Einträge mit den Tags ‘Studie’

Aktuelle Studie zur Kreditklemme

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Und es gibt sie doch, die oft umstrittene Kreditklemme im Mittelstand. Laut einer aktuellen Umfrage von 500 Mittelständischen Unternehmen beklagen 67 Prozent, dass die Banken ihrer Finanzierungsverantwortung nicht nachkommen.

Die Unternehmensberatung Weissmann & Cie gab die Studie zur Untersuchung der Kreditklemme im Mittelstand in Auftrag. Die Umfrage richtete sich an Geschäftsführer und Gesellschafter von Firmen mit einem Jahresumsatz zwischen drei Millionen und einer Milliarde Euro. Das Ergebnis ist erschreckend: 43 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass ihnen Kredite verwehrt wurden beziehungsweise es sehr schwierig war, einen Kredit zu erhalten. 39 Prozent der Unternehmer berichteten, dass sie in ihrem geschäftlichen Umfeld von Kreditverwehrung gehört haben, so dass man von einer Kreditklemme sprechen kann. Allerdings bestreiten das noch immer viele Banken.

Bei smava gibt es jedenfalls keine Kreditklemme - im Gegenteil, die Anleger sind sehr aktiv auf dem Marktplatz und wir freuen uns über den ständigen Zuwachs an Kreditgebern. Daher ist smava auch für Selbständige und geschäftsführende Gesellschafter in Zeiten wie diesen eine seriöse und günstige Alternative zu den Banken. Probieren Sie es aus!

Viele Grüße
Ihr smava Team

Beratung der Banken nur “ausreichend”

Freitag, 2. Oktober 2009

Laut der GfK lassen sich Verbraucher in Deutschland auch im Spätsommer nicht von der Wirtschaftskrise ihre Kauflaune verderben. Das Konsumklima lässt einen eindeutigen Aufwärtstrend erkennen. Ein Teil des Konsums wird nach wie vor über Ratenkredite finanziert. Doch werden Endverbraucher bei Ihrer Bank auch gut beraten?

Dieser Frage ging das Deutsche Institut für Service-Qualität im Auftrag von n-tv und tv14 nach. Im Rahmen der Studie wurden deutschlandweit Filialbanken in 19 verschiedenen Städten und ausgewählte Direktanbieter genauer unter die Lupe genommen. Insgesamt wurden 49 Kreditinstitute untersucht. Um herauszufinden, wie gut Kunden bei ihrer Bank tatsächlich beraten werden und ob Bankberater ehrlich oder eigennützig sind, wurden die Kreditkonditionen der Banken detailliert analysiert und umfangreiche Service-Tests durchgeführt, die unter anderem 190 Testberatungen in den Bankfilialen, 380 Telefon-Befragungen und 380 E-Mails an die Unternehmen beinhalteten.

Im Ergebnis bekam die persönliche Beratung nur das Urteil “ausreichend”. Die Untersuchung brachte ans Licht, dass Berater ihre Kunden bei zwei Drittel der Banken - getrieben von erhöhten Provisionen - zum Abschluss einer Restschuldversicherung drängen. Bei der Hälfte der Finanzhäuser wurde nicht angemerkt, dass sich der Effektivzinssatz durch die Restschuldversicherung erhöht. Zudem wurden bei acht Prozent der Beratungen mit SCHUFA-Anfrage bonitätsschädliche Kreditanfragen vorgenommen - ohne dass der Testkunde hierfür sein Einverständnis gegeben hatte.

Im Gegensatz zu vielen Banken wird bei smava immer eine SCHUFA-Anfrage “Kredit-Konditionen” gestellt, die nicht zu einem SCHUFA Eintrag führt. Insofern kann sich eine unverbindliche Kredit-Anfrage bei smava nicht negativ auf Ihren SCHUFA Score auswirken.

In Sachen Service und Telefon-Beratung bekommt smava von seinen Kunden immer sehr viel positives Feedback. Sollten Sie aber dennoch einmal nicht zufrieden sein, dann teilen Sie uns Ihr Anliegen gerne telefonisch mit oder nehmen bei der nächsten Gelegenheit an unserer Kundenzufriedenheitsbefragung teil, die wir regelmäßig durchführen.

Viele Grüße
das smava Team

Die Hälfte der Bundesbürger würde keinem Politiker Geld leihen

Donnerstag, 24. September 2009

Nur rund die Hälfte aller Bundesbürger ist der Meinung, dass unsere Politiker kreditwürdig sind. Das ist das Ergebnis unserer aktuellen Umfrage, die wir zusammen mit dem Marktforschungsinstitut ODC-Services durchgeführt haben. Nachdem wir in der Vergangenheit bereits eine Studie zum Thema privates Geld leihen durchgeführt haben, hat uns so kurz vor der Bundestagswahl 2009 die Frage interessiert, ob die Wähler eigentlich auch unseren Spitzenpolitikern Geld leihen würden und wenn ja, welchen. “Welchem der 19 deutschen Spitzenpolitiker würden Sie Geld leihen?” lautete die Frage, die wir 1.001 Wahlberechtigten zwischen dem 11. und 16. September gestellt haben. Auch die Bildzeitung hat am Montag bereits darüber berichtet.

Das Ergebnis unserer repräsentativen Befragung spiegelt damit insgesamt sehr mangelhaftes Vertrauen gegenüber den Spitzenpolitikern wieder. Am besten abgeschnitten haben jedoch Angela Merkel und Horst Köhler, denen jeweils 21% der Bundesbürger Geld leihen würden. Die höchste Summe würde hier an Horst Köhler gehen. Denn immerhin 22% der Köhler-Anleger würden ihm bis zu 25.000 € leihen. Auf Platz drei liegt Karl-Theodor zu Guttenberg, der von 14% der Befragten Geld bekommen würde. Frank-Walter Steinmeier liegt dagegen im Mittelfeld: Ihm würden nur 8% der deutschen Wähler einen Kredit gewähren. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt schneidet mit 1% relativ schlecht ab.

Würden die Spitzenpolitiker als Kreditnehmer auf smava.de aktiv werden, hätten sie aber immerhin ein paar Anleger davon überzeugen können, dass diese ihr Geld auch wieder zurückbekommen ;-)

Viele Grüße
das smava Team

Sicherheit spielt bei deutschen Anlegern eine immer größere Rolle

Mittwoch, 16. September 2009

Einer aktuellen Studie von Schroders und der GfK zufolge sind die Deutschen bei Geldanlageentscheidungen noch vorsichtiger geworden als sie bisher waren. Oft entgehen ihnen dadurch sogar Chancen, doch die Sicherheit geht eindeutig vor. Die Studie wurde bereits vor zwölf Monaten zum ersten Mal durchgeführt. Die Ergebnisse der aktuellen Untersuchung konnten also direkt mit denen der vorjährigen Befragung verglichen werden und dadurch Entwicklungstendenzen ermittelt werden. Ziel der Studie ist es, das Anlageverhalten der deutschen Privatanleger zu durchleuchten.

Die meisten Privatanleger (80%) investieren ihr Geld lieber in deutsche Anlageprodukte und möchten dies auch in den nächsten zwei Jahren tun. Der Grund ist weniger Strategie und Berechnung als viel mehr Angst vor Verlusten. Zwei Drittel der Befragten sind der Ansicht, dass internationale Kapitalanlagen mit einem zu hohen Risiko behaftet sind. Dennoch halten aber rund die Hälfte der Befragten China für die zukünftige ökonomische Supermacht.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH, ist der Meinung, dass die Vorliebe für Geldanlagen im Heimatland zwar nachvollziehbar und menschlich sei, dass Anleger in Wirklichkeit aber unter Umständen ein höheres Risiko in Kauf nehmen, wenn sie sich ausschließlich auf den deutschen Anlagemarkt konzentrieren. Wie wir bereits vor einigen Monaten im Blog beschrieben haben, kann durch eine gute Diversifikation seines Portfolios eine Risikoreduktion erreicht werden. Küssner empfiehlt daher, sich ein ausgewogenes Portfolio zusammenzustellen und hier auch Kapitalanlagen in Schwellenländern nicht außer Acht zu lassen.

Wie durch die Studie außerdem ans Licht kam, besteht bei deutschen Anlegern noch ein großer Aufklärungsbedarf. Damit Anleger auf smava.de die richtigen Investitionsentscheidungen treffen können, bietet smava regelmäßig Telefonkonferenzen für Anleger an, bei denen auf sämtliche Fragen und Themen eingegangen wird, die unsere Anleger interessieren.

Viele Grüße
das smava Team

Sind Geldangelegenheiten Frauensache?

Mittwoch, 2. September 2009

Wenn es um die Frage geht, wofür Geld ausgegeben werden soll, haben eindeutig Frauen das Sagen, so eine neue Studie des Beratungsunternehmens Boston Consulting. Von 100 Euro, die in einem deutschen Haushalt konsumiert werden, geben Frauen im Durchschnitt 72 Euro entweder direkt aus oder sie entscheiden zumindest (mit), was mit dem Geld passiert. “Frauen sind in den meisten Familien der oberste Finanzchef”, so Antonella Mei-Pochtler, Geschäftsführerin bei Boston Consulting. Im Rahmen der Studie wurden 12.000 Frauen in 22 verschiedenen Ländern zu ihrem finanziellen Handlungsspielraum befragt. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern bestimmt das weibliche Geschlecht über einen Großteil der Haushaltsausgaben.

Mittlerweile ändern auch immer mehr Unternehmen ihre Kommunikationsstrategie dahingehend, dass die werbliche Ansprache sich stärker an das weibliche Geschlecht richtet - sogar in Branchen, in denen bislang Männer die absolute Hoheit hatten. Baumärkte beispielsweise, die bis vor einigen Jahren noch eine absolute Männerdomäne waren, verwenden auf Werbemitteln inzwischen nicht mehr den typischen Heimwerker, sondern die Frau im Blaumann.

Dieser Trend ist auch ganz einfach nachzuvollziehen: Denn zum einen nimmt sowohl der Anteil der erwerbstätigen Frauen weltweit zu als auch der Anteil der weiblichen Beschäftigten in höheren beruflichen Positionen. Damit verfügt die Gesamtheit der Frauen über ein immer größeres finanzielles Budget. Zum anderen übernehmen Frauen in Familienhaushalten ohnehin meist die Rolle des Einkäufers und sind damit für sämtliche Konsumausgaben verantwortlich.

Unter den smava Kreditnehmern sind etwa 30% weiblich. Wer weiß, wie die Geschlechterverteilung der smava Kreditnehmer in den nächsten 2 Jahren aussehen wird … Ganz klar sind es aber nach wie vor die Männer, die sich darum kümmern, das Geld zu vermehren. Denn 90% unserer smava Anleger sind männlich. Um also auf unsere anfängliche Frage “Sind Geldangelegenheiten Frauensache?” zurückzukommen: Ja, zumindest was Konsumausgaben anbelangt. Geldanlage und Finanzplanung liegt aber nach wie vor überwiegend in der Hand der Männer.

Viele Grüße
das smava Team