes Mitglied der Masse (Crowdfunder) nur einen geringen finanziellen Anteil.

Eine internetbasierte Plattform bzw. ein IT-Dienstleister fungiert dabei als Mittelsmann gegen eine Vermittlungsprovision. Es funktioniert also so ähnlich wie das Social Lending, wenngleich es auch fundamentale Besonderheiten und Unterschiede gibt.

In der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde Crowdfunding durch Projekte mit populären Künstlern wie der Band Public Enemy, die ihr neues Album durch Fans mitfinanzieren ließ. Werbewirksam Furore machte im Juni 2010 auch das Projekt Diaspora. Vier Studenten benötigten für die Entwicklung einer neuen Internetplattform rund 10.000 US-Dollar.

Die Plattform Diaspora sollte dabei als anwenderfreundliche Alternative zum sozialen Netzwerk Facebook aufgebaut werden, insbesondere durch mehr Datenschutz und eine dezentrale Speicherung der Nutzerdaten direkt auf dem Rechner des Anwenders. Mehr als 200.000 US-Dollar kamen zusammen. Unter den Spendern befand sich auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.

Machen wir den aktuellen Trend an einem praktischen Beispiel fest: Die in Szenekreisen bekannte New Yorker Futuristin Venessa Miemis warb bei der weltweit führenden Plattform Kickstarter.com um Unterstützung für ihr Vorhaben. Über ein professionelles Video-Testimonial präsentierte sie es als The Future of Facebook Project (http://www.kickstarter.com/projects/1125835313/the-future-of-facebook-project .

Laut Projektbeschreibung sollen Experten und andere Interessierte die nicht nur geschäftlichen Zukunftsperspektiven des sozialen Netzwerks Facebook ausloten. Das Spendenziel lag bei 5.000 US-Dollar. Binnen weniger Wochen kam jedoch deutlich mehr Geld zusammen. Dies zeigt, innovative Projekte haben gerade mit Blick auf die IT-Branche ihren Charme.

Im Klartext: Der Markt für Social Sponsoring und Fundraising verändert sich dynamisch. Neue Internetportale zur Unternehmensfinanzierung übernehmen eine wichtige Zusatzrolle im Aktiv- und Passivgeschäft von traditionellen Geldhäusern und Kreditvermittlern.

Aus Sicht der Personalchefs und Manager bringt dieser Trend so einige Herausforderungen mit sich. Crowdfunding birgt neben Risiken auch neue Chancen, wenn Mitarbeiter etwa darüber nachdenken, über das Netz nach Unterstützern für neue Produktentwicklungen zu fahnden. Neue und bislang als exotisch angesehene Finanzierungswege gewinnen an Boden, bei denen eine größere Masse an Interessierten durch kleinere Beträge den Initiatoren frischen Schwung verleiht.

Der Reiz: Die anonyme Masse begutachtet ein vorgeschlagenes Projekt direkt im Netz und unterstützt es mit einer Spende oder einem Darlehen. Der weltweit populärste Vertreter ist die amerikanische Plattform kickstarter.com. Aber auch andere Namen kursieren in der lokalen Szene, wie das deutsche Portal Pling, auf dem beispielsweise der Leipziger Spieleentwickler Firehazard die selbst avisierte Spendenmarke von 10.000 Euro deutlich übertraf. (http://www.pling.de/projekte/show/22/Saber Rider and the Star Sheriffs - The Game)

Das bei kickstarter erfolgreich finanzierte Projekt Tiktok (http://www.kickstarter.com/projects/1104350651/tiktok-lunatik-multi-touch-watch-kits) zeigt das Potential von virtuellen Finanzgemeinschaften jenseits von „Peanuts“ auf. Eine kleine US-Firma http://lunatik.com/ bat im Netz um Unterstützung für ein neues Produkt - und zwar für eine Halterung, um den iPod Nano als Multitouch-Armbanduhr zu konstruieren.

Der Erfolg der Aktion ließ nicht lange auf sich warten: 13.512 Geldgeber spendeten 941.718 Dollar. Die Entwickler hatten ursprünglich nur 15.000 Dollar als Spendenziel veranschlagt. Ist der Stein aber einmal ins Rollen gekommen und finden viele aus der Internetgemeinde die Idee sexy, dann ist der Umweg über eine derartige Plattform im Netz für Unternehmen nicht nur eine gute Methode zum Geldeintreiben. Den Werbe- und Marketingeffekt gibt es gleich noch kostenlos hinzu.

Oftmals stecken hinter neuen Ideen alles andere als blutige Amateure. Allerdings bleibt Crowdfunding insbesondere bei größeren das bedeutet sechs- bis siebenstelligen Beträgen - direkt in der Unternehmensfinanzierung angesiedelt - zunächst ein Randphänomen. Unter anderem wegen juristischem Neuland und diversen gesetzlichen Regularien wie Banklizenzen und Konzessionen.

Anonyme Geldgeber gewinnen an Einfluss

Dass Crowdfunding, Social Sponsoring und Social Lending aber neben dem privaten Konsumenten auch die Welt der Unternehmensfinanzierung nachhaltig tangieren, also all diese Elemente nicht im Randbereich für Mikrospenden und Einzelprojekte verhaftet bleiben, diese Erkenntnis beginnt sich allmählich durchzusetzen. Auch in rechtlicher Hinsicht beginnt sich das Terrain bereits zu differenzieren und zu professionalisieren.

So gibt es Tendenzen innerhalb der amerikanischen Regulierungsbehörde United States Securities and Exchange Commission (SEC), sich eingehend mit diesem neuen Phänomen auseinander zu setzen und den dafür passenden rechtlichen Rahmen bereit zu stellen. Ein gewisser Handlungsbedarf scheint evident zu sein, zumal zahlreiche neue und auf junge Unternehmen spezialisierten Plattformen wie Rippple auf den Markt drängen, deren Seriösität im Umfeld dieser neuen Klasse von Business Angels erst eingehend geprüft werden sollte.

Vor allem gilt es, Trittbrettfahrer des Hypes um die sozialen Netzwerke rechtzeitig zu erkennen, die nur Vorabgebühren in Rechnung stellen, statt sich etwa erst am Ende einer erfolgreich verlaufenen Auktionsfrist honorieren zu lassen. Überblicksweise lässt sich feststellen, dass eine Finanzierung zur Aufstockung von unternehmerischem Eigenkapital via Crowdfunding derzeit nicht in allen Ländern möglich ist.

Der lokale Rahmen hängt sehr stark von den jeweiligen Regularien ab. In Europa haben zumindest mit Blick auf kleinere Unternehmensfinanzierungen einige Plattformen die ersten regulatorischen Hürden bereits überwunden. Gerade im Vergleich mit den USA deutlich risikoscheueren Europa bzw. Deutschland sehen Experten neue Chancen. Insbesondere Startups ohne klare Roadmap bei der Fahndung nach Gründungskapital, könnten verstärkt auf diese unkonventionelle Methode zurückgreifen.

Allerdings bleibt der Trend insbesondere bei sechs- oder gar siebenstelligen Beträgen - direkt in der Unternehmensfinanzierung angesiedelt - zunächst ein Randphänomen, unter anderem wegen diverser gesetzlicher Regularien wie Banklizenzen und Konzessionen. Viele Einstiegshürden stellen also noch juristisches, gleichwohl nicht völlig unlösbares Neuland dar.

Und dann gäbe es auch noch den ganz banalen kulturellen Wandel im Unternehmen zu bewältigen. Das Management könnte eine derartige Initiative abblocken, etwa aufgrund von rechtlichen Hürden oder einem drohenden Machtverlust. Aber auch hier gibt es gegenläufige Argumente: Geschickt adressiert, könnte mit Hilfe einer derartigen Aktion das unternehmerische Beziehungsnetzwerk sogar sprunghaft anwachsen. Dies könnte die eigene Marktposition und Reichweite eines Unternehmens stärken.

Neue Formen der Kundenbeziehungspflege (CRM) könnten sich so ihren Raum verschaffen. Außerdem könnten Finanzmanager im Unternehmen einen zusätzlichen Verhandlungsspielraum gegenüber konventionellen Finanzierungshäusern generieren. Allerdings wird in den neuen Kanälen häufig eine deutlich offenere, direktere und schnellere Kommunikation erwartet, was eine allzu blauäugige Herangehensweise verhindert. Denn auch ein Zielkonflikt mit klassischen Investoren und anderen relevanten Einflussgruppen ist denkbar.

Neben dem Hype um das Thema Crowdfunding gibt es ein weiteres Spielfeld, bei dem (kleinere) Unternehmen oder Selbstständige im Netz um Unterstützung für ihr Anliegen werben können. Denn es zeichnet sich bereits ab, dass Online-Kreditbörsen, bei denen private Nutzer sich gegenseitig Kredite gewähren bzw. Darlehen vergeben, sich auch auf das Segment von Geschäftskunden ausweiten.

Als weltweit führende Vertreter dieser erst seit wenigen Jahren existenten alternativen Investitionsklasse sind der britische Vertreter Zopa, das amerikanische Pendant Lending Club und der deutsche Betreiber smava zu nennen. Auch hier lässt sich zusammen fassend bilanzieren, dass sich diese neue Anlageklasse in einer - allerdings noch überschaubaren - Wachstumsnische etabliert hat. Der Wettbewerb um die besten Konditionen und den besten Kundenservice hält an.

Fazit: Der Markt für kleinteilige Wachstumsfinanzierungen mit niedriger Einstiegsschwelle befindet sich nicht nur im Kernrevier von Social Sponsoring und Fundraising in einer neuen Entwicklungsphase. Insbesondere Existenzgründer, Künstler, Startups und Kleinunternehmen adressieren mit Hilfe von Web 2.0-basierten Plattformen via Crowdfunding und Social Lending neue Chancen in der Unternehmensfinanzierung.

Über den Autor: Lothar Lochmaier arbeitet als Freier Fach- und Wirtschaftsjournalist in Berlin. Zu seinen Schwerpunkten gehören Umwelttechnik, Informationstechnologie und Managementthemen. Mit Kommunikationsabläufen und neuen Organisationsformen in der Bankenszene hat sich der Autor in zahlreichen Aufsätzen beschäftigt. Im Mai 2010 erschien von Lothar Lochmaier das Telepolis-Buch: Die Bank sind wir – Chancen und Zukunftsperspektiven von Social Banking. Er betreibt außerdem das Weblog Social Banking 2.0.

Nachtrag: Herr Lochmaier hat einen ergänzenden Kommentar zu diesem Gastbeitrag in seinem Blog veröffentlicht: Crowdfunding - Die Peanuts-Revolution hat begonnen

Lindenstraßen-Serie zeigt Kreditaufnahme über Plattform wie smava.de

Dienstag, 17. August 2010

Die Lindenstraße, seit 1985 ein „deutsches Kulturgut“ im Fernsehen, gilt als Spiegelbild der Bundesrepublik. Immer wieder werden in der mittlerweile fast 1300 Folgen umfassenden WDR-Produktion aktuelle Themen angeschnitten, mit denen Menschen in Deutschland tagtäglich zu tun haben.

In Folge 1289 vom letzten Sonntag nehmen „Alex“ und „Josi“ einen Privatkredit auf, um eine Erweiterung ihres Reiseveranstaltungs-Geschäfts zu realisieren. Die in der Sendung gezeigte Plattform funktioniert nach dem Vorbild von smava.de und führt dazu, dass Alex und Josi ihren Kredit in unter einer Stunde erhalten.

Beindruckt waren wir von der realitätsnahen Darstellung unserer Plattform innerhalb der Sendung – Kompliment an die Redaktion! Für „Helga“ und „Erich“ ist anfangs unvorstellbar, dass die Finanzierung eines Kredits über das Internet durch unbekannte Dritte möglich ist. Doch als sie das Konzept von Alex erklärt bekommen, sagt Erich: „Sind jetzt andere Zeiten. Wir können uns das nicht vorstellen, aber das ist die Zukunft.“

Damit hat er recht, denn genau das ist ja bereits Tag für Tag gelebte Realität bei smava.de. Die Sendung mit dem Namen „Kredit“ zeigt, dass das Modell von smava.de im Zeitgeist angekommen ist. Einerseits haben wir uns darüber gefreut, weil seit Sonntag viele Menschen – durch die Lindenstraßen-Serie – auf smava.de aufmerksam geworden sind.

Andererseits aber auch, weil wir seit unserem Start im März 2007 darauf hinarbeiten, dass die Nutzung einer Kreditbörse wie smava.de einmal zum Alltag in Deutschland gehört. Damals haben wir in einem Foren-Beitrag geschrieben: „Ein Kreditmarktplatz wie smava ist in Deutschland etwas vollkommen neues. Ebenso waren Ende der neunziger Jahre Internet-Auktionen noch neu. Kaum jemand hat darüber nachgedacht, sich seinen PC oder seine Spülmaschine über das Internet zu ersteigern. Heute ist das Alltag. Genauso glauben wir, daß es in wenigen Jahren üblich sein wird, einen Kredit von Mensch zu Mensch über einen Kreditmarkt im Internet zu leihen oder verleihen.“ Die Lindenstraße-Sendung hat sicher dazu beigetragen, dass sich viele Leute einen Privatkredit vorstellen können. Fazit: Nur eine weitere Sendung für die Lindenstraße, aber ein großer Schritt für smava.de. ;-)

Interessant ist: Es gibt bereits einige spannende Diskussionen in der Leserpost der Lindenstraße über die Sendung. Zusätzliche Informationen findet man auch in unserer aktuellen Pressemitteilung.

Wie fanden Sie die Sendung und die Darstellung von smava.de? Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Viele Grüße
das smava Team